Kinotipp: Kung Fu Panda 2

In seinem zweiten Abenteuer muss es der Kung Fu Pandabär Po mit dem bösartigen Lord Shen aufnehmen. Der will nämlich nicht nur über das ganze Land herrschen, sondern auch die Kampfkunst des Kung Fu vernichten. Mit Trailer und Gewinnspiel!
In diesem Artikel
Fazit
Kinotipp: Kung Fu Panda 2

Das offizielle Filmplakat zu "Kung Fu Panda 2"

Pandabär Po (gesprochen von Hape Kerkeling) ist im siebten Himmel: Gerade hat er sich als der mächtige Drachenkrieger bewiesen und die Freundschaft der legendären Kämpfergruppe "Die furiosen Fünf" gewinnen können. Nun verbringt der pummelige Panda seine Zeit damit zu trainieren und mit seinen Freunden die umliegenden Dörfer zu beschützen. Doch schon braut sich ein Unheil zusammen, denn der böse Lord Shen (gesprochen von Hans-Jürgen Dittberner) hat eine mächtige Waffe entwickelt, mit der er die Herrschaft über das Land an sich reissen will. Die Waffe ist sogar so mächtig, dass sie den Kung Fu – Meister Donnerndes Nashorn (gesprochen von Bodo Wolf) in die Knie zwingt. Shen offenbart, dass er gedenkt, die Kampfkunst des Kung Fu für immer zu vernichten.

Po erfährt unterdessen von Enterich Mr. Ping (gesprochen von Lutz Mackensy), der den jungen Panda aufzog, dass er als Baby adoptiert wurde. Für Po steht fest: Er muss herausfinden, welches Schicksal seine leiblichen Eltern ereilt hat. Zuvor erreicht ihn und seine Freunde jedoch die Kunde von Lord Shens Aufstieg, weshalb sie sich auf den Weg machen, den bösen Lord aufzuhalten. Bald muss Po feststellen, dass auch der Drachenkrieger nie auslernt. Tigress (gesprochen von Bettina Zimmermann), eine der "furiosen Fünf" hilft ihm dabei, das richtige Mittel gegen Lord Shens teuflische Waffe zu finden. So stürzen sich die sechs Kämpfer ins Abenteuer, um ihr Land und ihre Kampfkunst zu verteidigen.

Kinotipp: Kung Fu Panda 2

Bewährte Gags in düsterer Umgebung

Nach dem riesigen Erfolg des ersten "Kung Fu Panda"-Films war die Fortsetzung für die Produktionsfirma Dreamworks beschlossene Sache. Immerhin spielte Pos erstes Abenteuer weltweit über 630 Millionen Dollar ein. Um an diesen Erfolg anzuknüpfen, setzte das Studio die bisherige Animateurin Jennifer Yuh auf den Regiestuhl und nahm beim Drehbuch erneut großes Augenmerk auf die herrlich komische Hauptfigur. So entpuppen sich auch in "Kung Fu Panda 2" Treppenstufen als beinahe größter Gegner des pummeligen Helden und ein Großteil der Gags haben seine Tollpatschigkeit zum Anlass. Im Gegensatz zum ersten Film sind viele Szenen allerdings sehr düster gehalten und lassen eine bedrohliche Stimmung aufkommen.

Kinotipp: Kung Fu Panda 2

Die Geschichte des Films wird recht geradlinig erzählt. Nur wenige Nebenhandlungen lenken von der Hauptgeschichte ab. Dennoch erlebt Po auf seinem Weg viele Höhen und Tiefen, insgesamt zieht sich jedoch ein ausgewogener roter Faden durch den Film. Die Figuren sind zum größten Teil altbekannt, kommen aber im Vergleich zum ersten Film deutlich kürzer zum Zuge. "Die furiosen Fünf" sind mit Ausnahme von Tigerdame Tigress vollends zu Nebendarstellern geworden, Pos Meister Shifu taucht nur kurz auf. Lord Shen ist zwar im Vergleich mit Tai Lung, dem Bösewicht aus dem ersten Film, weniger bedrohlich, aber keine Spur weniger böse. Seine Handlanger, ein Rudel Wölfe, erinnert streckenweise an die Hyänen aus dem Disney-Klassiker "König der Löwen". Die düstere Machart des Films mag jüngere Zuschauer ein wenig verschrecken, doch kaum springt Tollpatsch Po ins Bild, verfliegt die bedrohliche Stimmung weitgehend wieder.

Die deutschen Synchronsprecher haben gute Arbeit geleistet. Hape Kerkeling klingt als Po absolut überzeugend und auch die restlichen Sprecher haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Dadurch wirken die temporeichen Szenen sehr authentisch. "Kung Fu Panda 2" erscheint auch in 3D. Die Effekte wurden sehr intelligent eingebracht und betonen eher Details wie etwa Wassertropfen, als andauernd alles mögliche aus der Kinoleinwand herausragen zu lassen. In den spektakulären Kämpfen gibt der Effekt der Szenerie zudem eine angenehme Tiefe ins Bild.

Fazit

"Kung Fu Panda 2" macht seinem Vorgänger alle Ehre. Alle Elemente, die den ersten Teil erfolgreich machten, sind auch in Teil zwei vorhanden. Dazu kommen viele Neuerungen, eine mitreißende Geschichte und intelligente 3D-Tricks. Lediglich die Tatsache, dass der sehr düster gestaltete Film für die ganz jungen Zuschauer nur bedingt zu empfehlen ist, trübt den ansonsten hervorragenden Eindruck.

Gewinnspiel

Die Gewinner des Gewinnspiels sind ausgelost. Über die Preise können sich freuen:

Martina S. aus Duggendorf

Angela S. aus Stadtbergen

Laura P. aus Rechberghausen

Hanna W. aus Lüneburg.

Den Hauptgewinn, eine Panda-Patenschaft, gewann Heike N. aus Erfurt. Durch die Patenschaft wird die Betreuung der vom Aussterben bedrohten Tiere gesichert.Heike N. erhält neben einer Patenschaftsurkunde auch ein umfassendes Panda-Fanpaket. Weitere Informationen zur Patenschaft findet ihr unter www.Pandaworld.de .

GEOlino-Newsletter
nach oben