Manche Spezies wurden im Laufe ihrer Geschichte auf wenige Exemplare dezimiert. Solche Engpässe lassen den Genpool dramatisch schrumpfen. Das birgt viele Gefahren, aber auch einige Vorzüge
Forschende blicken in Welten, die anderen verborgen bleiben. Jede Woche zeigen wir eine ihrer schönsten Aufnahmen und erzählen die Geschichte dazu. Heute: ein pinkes Borstentier
Sie ist ein Wunderwerk des Riechens. Und fast immer nass. Die Feuchtigkeit der Hundenase entscheidet über Wahrnehmung, Kühlung, Schutz. Und sie nährt einen Mythos
Quallen schlafen wie Menschen: am liebsten acht Stunden und gern mit Siesta. Das zeigt eine neue Studie. Sie führt weit hinein in die Evolution der Erholung
Die Küsten Europas sind bislang kaum erforscht. Eine Expedition analysiert nun erstmals Land, Wasser und Luft an den Gestaden. Wie wirkt die Klimakrise? Wo sammeln sich Schadstoffe?
Manche Lebensformen erscheinen so bizzar, dass wir uns diese selbst in unserer kühnsten Fantasie nicht ausmalen könnten. Dabei verkörpern diese Wesen nur die perfekte Anpassung
Am 22. Dezember 1938 entdeckt die Forscherin Marjorie Courteney-Latimer auf einem Kutter in Südafrika einen Fisch, den es seit Millionen Jahren gar nicht mehr geben sollte
Fast alles Leben im Meer braucht Licht. Doch das schwindet. Düngemittel, Abwasser und der Klimawandel trüben den Ozean. Fachleute warnen vor dem Verlust eines wichtigen Lebensraums
Tiefseebergbau vertreibt ein Drittel der Lebewesen im Meeresboden, das zeigt eine neue Studie. Umweltschützer sind alarmiert, Investoren finden die Ergebnisse "ermutigend"
Sie legen Fallen aus, töten ihre Beute und verdauen sie. Räuberische Pilze haben es auf Fadenwürmer abgesehen – und einzigartige Strategien entwickelt, um sie zu fangen
Vier Jahre lang haben Medizinerinnen den FC Barcelona begleitet. Ihre Daten zeigen: Verletzt sich eine Spielerin während der Periode, dauert die Heilung länger
Im Ozean war der Mosasaurier ein gefürchteter Räuber. Nur dort, dachten Forschende. Bis sie einen seiner Zähne fanden: mitten in urzeitlichem Süßwasser
Ein Tauchfahrzeug filmt den selten beobachteten "siebenarmigen" Oktopus, der mit wundersamen Tricks aufwarten kann. In diesem Fall eine Selbstverteidigung mit Gift
Schwebfliegen sind als Flugkünstler bekannt, von ihrer immensen Bedeutung für die Pflanzenbestäubung wissen meist nur Fachleute. Zeit für lobende Worte – und einen Hilferuf
Merken heranwachsende Ameisen, dass sie krank sind, senden sie Botenstoffe an ihre Ammen. Sie lassen sich töten, für das Wohl der Gemeinschaft. Künftige Königinnen aber dürfen leben
Forscher entdecken in der Tiefsee eine bislang unbekannte Korallenart. Ihre Besonderheit: Sie lebt auf Manganknollen – und ist damit durch geplanten Tiefseebergbau akut bedroht
Selbst im kleinen Chihuahua finden sich noch Spuren seiner wilden Verwandtschaft. Was den treuen Begleiter des Menschen prägte, haben Wissenschaftler in mehreren Studien erkundet
Wenn es ums Abnehmen geht, ticken Männer und Frauen sehr verschieden – sowohl psychisch als auch körperlich. Wer die Gründe dafür kennt, kann der Biologie ein Schnippchen schlagen
In einer Schwefelhöhle im Südosten Europas stießen Forschende auf eine Spinnenkolonie mit 111.000 Tieren. Zwei sonst einzelgängerische Arten teilen sich dort ein Netz
Was lässt in einem Klumpen Materie subjektive Gefühle und Gedanken entstehen? Für dieses Mysterium hat der Neurowissenschaftler Christof Koch eine verblüffende Erklärung gefunden
Nicht viele Tierarten leben länger als sie sich fortpflanzen können, denn das scheint aus evolutionärer Sicht unsinnig. Warum ist das bei Walen, Menschen und Gorillas anders?
Einen Kilometer hoch fliegt die größte Fledermaus Europas. Sie zwingt Vögel in den Sturzflug, frisst sie noch in der Luft. Mit Mikrofonen lauschten Forscher erstmals dem Angriff
Mithilfe von KI lassen sich inzwischen recht einfach bedrohliche Proteine erzeugen, die etwa als Biowaffen dienen könnten. Kontrollsysteme sollen solche Risiken erkennen. Eine Studie zeigt Sicherheitslücken
Wohin des Wegs? In einer aufwendigen Studie hat ein Forscherteam erstmals die Bewegungen von großen Raubtieren verglichen – und kommt zu erstaunlichen Schlüssen
Walmütter tragen ihre verstorbenen Kälber wochenlang durch das Meer. Krähen meiden Orte, an denen ein Artgenosse starb. Was lernen wir daraus? Ein Gespräch mit der Philosophin Susana Monsó
Vor 460 Millionen Jahren sind die Landmassen der Erde wüst und leer. Dann lernen im Wasser lebende Pflanzen und Tiere, an Land zu überdauern – und lassen die Erde mit Leben erblühen