VG-Wort Pixel

Quiz Verteidigung im Tierreich


Turboantrieb, Tarnkappe, eingebaute Geheimwaffe: Tiere haben die unterschiedlichsten Methoden entwickelt, um nicht im Magen eines Räubers zu enden. Wisst ihr welche? Dann los!

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 15
Pfeilgiftfrösche sind äußerst ungenießbar. In ihrer Haut produzieren sie eines der stärksten Gifte im Tierreich. Allerdings kann niemand behaupten, die tödlichen Hüpfer hätten ihn nicht gewarnt. Wie?

a) durch einen beißenden Geruch

b) durch bedrohliches Quaken

c) durch ihre grelle Färbung

Frage 2 von 15
Zu glitschig zum Fangen! Welches Tier produziert so viel klebrigen Schleim, dass Angreifer es nicht zu fassen kriegen?

a) das Lama

b) der Schleimaal

c) die Weinbergschnecke

Frage 3 von 15
Auch Hornechsen greifen tief in die Trickkiste, wenn es um ihre Verteidigung geht. Wisst ihr wie?

a) Sie beschießen den Angreifer mit Blut aus ihrem Auge.

b) Sie blähen ihren Körper auf, um größer und gefährlicher zu erscheinen.

c) Sie vergraben sich blitzschnell im Sand.

Frage 4 von 15
Bei Gefahr pumpt sich ein Kugelfisch auf wie ein Ballon. Stacheln, die sonst eng am Körper anliegen, stellen sich auf. Warum?

a) So wird er zu groß zum Schlucken.

b) So sieht er gefährlicher aus.

c) So erkennen ihn Feinde nicht mehr als Fisch.

Frage 5 von 15
Womit beschießt der Bombardierkäfer seine Angreifer?

a) mit Erdklumpen

b) mit Kot

c) mit einer ätzenden Flüssigkeit

Frage 6 von 15
Begegnet ein Igel einem Angreifer, richtet er seine Stacheln auf und rollt sich zu einer festen Kugel zusammen. Doch das ist längst nicht ihre einzige Verteidigungsmaßnahme. Was können Igel außerdem?

a) Sie können falsche Fährten legen.

b) Sie können blitzschnell flüchten.

c) Sie können einen beißenden Geruch absondern.

Frage 7 von 15
Welches Tier stellt sich ganz einfach tot, um seinen Feinden zu entwischen?

a) der Maulwurf

b) die Ringelnatter

c) der Feuersalamander

Frage 8 von 15
Was schützt den Clownfisch vor Fressfeinden?

a) seine Schnelligkeit

b) seine Färbung

c) Nesselzellen

Frage 9 von 15
Welches Tier bewegt sich so langsam, dass es von hungrigen Feinden schlichtweg nicht wahrgenommen wird?

a) Schildkröten

b) Faultiere

c) Gürteltiere

Frage 10 von 15
Fleckenfalter und Gespenstschrecke sind Meister der Tarnung. Von Feinden werden sie fast nicht entdeckt, weil ...

a) ... sie sich tot stellen können.

b) ... sie ihre Farbe ihrer Umgebung anpassen können.

c) ... sie kaum von einem Blatt zu unterscheiden sind.

Frage 11 von 15
Wie schützen sich Sardinen vor Räubern?

a) Sie bilden einen Schwarm.

b) Sie verstecken sich zwischen Korallen.

c) Sie heften sich an die Bäuche von Walen.

Frage 12 von 15
Gürteltiere sind durch einen Panzer perfekt geschützt. Was ist das Besondere daran?

a) Der Panzer ist unbeweglich wie bei einer Schildkröte.

b) Der Panzer sitzt nicht fest am Körper, Gürteltiere können ihn verlassen.

c) Der Panzer besteht aus Schuppen und ist sehr flexibel.

Frage 13 von 15
Wenn eigentlich harmlose Tiere in ihrem Aussehen gefährliche Tiere nachahmen, nennt man das ...

a) Mimikry

b) Mimese

c) Mimose

Frage 14 von 15
Mehr Schein als Sein: Welches Tier macht sich das Prinzip der Mimikry noch zunutze, um sich hungrige Feinde vom Leib zu halten?

a) die Stabheuschrecke

b) die Hainschwebefliege

c) der Borkenkäfer

Frage 15 von 15
Werden Tintenfische in die Enge getrieben, spritzen sie einen dunklen Tintenstrahl ins Wasser und ihre Angreifer tappen im Dunkeln. Noch eine andere nützliche Fähigkeit schützt Tintenfische vor Fressfeinden. Welche?

a) Sie können ihre Farbe blitzartig der Umgebung anpassen.

b) Sie können sich mit ihren Saugnäpfen unlösbar am Untergrund festsaugen.

c) Sie können den Angreifer mit Gift betäuben.

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 15
Pfeilgiftfrösche sind äußerst ungenießbar. In ihrer Haut produzieren sie eines der stärksten Gifte im Tierreich. Allerdings kann niemand behaupten, die tödlichen Hüpfer hätten ihn nicht gewarnt. Wie?

a) durch einen beißenden Geruch ❌

b) durch bedrohliches Quaken ❌

c) durch ihre grelle Färbung ✔️

"Achtung, giftig!" warnt die grell leuchtende Färbung der Pfeilgiftfrösche. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, überlebt selten. Schon kleinste Mengen des Pfeilgiftfroschgiftes wirken tödlich.

Frage 2 von 15
Zu glitschig zum Fangen! Welches Tier produziert so viel klebrigen Schleim, dass Angreifer es nicht zu fassen kriegen?

a) das Lama ❌

b) der Schleimaal ✔️

c) die Weinbergschnecke ❌

Wird ein Schleimaal angegriffen, produziert er massenweise klebrigen Schleim. Das macht ihn extrem glitschig und schwer zu fassen. Schlimmer: Die Schleimladung verklebt Kiemen und Mund der Angreifer. Damit die eigene Nase nicht das gleiche Schicksal ereilt, können Schleimaale niesen.

Frage 3 von 15
Auch Hornechsen greifen tief in die Trickkiste, wenn es um ihre Verteidigung geht. Wisst ihr wie?

a) Sie beschießen den Angreifer mit Blut aus ihrem Auge. ✔️

b) Sie blähen ihren Körper auf, um größer und gefährlicher zu erscheinen. ❌

c) Sie vergraben sich blitzschnell im Sand. ❌

Hornechsen können einen Blutstrahl fast einen Meter weit aus ihren Augenwinkeln schießen. Das verwirrt den Angreifer nicht nur kolossal. Das Blut schmeckt zudem so widerlich, dass Fleischfresser sich in aller Regel schleunigst nach einer anderen Mahlzeit umgucken.

Frage 4 von 15
Bei Gefahr pumpt sich ein Kugelfisch auf wie ein Ballon. Stacheln, die sonst eng am Körper anliegen, stellen sich auf. Warum?

a) So wird er zu groß zum Schlucken. ✔️

b) So sieht er gefährlicher aus. ❌

c) So erkennen ihn Feinde nicht mehr als Fisch. ❌

Durch das Aufpumpen wird der Kugelfisch um ein Vielfaches größer und mit den Stacheln so richtig sperrig. Fast unmöglich, ihn so zu verschlingen!

Frage 5 von 15
Womit beschießt der Bombardierkäfer seine Angreifer?

a) mit Erdklumpen ❌

b) mit Kot ❌

c) mit einer ätzenden Flüssigkeit ✔️

Angriff ist die beste Verteidigung – vor allem, wenn man über eine eingebaute Waffe verfügt: Der Bombardierkäfer attackiert seine Feinde mit einer 100°C heißen, ätzenden Flüssigkeit, die er mit einem Knall aus seinem Hinterleib abfeuert.

Frage 6 von 15
Begegnet ein Igel einem Angreifer, richtet er seine Stacheln auf und rollt sich zu einer festen Kugel zusammen. Doch das ist längst nicht ihre einzige Verteidigungsmaßnahme. Was können Igel außerdem?

a) Sie können falsche Fährten legen. ✔️

b) Sie können blitzschnell flüchten. ❌

c) Sie können einen beißenden Geruch absondern. ❌

Igel sind Meister im Legen falscher Fährten. Um die feine Nase ihrer Feinde zu verwirren, laufen sie ein Stück in eine Richtung. Dann nehmen sie eine andere Richtung, allerdings nicht, ohne vorher ihren Eigengeruch zu überdecken. Fuchskot eignet sich dafür gut: mit Speichel vermischt und auf die Stacheln aufgetragen macht er den Igel unriechbar.

Frage 7 von 15
Welches Tier stellt sich ganz einfach tot, um seinen Feinden zu entwischen?

a) der Maulwurf ❌

b) die Ringelnatter ✔️

c) der Feuersalamander ❌

Wenn eine Ringelnatter nicht mehr fliehen kann, stellt sie sich tot – und ist dabei eine hervorragende Schauspielerin: Sie dreht sich auf den Rücken, wird schlaff und lässt die Zunge aus dem Maul hängen. Beutegreifer bevorzugen lebendige Beute, sodass die scheintote Ringelnatter gute Chancen hat, davonzukommen.

Frage 8 von 15
Was schützt den Clownfisch vor Fressfeinden?

a) seine Schnelligkeit ❌

b) seine Färbung ❌

c) Nesselzellen ✔️

Nesselzellen schützen Clownfische vor ihren Feinden. Allerdings nicht ihre eigenen, sondern die Nessel-Tentakel einer Seeanemone. Ein sicheres Versteck: Während andere Fische von den Nesselzellen der Anemone getötet werden, schützt ein Schleimüberzug den Clownfisch vor ihrem Gift.

Frage 9 von 15
Welches Tier bewegt sich so langsam, dass es von hungrigen Feinden schlichtweg nicht wahrgenommen wird?

a) Schildkröten ❌

b) Faultiere ✔️

c) Gürteltiere ❌

Faulheit kann sich auszahlen: Weil Faultiere sich so unglaublich langsam bewegen, werden sie von Fressfeinden gar nicht wahrgenommen.

Frage 10 von 15
Fleckenfalter und Gespenstschrecke sind Meister der Tarnung. Von Feinden werden sie fast nicht entdeckt, weil ...

a) ... sie sich tot stellen können. ❌

b) ... sie ihre Farbe ihrer Umgebung anpassen können. ❌

c) ... sie kaum von einem Blatt zu unterscheiden sind. ✔️

Fleckenfalter und Gespenstschrecken sind kaum von einem Blatt zu unterscheiden. Selbst Blattstiel und Blattadern sind auf ihren Körpern deutlich sichtbar. Genau wie viele welke Stellen: So sieht das das Blatt nicht frisch und lecker aus – schließlich wäre nichts gewonnen, wenn man versehentlich von einem Pflanzenfresser verspeist würde ...

Frage 11 von 15
Wie schützen sich Sardinen vor Räubern?

a) Sie bilden einen Schwarm. ✔️

b) Sie verstecken sich zwischen Korallen. ❌

c) Sie heften sich an die Bäuche von Walen. ❌

Gemeinsam stark: Sardinen bilden einen Schwarm, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Das macht Sinn, denn im dichten Gewimmel ist es für die Räuber gar nicht so leicht, ein Tier zu fixieren und zu erbeuten.

Frage 12 von 15
Gürteltiere sind durch einen Panzer perfekt geschützt. Was ist das Besondere daran?

a) Der Panzer ist unbeweglich wie bei einer Schildkröte. ❌

b) Der Panzer sitzt nicht fest am Körper, Gürteltiere können ihn verlassen. ❌

c) Der Panzer besteht aus Schuppen und ist sehr flexibel. ✔️

Der Gürteltierpanzer besteht aus Schuppen und ist sehr flexibel. Praktisch, denn die Tiere können ihre Panzerplatten vom Körper abspreizen. So funktionieren diese wie Widerhaken und es ist so gut wie unmöglich, ein Gürteltier im Schlaf zu überraschen und aus seinem Erdloch herauszuziehen.

Frage 13 von 15
Wenn eigentlich harmlose Tiere in ihrem Aussehen gefährliche Tiere nachahmen, nennt man das ...

a) Mimikry ✔️

b) Mimese ❌

c) Mimose ❌

Ahmen Tiere im Aussehen gefährliche Tiere nach, um von Räubern verschont zu werden, nennt man das Mimikry. Die harmlose Rote Königsnatter etwa besitzt die gleiche rot, schwarz, weiße Färbung wie die hochgiftige Korallenotter.

Frage 14 von 15
Mehr Schein als Sein: Welches Tier macht sich das Prinzip der Mimikry noch zunutze, um sich hungrige Feinde vom Leib zu halten?

a) die Stabheuschrecke ❌

b) die Hainschwebefliege ✔️

c) der Borkenkäfer ❌

Die Hainschwebefliege besitzt keinen gefährlichen Stachel wie Wespen oder Bienen. Das können ihre Fressfeinde zum Glück nicht wissen: die schwarzgelbe Warnfärbung schreckt auch ohne Stachel ab!

Frage 15 von 15
Werden Tintenfische in die Enge getrieben, spritzen sie einen dunklen Tintenstrahl ins Wasser und ihre Angreifer tappen im Dunkeln. Noch eine andere nützliche Fähigkeit schützt Tintenfische vor Fressfeinden. Welche?

a) Sie können ihre Farbe blitzartig der Umgebung anpassen. ✔️

b) Sie können sich mit ihren Saugnäpfen unlösbar am Untergrund festsaugen. ❌

c) Sie können den Angreifer mit Gift betäuben. ❌

Wie ein Chamäleon kann der Tintenfisch seine Farbe der Umgebung anpassen und wird so für seine Fressfeinde, aber auch für seine Beute unsichtbar


Mehr zum Thema