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Frage der Woche Wieso schreibt man A-Dur groß, aber a-Moll klein?


Sind Musikanten unter euch? Die heutige Frage der Woche führt in die Welt der Musik.

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 1
Wieso schreibt man A-Dur groß, aber a-Moll klein?

a) Weil die Dur-Tonart zuerst erfunden wurde und die Großbuchstaben in der Musiklehre damit schon vergeben waren.

b) Weil sich die Schreibweise an der Größe der ersten Terz über dem Grundton orientiert.

c) Es gibt keine plausible Erklärung.

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 1
Wieso schreibt man A-Dur groß, aber a-Moll klein?

a) Weil die Dur-Tonart zuerst erfunden wurde und die Großbuchstaben in der Musiklehre damit schon vergeben waren. ❌

b) Weil sich die Schreibweise an der Größe der ersten Terz über dem Grundton orientiert. ✔️

c) Es gibt keine plausible Erklärung. ❌

Zwischen dem großen "A" und dem kleinen "a" liegen Welten - musikalisch zumindest. Die "Sonate in A" ist für jeden Musiker eindeutig eine Dur-Sonate, die "Sonate in a" ebenso eindeutig ein Stück in Moll.Die jeweilige Kennzeichnung durch einen Groß- bzw. Kleinbuchstaben folgt übrigens einer bereits aus dem frühen 19. Jahrhundert stammenden Regel. Diese nimmt Bezug auf die jeweils erste Terz über dem Grundton, die in Dur eben eine große und in Moll eine kleine ist.Übrigens: Kein Geringerer als der österreichische Komponist Arnold Schönberg verdanken wir diese Regel: In seiner 1911 veröffentlichten "Harmonielehre" benutzte er zum ersten Mal die "A-Dur" bzw. "a-Moll"-Schreibweise.


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