GEOlino.de - Das Reiter-ABC Seite 1 von 13


Das Reiter-ABC

Hier findet ihr die wichtigsten Begriffe zum Thema Reiten


A

Abfohlen So nennt man den Geburtsvorgang bei Pferden

Abhalftern bedeutet, dem Pferd das Halfter abzunehmen

Abkauen Ein gut gerittenes Pferd beginnt nach einer Weile, aus dem Maul zu schäumen. Das liegt daran, dass das Gebiss (das Stück des Zaumzeugs, das dem Pferd ins Maul geschoben wird) leichten Druck auf die Laden ausübt. Dies regt die Ohrspeicheldrüsen an, und der Speichelfluss wird als Schaum sichtbar.

Abreiten Das Abreiten ist eine Art "Lockerungsübung" für das Pferd. Ähnlich wie beim Menschen dient es dazu, vor Turnieren die Muskeln aufzuwärmen und Verspannungen zu lösen. Dafür gibt es an guten Reitplätzen einen speziellen Abreiteplatz.

Absatteln bedeutet, dem Pferd den Sattel abzunehmen

Absitzen heißt es in der Fachsprache, wenn der Reiter vom Pferd steigt

Abstammungsnachweis Der Abstammungsnachweis ist ein Papier, das wichtige Informationen über das Pferd enthält. Hier sind zum Beispiel Geburtsdatum, Geschlecht, Farbe und Ahnentafel des Tieres dokumentiert. Auch besondere Merkmale wie Abzeichen und der Name des Züchters werden eingetragen.

Abteilung nennt man eine Gruppe von Reitern

Abwerfen Es gibt zwei Arten des Abwerfens: Beim Springen bedeutet es, dass das Pferd eine Stange von einem Hindernis herunterwirft, beim Reiten bezieht sich das Wort auf das Abwerfen des Reiters.

Abzeichen ist der Fachbegriff für angeborene (meist weiße) Stellen an Kopf und Beinen des Pferdes. Es gibt viele verschiedene Formen, die auch spezielle Bezeichnungen haben. Die Abzeichen dienen als Erkennungsmerkmale und werden in den Abstammungsnachweis eingetragen, da sie sich nie verändern.

Aufreiten bedeutet, sich wund zu reiten. Es tritt meist bei ungeübten Reitern auf und wird vor allem durch zu lange Ritte und falsche Kleidung verursacht. Die beste Abhilfe: bequeme Reithosen tragen und die schmerzenden Stellen mit Hirschtalg einreiben!

Aufzäumen heißt, dem Pferd das Zaumzeug anzulegen

Amazone Der Begriff kommt aus dem Griechischen und stand ursprünglich für ein kriegerisches Reitervolk, dem nur Frauen angehörten. Heute wird der Begriff allgemein für Reiterinnen, die an Wettkämpfen teilnehmen, verwendet.

Auskeilen ist eine heftige Abwehrreaktion des Pferdes. Die Hinterbeine werden kräftig in Richtung "Störenfried" getreten, z. B. wenn man sich dem Pferd zu rasch von hinten nähert und es dadurch erschreckt.

Aussitzen nennt man es, wenn der Reiter beim Traben ständig im Sattel sitzen bleibt. Das Aussitzen wird auch "Deutschtraben" genannt. Das Gegenteil davon ist das Leichttraben bzw. "Englischtraben".



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