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Wissenstest: Unsere Zähne


Ungefähr 60 Tonnen Lebensmittel verputzen wir im Laufe unseres Lebens: Etwa soviel, wie zehn ausgewachsene Elefanten auf die Waage bringen. Unsere Zähne leisten bei der Verdauung wertvolle Hilfe – doch wie pflegen wir sie richtig? Teste dein Wissen!

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 11
Wie viele Zähne hat ein erwachsener Mensch – mit Weisheitszähnen?

a) 32

b) 36

c) 28

Frage 2 von 11
Und wie viele Zähne hat ein Milchgebiss?

a) auch 32

b) 36

c) 20

Frage 3 von 11
Zähne im Tierreich: Wie viele Beißer hat das Gebiss mit den meisten Zähnen?

a) 96 Zähne

b) 252 Zähne

c) 512 Zähne

Frage 4 von 11
Weißt du, seit wann die Menschen sich um ihre Zähne kümmern?

a) Seit der Steinzeit

b) Seit dem Mittelalter

c) Erst seit etwa 150 Jahren

Frage 5 von 11
Die Gretchenfrage der modernen Zahnpflege: Elektrische oder Handzahnbürste?

a) Ärzte empfehlen eine elektrische Zahnbürste - sie reinigt gründlicher.

b) Die Handzahnbürste ist und bleibt der beste Weg zur täglichen Zahnreinigung.

c) Darauf kommt es nicht an - sondern auf die richtige Putztechnik

Frage 6 von 11
Sollte man zur Zahnpflege Zahnbürsten mit eher harten oder eher weichen Borsten nutzen?

a) Harte Borsten entfernen Schmutz gründlicher.

b) Man sollte weiche Borsten benutzen, da diese das Zahnfleisch schonen.

c) Bei dieser Frage gehen die Meinungen der Ärzte auseinander.

Frage 7 von 11
Was gehört unbedingt zur regelmäßigen Zahnpflege?

a) Mundwasser

b) Zahnpflegekaugummis

c) Zahnseide

Frage 8 von 11
Zahnschmelz...

a) kommt nur an tierischen Zähnen vor und ist in manchen Zahncremes enthalten

b) kann der Körper nicht neu bilden

c) ist eine Krankheit: Der Zahn verliert an Festigkeit

Frage 9 von 11
Was kann helfen, den empfindlichen Zahnschmelz gesund zu erhalten?

a) Fluorid

b) Eisen

c) Milch

Frage 10 von 11
Woher hat der Weisheitszahn seinen Namen?

a) Ursprünglich hieß er Weißzahn - er ist besonders weiß, weil er erst später durchbricht und daher weniger Kontakt mit schädlichen Bakterien hat

b) Alter bringt man mit Weisheit in Verbindung - da die Weisheitszähne oft erst im Erwachsenenalter durchbrechen, kamen sie über diese Verbindung zu ihrem Namen

c) Der Kieferorthopäde, der den Zahn entdeckte, hieß Achim Weisheit

Frage 11 von 11
Wie oft sollte man seine Zähne vom Zahnarzt auf Karies und andere Krankheiten untersuchen lassen?

a) Einmal im Jahr

b) Zweimal im Jahr

c) Ungefähr alle drei Jahre

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 11
Wie viele Zähne hat ein erwachsener Mensch – mit Weisheitszähnen?

a) 32 ✔️

b) 36 ❌

c) 28 ❌

Jeder erwachsene Mensch hat normalerweise 32 Zähne. Manchmal kommt es vor, dass einzelne Zähne nicht im Gebiss angelegt sind. Jeder menschliche Zahn ist fest im Kiefer verwurzelt und besitzt einen Schaft und eine Krone (Oberseite). In der Zahnheilkunde ist jedem Zahn genau eine Ziffer zugeordnet - damit keine Missverständnisse zwischen Zahnärzten und dem Hilfspersonal, das die Ergebnisse einer Untersuchung in die Akten einträgt, entstehen.

Frage 2 von 11
Und wie viele Zähne hat ein Milchgebiss?

a) auch 32 ❌

b) 36 ❌

c) 20 ✔️

Hat ein Kind alle Milchzähne, so besitzt seine Kauleiste 20 Zähne. Milchzähne sind deutlich schmaler als die späteren, bleibenden Zähne und ihre Wurzeln sind viel kürzer. Wenn zwischen dem sechsten und dem neunten Lebensmonat eines Säuglings die ersten Milchzähne „durchbrechen“, ist das schmerzhaft. Noch bevor die Milchzähne nach und nach ausfallen, bricht normalerweise schon ein erster bleibender Zahn durch: Der erste Backenzahn. Erst dann, etwa ab dem sechsten Lebensjahr, werden die Milchzähne nach und nach ersetzt.

Frage 3 von 11
Zähne im Tierreich: Wie viele Beißer hat das Gebiss mit den meisten Zähnen?

a) 96 Zähne ❌

b) 252 Zähne ✔️

c) 512 Zähne ❌

Sagenhaft: Der ostpazifische Delfin hält den Zahnrekord - ihm stehen 252 Zähne zur Verfügung, mit denen er seine Beute zerkleinern kann. Im Gebiss des Gürteltiers sitzen immerhin 104 Zähne: Damit hält das Gürteltier den Rekord unter den an Land lebenden Tieren.

Frage 4 von 11
Weißt du, seit wann die Menschen sich um ihre Zähne kümmern?

a) Seit der Steinzeit ✔️

b) Seit dem Mittelalter ❌

c) Erst seit etwa 150 Jahren ❌

Wissenschaftler haben Belege gefunden, dass die Menschen bereits in der Steinzeit ihre Zähne säuberten. Wahrscheinlich benutzten sie dazu Weidestöcke. Übrigens: Die Steinzeit begann bereits vor 2,6 Millionen Jahren und endete etwa 7000 vor Christi Geburt.

Frage 5 von 11
Die Gretchenfrage der modernen Zahnpflege: Elektrische oder Handzahnbürste?

a) Ärzte empfehlen eine elektrische Zahnbürste - sie reinigt gründlicher. ❌

b) Die Handzahnbürste ist und bleibt der beste Weg zur täglichen Zahnreinigung. ❌

c) Darauf kommt es nicht an - sondern auf die richtige Putztechnik ✔️

Ob elektrische Zahnbürste oder die gute alte Handzahnbürste: Ein gut gepflegtes Gebiss hängt von der Putztechnik ab. Putzt ihr mit einer elektrischen Zahnbürste, braucht ihr euch um eine komplizierte Technik nicht zu kümmern. Ihr solltet die Zahnbürste bei jedem einzelnen Zahn vom Zahnfleisch senkrecht nach unten führen und seitliche Putzbewegungen vermeiden. Putzt ihr mit einer herkömmlichen Handzahnbürste, sind kreisende Bewegungen wichtig. Am besten fragt ihr euren Zahnarzt - er zeigt euch an einem Modellgebiss die richtige Putztechnik.

Frage 6 von 11
Sollte man zur Zahnpflege Zahnbürsten mit eher harten oder eher weichen Borsten nutzen?

a) Harte Borsten entfernen Schmutz gründlicher. ❌

b) Man sollte weiche Borsten benutzen, da diese das Zahnfleisch schonen. ❌

c) Bei dieser Frage gehen die Meinungen der Ärzte auseinander. ✔️

Hier driften die Ansichten der Ärzte auseinander. Einige Fachleute empfehlen bei gesundem Zahnfleisch, zumindest von Zeit zu Zeit eine Bürste mit harten Borsten zu nutzen. Damit ließe sich Zahnbelag gründlich wegputzen. Andere Zahnärzte tendieren dazu, ihren Patienten weichere Borsten zu empfehlen. Denn: Sie massieren das Zahnfleisch sanft, rubbeln es nicht weg und schonen vor allem die Zähne. Um Zahnbeläge und Zahnstein gründlich zu entfernen, sollte man regelmäßig - mindestens einmal im Jahr - eine professionelle Zahnreinigung vornehmen lassen.

Frage 7 von 11
Was gehört unbedingt zur regelmäßigen Zahnpflege?

a) Mundwasser ❌

b) Zahnpflegekaugummis ❌

c) Zahnseide ✔️

An rund ein Drittel unserer Zahnflächen kommen wir mit der Bürste - sei es eine Handzahnbürste oder eine elektrische Zahnbürste - nicht ran: Die Zahnzwischenräume erreichen wir nur mit speziellen Interdentalbürsten, sie sehen aus wie Mini-Flaschenbürsten, oder mit Zahnseide. Die offizielle Empfehlung der Zahnärzte lautet: Einmal täglich Zahnseide benutzen, um damit die Zahnzwischenräume gründlich zu reinigen. Am besten vor dem Zähneputzen.

Frage 8 von 11
Zahnschmelz...

a) kommt nur an tierischen Zähnen vor und ist in manchen Zahncremes enthalten ❌

b) kann der Körper nicht neu bilden ✔️

c) ist eine Krankheit: Der Zahn verliert an Festigkeit ❌

Zähne von Tieren und Menschen sind von Zahnschmelz umgeben - er bildet die äußerste Schicht eines jeden Zahns. Den Zahnschmelz zu schützen ist wichtig, denn der Körper kann ihn nicht neu bilden. Er ist gegenüber Säuren wie Cola oder dem Saft von Zitrusfrüchten sehr empfindlich. Gefährlich für den Schutzmantel der Zähne ist auch zu kräftiges Putzen - man kann den wertvollen Zahnschmelz förmlich wegrubbeln. Wegen der angriffslustigen Säuren sollte man sich direkt nach dem Obstessen und Colatrinken nicht die Zähne putzen - oder zumindest den Mund vorab spülen.

Frage 9 von 11
Was kann helfen, den empfindlichen Zahnschmelz gesund zu erhalten?

a) Fluorid ✔️

b) Eisen ❌

c) Milch ❌

Fluoride helfen dem Körper beim Wachstum und Knochenaufbau. Außerdem stärken sie den Zahnschmelz – beispielsweise, nachdem man säurehaltige Cola oder Obstsäfte getrunken hat. Fluoride hindern bestimmte Bakterien daran, sich zu vermehren und damit den Zahnschmelz anzugreifen. Achtet deshalb darauf, dass eure Zahncreme Fluorid enthält.

Frage 10 von 11
Woher hat der Weisheitszahn seinen Namen?

a) Ursprünglich hieß er Weißzahn - er ist besonders weiß, weil er erst später durchbricht und daher weniger Kontakt mit schädlichen Bakterien hat ❌

b) Alter bringt man mit Weisheit in Verbindung - da die Weisheitszähne oft erst im Erwachsenenalter durchbrechen, kamen sie über diese Verbindung zu ihrem Namen ✔️

c) Der Kieferorthopäde, der den Zahn entdeckte, hieß Achim Weisheit ❌

Obwohl Weisheitszähne bereits im Alter von 14 Jahren im Kiefer der meisten Menschen angelegt sind, brechen sie oft erst im Erwachsenenalter durch. Alter wird mit Weisheit in Verbindung gebracht - daher hat der Weisheitszahn seinen Namen. Im Japanischen heißt er beispielsweise "den Eltern unbekannter Zahn" (oyashirazu) - weil die Kinder schon ausgezogen waren, wenn ihre Weisheitszähne durchbrachen.

Frage 11 von 11
Wie oft sollte man seine Zähne vom Zahnarzt auf Karies und andere Krankheiten untersuchen lassen?

a) Einmal im Jahr ❌

b) Zweimal im Jahr ✔️

c) Ungefähr alle drei Jahre ❌

Bis zum 18. Lebensjahr sollten alle Kinder und Jugendlichen zweimal pro Jahr zum Zahnarzt gehen. Er kann kleine Löcher früh genug erkennen, sodass aufwendige Behandlungen und schmerzhaftes Bohren oft unnötig sind. Die Vorsorgeuntersuchungen nennt man „zahnmedizinische Prophylaxe“. Übrigens: Euer Zahnarzt gibt euch bestimmt noch weitere Tipps zur richtigen Pflege eurer Beißer.


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