Mit ihrem Enkel Aron Goodman betreibt die Auschwitz-Überlebende Tova Friedman einen Tiktok-Kanal, auf dem sie über den Holocaust informieren. GEO erzählen sie von der Erinnerungsarbeit ihrer Familie
Zwischen Tanzvideos und Schminktipps versucht Susanne Siegert auf Tiktok, über den Holocaust aufzuklären. Im Interview erklärt sie, wie sie Tausende vor allem junge Menschen erreicht
Während des Zweiten Weltkrieges wird das Reichstagsgebäude in Berlin umfunktioniert, der Keller wird zum Kreißsaal: Mehr als 80 Babys erblicken hier das Licht der Welt
Am 20. Januar 1942 kommen in einer Villa am Wannsee 15 hohe Beamte des NS-Regimes zusammen. Innerhalb von 90 Minuten organisieren sie ein Jahrtausendverbrechen
Forschende untersuchen die Überreste des KZ-Außenlagers Weferlingen in Sachsen-Anhalt. Ihr Ziel: Fundstücke bergen, bevor illegale Sondengänger die Befunde zerstören
Der Wolf als Schreckgespenst, die angeblich urdeutsche Kartoffel und "Biene Maja" als Frontlektüre: Kunsthistorikerin Julia Voss über das politisch aufgeladene Bild der Natur
Am 6. Januar 1926 wird die Deutsche Luft Hansa AG, die Vorgängerin der heutigen Lufthansa, gegründet. Auch wegen Geldschwierigkeiten. Eine Zeitreise zu den Anfängen
Kein Fest ohne Foto: Seit dem 19. Jahrhundert begleiten Kameras unsere Feiern. Eine Historikerin erklärt, warum wir uns seit mehr als einem Jahrhundert unter Weihnachtsbaum ablichten
Am 12. Dezember 1935 gründet Heinrich Himmler den Lebensborn. Der SS-Verein soll für "rassereine" Kinder sorgen. Viele von ihnen erfahren erst Jahrzehnte später die Wahrheit über ihre Herkunft
Eine Gruppe junger Frauen riskierte ab 1943 täglich ihr Leben: Die Vorkosterinnen mussten Hitlers Essen auf Gift testen. Die Verfilmung ihrer Geschichte ist nun bei Netflix zu sehen
Während der Nürnberger Prozesse untersucht der US-Psychiater Douglas Kelley die angeklagten NS-Größen. Er will herausfinden: Gibt es eine Nazi-Psyche? Sein Ergebnis ist eine Warnung
Die Gründung der Bundeswehr 1955 markiert einen Wendepunkt in der Nachkriegsgeschichte. Militärhistoriker Martin Rink erklärt, wie und warum sich die BRD vor 70 Jahren wiederbewaffnet
Vor 90 Jahren konnten die Winzer in der Pfalz ihre Weine kaum verkaufen, da kam ein Nationalsozialist auf eine gute Marketingstrategie – die Geburt der "Deutschen Weinstraße"
Die Nationalsozialisten missbrauchten die sterblichen Überreste von Tausenden Kriegsgefangenen und Zivilpersonen für Forschungszwecke. Eine neue Datenbank erfasst deren Schicksale
Mit Propagandafilmen setzte Leni Riefenstahl das NS-Regime in Szene. Nach dem Krieg kämpfte sie um ihren Ruf, doch: Im Unrechtsstaat gibt es keine unschuldige Ästhetik
Polens Präsident Karol Nawrocki besucht Berlin – und will auch über Entschädigungen für deutsche Verbrechen im Zweiten Weltkrieg sprechen. So wurden Reparationsfragen nach 1945 geregelt
1931 wird Franz Schwede zum Ersten Bürgermeister Coburgs gewählt. Er ist überzeugter Nationalsozialist – und das erste NSDAP-Mitglied, das ein deutsches Rathaus erobert
Die "Nürnberger Gesetze", erlassen am 15. September 1935, degradierten die Juden zu einer fast rechtlosen Randgruppe. Historiker Magnus Brechtken erklärt, wie die Mechanismen dieser Diskriminierung funktionierten
Für Klimts Malerei hatte der NS-Reichsstatthalter in Wien, Baldur von Schirach, eine Vorliebe. Versuchte er bei Kriegsende, einige der Werke beiseitezuschaffen? Ein Kunst-Krimi
In Weimar gegründet empört die Experimentierfreude des "Bauhaus" bald die Einwohner der Stadt. In Dessau findet die Kunstschule 1925 eine neue Heimat – doch die politischen Angriffe nehmen kein Ende
Ab 1941 kontrolliert die Wehrmacht Paris. Viele arrangieren sich mit den Besatzern – und führen ein bizarr normales Leben. Am 25. August 1944 wird die Stadt von alliierten Truppen befreit
Trotz "Entnazifizierung" konnten viele NS-Funktionsträger ihre Karrieren nach 1945 ungestört fortsetzen und stiegen zu einflussreiche Persönlichkeiten der Bundesrepublik auf
In den 1930er-Jahren erfindet Ferdinand Porsche den Volkswagen. Der "Käfer" prägt Generationen und wird zum meistgebauten Auto der Welt. Ein Blick auf seine bewegte Geschichte
Viele emotionale Abschiedsbriefe von zum Tode verurteilten NS-Opfern in München blieben ungelesen – die Haftanstalt behielt sie ein. Nun beginnt die Suche nach Hinterbliebenen
Vor 100 Jahren erschien Hitlers Propagandaschrift "Mein Kampf". Die Politikwissenschaftlerin Barbara Zehnpfennig erklärt, warum Schüler Auszüge daraus im Unterricht lesen sollten
Damit die Wehrmachtssoldaten tagelang kämpfen können, gab die Führung massenweise Methamphetamin an sie aus: Das Präparat Pervitin trug zum fatalen Mythos einer Super-Armee bei, wie Autor Norman Ohler recherchiert hat
Am 12. Juni 1942 bekommt Anne Frank ein Tagebuch geschenkt. Was sie ihm anvertraut, wird das jüdische Mädchen weltberühmt machen: als beredte Zeitzeugin des Holocaust
Mitten im Zweiten Weltkrieg verschiffte das NS-Regime mehr als 80 Kisten mit Propagandamaterial über seine Botschaft in Tokio nach Argentinien. Nun wurden sie entdeckt