GEO Magazin Nr. 04/01 - Neandertaler Seite 1 von 1
Artikel vom 23.4.2001

Psychologie: Wer vergeben ist, ist sexy

Von wegen "sicherer Hafen der Ehe": In dem Moment, wo sich ein Mann auf eine feste Bindung mit einer Frau einlässt, wird er das Ziel begehrlicher Blicke der weiblichen Restbevölkerung. Dies lassen zumindest die Untersuchungen eines amerikanischen Biologen vermuten.


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Lee Alan Dugatkin von der Louisville-Universität im US-Bundesstaat Kentucky schlägt in seinen Studien einen großen Bogen vom Verhalten der Guppys bis zur Groupie-Kultur. Das gemeinsame Muster, das er in seinem Buch "The Imitation Factor" beschreibt, ist der Nachahmungseffekt: Was andere gewählt haben, kann nicht schlecht sein. Und Frauen folgen dem Trieb des "mate copying" häufiger als Männer. Der Vorteil dieses Verhaltens liegt nach Meinung des Forschers in der Zeitersparnis: Aufwendige Tests entfallen, wenn schon andere den "Gebrauchsartikel" für gut befunden haben. Bei Frauen sei das Verfahren verbreiteter als bei Männern, weil weibliche Lebewesen generell mehr darauf achteten, den "richtigen" Partner zu finden als männliche Individuen, die in dieser Hinsicht weniger wählerisch seien. Denn eine Reihe von Faktoren entfallen bei der männlichen Partnerwahl: Männer bedürfen weniger Schutz und können sich leichter den Verpflichtungen der Kinderaufzucht entziehen als Frauen.


Besonders eindrucksvoll dokumentiert wurde der Einfluss des Nachahmungseffekts in einem Experiment mit Guppys. Als überaus attraktiv für die Guppy-Weibchen gelten orangefarbene Männchen, während graubraune Partner normalerweise verschmäht werden. Dugatkin gelang es jedoch, dieses Standardritual zu hintertreiben: Er sperrte ein Weibchen in einen Glaskasten mit einem graubraunen Männchen. Mangels einer Alternative ließ es sich von diesem Fisch begatten. Gleichzeitig erlaubte der Forscher einem anderen Weibchen in einem abgetrennten Teil des Aquariums, den beiden beim Liebesspiel zuzuschauen. Wurde daraufhin die Trennscheibe entfernt, wählte auch die Voyeurin den graubraunen Partner - selbst wenn gleichzeitig orangefarbene Männchen zur Auswahl standen.


Mit einem Kollegen an der Louisville-Universität, dem Psychologen Michael Cunningham, ersann Dugatkin daraufhin ein Experiment an Menschen: 166 weibliche Studenten erhielten einen ausgefüllten Fragebogen, der Informationen zur Attraktivität eines Mannes namens Chris enthielt - einerseits auf einer Werte-Skala von 1 bis 10 und andererseits in Verbindung mit einer Angabe, bei wie vielen Frauen Chris für besonders attraktiv eingeschätzt wurde. Was die Studentinnen nicht wussten: Chris gab es nicht wirklich. Und der Fragebogen war nicht - wie ihnen die Forscher glauben machten - von anderen Studentinnen ausgefüllt worden, sondern von den Forschern selbst. Auf die Frage, ob sie sich gerne mit Chris treffen würden, richteten sich die Studentinnen wesentlich mehr nach der Zahl seiner weiblichen Fans als nach der abstrakten Attraktivitätsskala. Das gleiche Experiment an Männern - hier wurde aus Chris eine Frau - fiel dagegen weit weniger deutlich aus.


Aus dem Interesse am Urteil der anderen resultiert, so Dugatkin, der "Schneeballeffekt" in Modetrends. Ist erst eine gewisse "kritische Zahl" von Nachahmern erreicht, ist der Erfolg unaufhaltsam - bis sich vereinzelte Trendsetter einem neuen Vorbild zuwenden und neue Nachahmer finden.


Weitere Links zum Thema

http://athena.louisville.edu

Näheres über Lee Alan Dugatkins Forschungsinteressen erfahren Sie auf seiner Homepage. Mit Kurzbeschreibung seines Guppy-Experimentes. English Version.

http://www.mindship.org/moller.htm

Über die sexuelle Selektion und die Biologie der Schönheit. English Version.

http://www.zoo.uib.no/classics/darwin.html

Darwins Evolutionstheorie Online. English Version.


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