Was sind PFAS?
PFAS, manchmal auch als PFC bezeichnet, bilden eine Gruppe von Chemikalien, zu der mehr als 10.000 verschiedene Verbindungen gehören. Die vier Buchstaben stehen für "per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen". PFAS kommen nicht natürlich vor, sondern werden künstlich aus Kohlenwasserstoffen hergestellt. Ihr Grundgerüst besteht aus einer Kette von Kohlenstoffatomen. Die Wasserstoffatome, die ursprünglich an dieser Kette saßen, wurden unter hohem Energieaufwand teilweise ("poly") oder vollständig ("per") durch Fluoratome ersetzt.
PFOS und PFOA bereits weltweit verboten
Die Verbindung zwischen Kohlenstoff und Fluor ist so stabil, dass PFAS durch Verwitterung oder Mikroorganismen kaum zersetzt werden können. Deshalb sind sie auch unter dem Namen "Ewigkeitschemikalien" bekannt. Ihre Haltbarkeit ist zwar ein großer Vorteil bei der Verwendung für allerlei industriell gefertigte Produkte, wird aber auf lange Sicht zum Problem. Gelangen PFAS in die Umwelt, sind sie nur schwer wieder zu entfernen. Sie reichern sich an und gelangen auch in den menschlichen Körper. Die vier PFAS, die in menschlichen Blutproben am häufigsten nachgewiesen werden, sind Perfluoroctansäure (PFOA), Perfluoroctansulfonsäure (PFOS), Perfluornonansäure (PFNA) und Perfluorhexansulfonsäure (PFHxS). Sie verbergen sich hinter der Gruppenbezeichnung PFAS-4. Die Verwendung zweier Stoffe, PFOA und PFOS, ist bereits weltweit bis auf wenige Ausnahmen verboten.
Auch wenn alle PFAS dasselbe Grundgerüst haben, gibt es kleine, aber feine Unterschiede. Zum einen kann am Ende der fluorierten Kette eine Gruppe von Atomen sitzen, die die Eigenschaften der jeweiligen Substanz beeinflussen, sie beispielsweise zur Säure machen. Zum anderen spielt die Länge der Kohlenstoffkette eine entscheidende Rolle. Einmal aufgenommen, bleiben langkettige Varianten wie PFOS teils mehrere Jahre im menschlichen Körper, bevor sie wieder ausgeschieden werden. Kurzkettige PFAS wie PFHxS verlassen den Körper deutlich schneller wieder über den Urin. Dadurch, dass sie sich meist leichter im Wasser lösen, verbreiten sie sich jedoch auch schneller in der Umwelt.
Wo werden PFAS, auch Ewigkeitschemikalien genannt, eingesetzt?
PFAS sind in vielen industriellen Produkten enthalten – und das nicht nur wegen ihrer Langlebigkeit. Die Ewigkeitschemikalien sind äußerst temperaturbeständig, weshalb sie häufig Löschschäumen zugesetzt werden. Zudem haben einige von ihnen die seltene Eigenschaft, gleichzeitig wasser- und fettabweisend zu sein. Deshalb stecken die Ewigkeitschemikalien unter anderem in Pfannenbeschichtungen mit Teflon, in wetterfester Outdoor-Kleidung, in Verpackungen, künstlichen Herzklappen und sogar in einigen Kosmetika wie wasserfester Sonnencreme und Make-up.
Wie gelangen PFAS in Umwelt und Körper?
PFAS werden über industrielle Abgase, Abwässer und Mülldeponien direkt in die Umwelt geleitet. Sie können aber auch aus imprägnierten Produkten herausgewaschen oder durch Löschschaum freigesetzt werden. Über natürliche Kreisläufe verbreiten sie sich rund um den Globus. Selbst in der Arktis und der Antarktis wurden PFAS bereits nachgewiesen. Steigen fluorierte Kältemittel wie R1234yf in die Atmosphäre auf, werden sie durch hochreaktive Teilchen zu Trifluoressigsäure (TFA) abgebaut. TFA gehört zu den kurzkettigen PFAS und löst sich dementsprechend hervorragend in Wasser. Es regnet ab und bahnt sich seinen Weg durch die Wasserwerke bis in die heimischen Leitungen. In einer Studie des BUND aus dem Jahr 2025 prüften Forschende den PFAS-Gehalt im Trinkwasser verschiedener Regionen Deutschlands. In 42 von 46 Proben fanden sie PFAS-Rückstände.
Um die Belastung zu beschränken, hat die EU die Schutzmaßnahmen verschärft. Seit dem 12. Januar 2026 müssen auch deutsche Wasserversorger einen Summengrenzwert für die wichtigsten 20 Stoffe der PFAS-Gruppe einhalten: maximal 0,1 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser. In zwei Jahren soll ein noch geringerer Grenzwert für die vier besonders kritischen PFAS ("PFAS-4") eingeführt werden. Die Grenzen sind nicht weit von den aktuell nachweisbaren Mengen entfernt: Zum Zeitpunkt der BUND-Messung überschritten drei Trinkwasserproben den zukünftigen Grenzwert von PFAS-4, eine sogar den seither neu eingeführten Grenzwert von PFAS-20. Die EU verlangt, dass die Behörden in solchen Fällen fortan einschreiten: "Konsequenzen könnten beispielsweise die Schließung kontaminierter Brunnen, das Hinzufügen von Behandlungsschritten zur Entfernung von PFAS oder die Einschränkung der Trinkwasserversorgung umfassen, und zwar so lange die Überschreitung anhält."
Über die Umwelt gelangen PFAS auch in die Nahrungskette und schließlich auf unseren Teller, Die Haupt-Expositionsquellen sind, neben dem Trinkwasser, Lebensmittel tierischen Ursprungs. Dazu gehören Eier, Milchprodukte, Innereien, Fische und andere Meerestiere. Insbesondere Wild ist in Deutschland stark belastet, "denn das lebt draußen in der Natur und bekommt daher mehr Emissionen ab", erläutert Carolin Völker, die am Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt am Main zur Kommunikation und Risikowahrnehmung über PFAS forscht. Säuglinge kommen bereits über die Muttermilch mit den Chemikalien in Kontakt. Laut Bundesamt für Risikobewertung überwiegen jedoch die Vorteile des Stillens.
Über Kosmetika können die Ewigkeitschemikalien sogar direkt von der Haut aufgenommen werden. Allerdings sind die absorbierten Mengen so gering, dass kein Grund zur Sorge besteht.
Sind PFAS gesundheitsschädlich?
Es ist schwierig, die riesige Palette an PFAS bei der Risikobewertung über einen Kamm zu scheren. "Viele PFAS-Verbindungen verursachen leicht unterschiedliche Effekte, je nachdem, um welche chemische Substanz es sich handelt", erklärt Louise Ramhøj. Sie ist Teil der Forschungsgruppe für Molekulare und Reproduktions-Toxikologie an der Technischen Universität Dänemark. Ihr Forschungs-Schwerpunkt liegt auf dem Einfluss endokriner Störstoffe – zum Beispiel PFOS – auf das Fortpflanzungs- und Schilddrüsenhormonsystem.
Risiken für Krebs, höhere Cholesterinwerte und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Viele Ewigkeitschemikalien sind noch nicht ausreichen erforscht, um konkrete Risikoaussagen treffen zu können. Andere wurden bereits als gesundheitsgefährdend deklariert. So stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO/IARC) im November 2023 Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) als "möglicherweise krebserregend" und die chemisch eng verwandte Perfluoroctansäure (PFOA) als "krebserregend" ein. Wichtig ist dabei zu wissen, dass sich dieses Urteil auf die prinzipielle Fähigkeit der Substanz bezieht, Krebs zu erzeugen. Die Einstufung berücksichtigt jedoch nicht, ab welcher Menge PFOA im menschlichen Körper tatsächlich krebserregend wirkt.
In Tierversuchen führt eine hohe PFAS-Konzentration im Blut zu einer Reihe gesundheitlicher Probleme. Darunter zum Beispiel ein geringeres Geburtsgewicht und erhöhte Lebergewichte. Die Leber ist das zentrale Entgiftungsorgan unseres Körpers. Wächst sie an, kann das ein Zeichen dafür sein, dass sie durch hohe toxische Belastung Schaden genommen hat. Außerdem wurden Störungen des Lipid-Stoffwechsels und der Schilddrüse beobachtet. Als Ramhøj und ihre Kolleg*innen schwangere Ratten PFOS aussetzten, zeigte sich etwa der Spiegel an Schilddrüsenhormonen im Blut der Föten reduziert. "Das ist besorgniserregend, weil diese Hormone im Mutterleib und im frühen Kindesalter einen Großteil der Gehirnentwicklung steuern."
Neben Tierversuchen existieren auch epidemiologische Studien, die einen statistischen Zusammenhang zwischen bestimmen Gesundheitswerten und dem PFAS-Gehalt im Blut untersuchen. Laut der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit weisen Menschen mit höherer Belastung auch höhere Cholesterinwerte auf, die wiederum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern können.
Bei diversen epidemiologischen Studien, darunter einer Zusammenarbeit der Charité mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung, zeigte sich, dass Kinder mit höheren PFAS-Werten bei Impfungen weniger Antikörper bildeten. Noch gibt es jedoch keine Erkenntnisse über den Wirkmechanismus. Unbekannt ist auch, ob tatsächlich ein verringerter Impfschutz besteht und sich die Kinder eher Infektionen zuziehen. Toxikologin Ramhøj sagt, in Sachen Abwehrkräfte seien die Wissenslücken besonders gravierend. "Wir wissen, dass das menschliche Immunsystem sehr empfindlich auf PFAS reagiert. Die Testmethoden sind teilweise jedoch nicht sensitiv genug oder nicht geeignet, um die Folgen von PFAS zu messen."
Gremien wie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) orientieren sich an jenen Dosen, bei denen die schwächsten messbaren Wirkungen auftreten. Aktuell stuft die EFSA eine wöchentliche Aufnahme von bis zu 4,4 Nanogramm PFAS-4 pro Kilogramm Körpergewicht als ungefährlich ein. Selbst bei einer lebenslangen Exposition in diesem Umfang werden keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen erwartet. Entscheidend für den Grenzwert war der Einfluss der Chemikalien auf das Immunsystem bei Mensch und Tier.
"Was die Dauerbelastung konkret für den Einzelnen bedeutet, ist schwer zu sagen", so Völker. "Aber darum geht es in der aktuellen Risikodebatte auch gar nicht. Es geht hier ganz klar um Vorsorge. Das Risiko besteht, weil PFAS überall, extrem langlebig und kaum kontrollierbar sind. Daher ist der Gedanke, ihren Einsatz jetzt zu regulieren, um nicht in 20 bis 30 Jahren schwere Folgeeffekte zu sehen, die jetzt noch zu verhindern wären."
Warum sind PFAS so schwierig zu erforschen?
"Um wirklich zu wissen, was die einzelnen PFAS bewirken können, müsste man zu allen Verbindungen gesonderte Studien durchführen", sagt Ramhøj. "Aber das ist praktisch nicht machbar." Außerdem sei die Wirkung oft vielschichtig, wie sich etwa an der Schilddrüse zeige. "PFAS können mit vielen verschiedenen Mechanismen interferieren. Studien zeigen, dass PFOS den Transport von Schilddrüsenhormonen im Blut, die Aufnahme von Jod in die Schilddrüse, den Stoffwechsel und die Ausscheidung von Schilddrüsenhormonen in der Leber sowie deren Aktivierung oder Deaktivierung in den Zellen beeinträchtigen kann. Und all diese Prozesse finden im Körper gleichzeitig statt." Deshalb sei es schwer, konkrete Wirkweisen zu identifizieren und die Auswirkungen auf den Menschen, insbesondere auf die Entwicklung des Fötus, vorherzusagen.
Eine grundlegende Schwierigkeit bei Tierversuchen ist die Übertragbarkeit der Erkenntnisse auf den Menschen. Um alle potenziell schädlichen Mechanismen erkennen zu können, werden den Versuchstieren teils deutlich höhere PFAS-Dosen verabreicht als jene, denen wir gewöhnlich ausgesetzt sind, und niedrige Dosen. Sie sollen im Labor gut messbare Effekte zeigen und die Dosis, bei der keine Wirkung mehr zu erkennen ist. Forschende teilen die Dosis ohne erkennbaren Effekt anschließend durch einen Sicherheitsfaktor von 100 oder sogar 1000. Er soll Unterschiede zwischen Ratte und Mensch berücksichtigen, aber auch besonders sensitiven Gruppen und verschiedenen Lebensstilen in der Bevölkerung sowie möglichen Spätfolgen und Wirkungen, die nicht direkt von der Dosis abhängen, Rechnung tragen.
Wo ist die Belastung am höchsten?
Wie Völker bestätigt, können die PFAS-Belastungen rund um Produktionsstätten höher ausfallen, weil dort die Quelle der Chemikalien direkt vor der Haustür liegt. Neben Industriezentren und Militärflughäfen, wo Löschschäume zu Übungszwecken eingesetzt werden, gelangen PFAS auch unvorhergesehen in die Umwelt. Im badischen Rastatt wurde mit Ewigkeitschemikalien belasteter Papierschlamm über Jahre hinweg mit Kompost versetzt und als Dünger an Bauern verkauft. Das Grundwasser in dieser Region weist bis heute hohe Werte auf, die örtlichen Stadtwerke verklagen die Kompostfirma auf Schadensersatz in Millionenhöhe. Eine kontrollierte Messung der Chemikalienbelastung in den Papierabfällen hätte die Katastrophe vermutlich verhindern können.
Projekte wie das "Forever Follution Project" tragen die Daten von Messungen und Hotspot-Regionen zu einer Karte zusammen. Die neue Trinkwasserrichtlinie verpflichtet auch die Wasserversorger zu regelmäßigen Kontrollen. Das UBA wiederum erhebt im Rahmen des German Environmental Survey (GerES) in mehrjährigen Abständen Daten zur Chemikalienbelastung in der deutschen Bevölkerung. Die letzten Messungen wurden 2023 und 2024 bei rund 1500 Erwachsenen aus der ganzen Republik durchgeführt, die Auswertung läuft noch.
Lassen sich PFAS wieder aus der Umwelt entfernen?
Die Chemikalien in belasteten Böden lassen sich zwar durch sehr hohe Temperaturen zerstören. Allerdings werden dabei auch die wertvollen Bestandteile wie Humus und Mikroorganismen, die den Boden fruchtbar machen, mitverbrannt. Weitere Verfahren wie die "Advanced Oxidation Processes" könnten zukünftig Möglichkeiten bieten, um PFAS vollständig abzubauen. Leider sind diese Methoden recht teuer. Institute wie das Fraunhofer IGB forschen an weiteren Lösungen zur Entfernung der Ewigkeitschemikalien.
Alternativ könnten PFAS aus belastetem Boden zumindest teilweise herausgewaschen werden. Allerdings bleiben die toxischen Substanzen dabei im Waschwasser. Zwar ließe sich die belastete Brühe durch einen Aktivkohlefilter leiten, doch er hält nicht alle Verbindungen zurück. Besonders die wasserlöslichen kurzkettigen PFAS schlüpfen leicht durch die Poren. Außerdem entsteht bei dieser Methode Sondermüll.
Was kann ich tun, um mich vor solchen Chemikalien zu schützen?
Die größte Stellschraube ist die Ernährung. Wir nehmen Ewigkeitschemikalien vor allem über unsere Lebensmittel auf. "Tierische Produkte wie Freilandeier sind relativ stark belastet", berichtet Völker. "Was natürlich nicht heißt, dass ich nur noch Käfigeier essen sollte – da geht es auch um das Tierwohl." Die beste Empfehlung seien die Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: bunt und vielfältig zu essen und die Ernährung auf Gemüse aufzubauen. "So vermeidet man eine hohe Belastung", sagt Völker. Wenn man tierische Produkte esse, dann am besten aus unterschiedlichen Quellen, um eine Belastungskonzentreation zu umgehen.
Eine Rechenbeispiel: Ein durchschnittliches, 60 Gramm schweres Freilandei enthält etwa 4,2 Nanogramm der Ewigkeitschemikalien. Isst ein 70 Kilogramm schwerer Erwachsener jeden Tag ein solches Ei, macht das rund zehn Prozent der Menge aus, die er pro Woche bedenkenlos konsumieren kann. Das BfR kommt im Rahmen einer Stellungnahme zu ähnlichen Ergebnissen: Menschen, die überdurchschnittlich viele Eier aus Freilandhaltung essen, decken darüber acht bis elf Prozent der wöchentlich tolerierbaren Aufnahmemenge.
Beim Kauf von Jacken und Rucksäcken weisen außerdem Label wie "PFC-frei", "PFAS-frei" oder "fluorcarbonfrei" auf Artikel hin, die keine Ewigkeitschemikalien enthalten. Auch einige Siegel wie GOTS oder Blauer Engel schließen die Verwendung von PFAS aus. Besitzen Sie eine Teflon-Pfanne, sollten Sie diese niemals ohne Inhalt erhitzen. Bei zu hohen Temperaturen zersetzt sich das Teflon, und giftige Gase können aufsteigen.
Welche Maßnahmen ergreift die Politik?
Fünf Länder – Dänemark, Deutschland, die Niederlande, Norwegen und Schweden – haben gemeinsam einen Beschränkungsvorschlag für die gesamte PFAS-Gruppe ausgearbeitet und 2023 bei der Europäische Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht. Der Vorschlag sieht weitreichende Beschränkungen für Herstellung, Verwendung und Inverkehrbringung von PFAS vor. Damit die Beschränkung EU-weit in Kraft treten kann, prüft die ECHA den Vorschlag auf Umsetzbarkeit, Auswirkungen und wissenschaftliche Grundlagen.
Dass eine Beschränkung die PFAS-Konzentrationen in der Umwelt langfristig senken kann, haben bereits frühere Teilverbote gezeigt: 2009 wurde PFOS in die weltweite Verbotsliste der Stockholm-Konvention für POPs (persistente organische Schadstoffe) aufgenommen. Zehn Jahre später folgte PFOA. "Seit dem Verbot ist die Belastung durch die Substanzen mit den Jahren zurückgegangen", erzählt Völker.
Sowohl Ramhøj als auch Völker sprechen sich dafür aus, die gesamte Substanzgruppe zu beschränken. "PFAS sind nicht die schlimmsten und giftigsten Chemikalien, die es gibt", sagt Ramhøj. Andere Verbindungen brächten beispielsweise den Hormonhaushalt weit stärker durcheinander. "Aber die Tatsache, dass sie toxisch sind und sich im Körper anreichern, entlang der Nahrungskette weitergegeben werden und so lange in der Umwelt bleiben, macht sie mit Blick auf die öffentliche Gesundheit und Nachhaltigkeit äußerst besorgniserregend."