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Bouldern Der große Boulderschuh-Guide: So finden Sie das richtige Modell

Ein Mann schnürt sich den linken Boulderschuhe oder Kletterschuh zu.
Keine ollen Treter: Boulderschuhe müssen gut sitzen und mit Bedacht ausgewählt werden, sonst ist der Kletterspaß schnell vorbei.
© Jacob Lund/Adobe Stock
Unempfindliche Sporthose an, ein Chalkbag geliehen und ran an die Wand – die Trendsportart Bouldern kommt mit minimaler Ausstattung aus. Nur auf eins sollten Sie auf keinen Fall verzichten: die richtigen Boulderschuhe. Wir verraten, worauf es beim Kauf ankommt und wie Sie das passende Modell finden.

Inhaltsverzeichnis

Haben Sie schon mal jemanden in Turnschuhen bouldern sehen? Das kommt zwar vor, es handelt sich dann aber meist um Einsteiger, die den Sport erst einmal ausprobieren und reinschnuppern wollen. Und manch ein geübter Boulderer hangelt sich vielleicht auch mal in Flip-Flops die Wand hoch, wenn es auf die Füße nicht so ankommt. Doch generell gilt: egal ob Bouldern am Fels oder in der Halle, es muss das passende Schuhwerk an die Füße. Material, Sohle, Verschluss und Form sollten dabei im Einklang mit Ihren Ansprüchen und Ihrem Trainingslevel sein.  

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Warum trägt man spezielle Boulderschuhe?

Das Tragen spezieller Boulderschuhe hat gute Gründe, denn in Straßenschuhen oder gar barfuß kommt man an der Wand nicht weit. Die richtigen Schuhe liegen eng an und liefern den dringend nötigen Grip. Der stramme Sitz ist notwendig, damit der Fuß jede Unebenheit in der Wand spüren kann.

Nur in Boulderschuhen schaffen wir es, den notwendigen Druck an die Wand zu bringen, um auch kleine Wandstrukturen als Tritt zu nutzen. Sie halten den Fuß auf Spannung, was Knöcheln und Sehnen Arbeit abnimmt. Die rutschfeste, stabile Sohle sorgt auf Volumen und glatten Oberflächen für Sicherheit. Das Schuhmaterial ist an den Zehen und Fersen verstärkt, weil diese Partien beim Bouldern ganz schön viel aushalten müssen. Denn auf schwierigen Tritten sorgt schon mal nur ein kleiner Teil der großen Zehe für nötigen Halt. Genauso ist das Einhaken mit der Ferse, der sogenannte Heel Hook, ein wichtiger Move, um komplexere Route zu erklimmen.

Eine junge Frau steht fast im Spagat auf zwei Tritten an der Boulderwand.
Nur mit den richtigen Schuhen sind die athletischen Manöver möglich, die den Kern des Bouldersports ausmachen. 
© Andrey Bandurenko/AdobeStock

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Was ist der Unterschied zwischen Kletter- und Boulderschuhen?

Vorneweg: Im Grunde gibt es keinen Unterschied. Boulderschuhe sind Kletterschuhe, denn Bouldern ist Klettern – allerdings in Absprunghöhe. Aus den Besonderheiten des Bouldersports ergeben sich dann auch die spezielleren Anforderungen an Boulderschuhe. Beim Bouldern reihen sich kurze, intensive Klettereinheiten aneinander, dazwischen liegen Pausen am Boden. Die Schuhe werden eng getragen, um möglichst viel Spannung auf den Fuß zu bringen und so in kurzer Zeit viel Leistung für die hin und wieder auch komplexen Boulderprobleme abzurufen.

Ist die kurze Route beendet (oder abgebrochen) ziehen viele Boulderer deshalb sofort die Schuhe aus, um sie nicht unnötig auszudehnen. Daraus ergibt sich, dass Boulderschuhe im Gegensatz zu Kletterschuhen meist ohne Schnürung auskommen. Standard sind deshalb Slipper oder Klettverschluss-Schuhe, die schnelles An- und Ausziehen möglich machen. Manch einer steigt auch sofort aus dem Schuh, weil die Füße schmerzen. Denn Boulderschuhe kauft man in der Regel in einer kleineren Größe als normale Schuhe.

Boulderschuhe sind außerdem etwas weicher und im Fortgeschrittenen-Bereich mit Vorspannung und Downturn ausgestattet. Schuhe, die sich für Klettertouren eignen, sind dagegen meist härter und entlasten die Füße, um mit wenig Kraftaufwand länger in der Wand stehen zu können. Extrem vorgespannte oder enge Modelle wird man hier – allein aus praktischen Gründen – selten bis gar nicht finden.

Tipp: Auch beim Bouldern sind kräftige, bewegliche Füße von Vorteil. Wer seine Fußmuskulatur trainieren will, kann das zum Beispiel mit Barfußschuhen tun. 

Vorspannung und Downturn: Was bedeutet das eigentlich?

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Zwei Begriffe, die im Zusammenhang mit Boulderschuhen immer wieder fallen, sind Vorspannung und Downturn. Doch selbst erfahrenen Boulderern ist oft nicht klar, was damit gemeint ist. Mehr Spannung vorne und irgendwie nach unten gedreht? Hä? Grob gesagt geht es hier zwei wichtige Bereiche am Boulderschuh: Ferse und Sohle. Der Knackpunkt: Beides kann durch eine bestimmte Form dafür sorgen, dass die Zehen vorne im Schuh mehr Kraft entwickeln.

Die Vorspannung entsteht an der Ferse des Schuhs: Baut der Gummizug hinten am Schuh Spannung in der Sohle von der Ferse bis zum Mittelfuß auf, spricht man von vorgespannten Schuhen. Sieht man Schuhe mit starker Vorspannung in der Seitenansicht ragt die Fersenpartie deshalb förmlich heraus. Vorspannung erhöht vorne den Druck, den die Zehen beim Treten an die Wand bringen können. Downturn meint die Krümmung der Sohle zwischen Ferse und Zehenspitzen. Auch hier geht es um mehr Druck an der Wand durch mehr Spannung im Schuh.

Umgangssprachlich werden die Begriffe Vorspannung und Downturn häufig synonym verwendet, obwohl es sich streng genommen um zwei verschiedene Merkmale handelt. Letztendlich geht es um dasselbe Ziel: Mehr Spannung und dadurch präziseres Treten, besser Stehen auf kleinen Tritten und leichter über den Fuß heranziehen in überhängenden Wänden. Top-Seller in dieser Kategorie sind beispielsweise der Scarpa Instinct, La Sportiva Python oder Mad Rock Shark 2.0.

Ein Mann bouldert an einer überhängenden Wand.
Boulderschuhe mit Downturn und Vorspannung sind für komplexe Boulderprobleme geeignet.
© Nejron Photo/AdobeStock

Achtung: Für Anfänger sind Boulderschuhe mit Downturn und Vorspannung eher nicht zu empfehlen. Einsteigerschuhe sind bewusst flach und bequem, um die Füße nicht gleich zu überfordern. Eine sichere Bank ist etwa der La Sportiva Tarantula. Erst ab höheren Schwierigkeitsgraden wird mehr Spannung im Schuh relevant. 

Welche Arten von Boulderschuhen gibt es?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Boulderschuhe in Kategorien einzuteilen. Eine davon ist die Verschlussform: Es gibt Velcros (Schuhe mit Klettverschluss), Slipper (Schuhe ohne Verschluss, die man ähnlich wie eine Socke über den Fuß zieht) und Schnürschuhe. Letztere sind im Bouldersport weniger verbreitet als im Klettersport, da man länger braucht, um sie an- und auszuziehen. Zusätzlich gibt es auch noch die Kombination aus Velcro und Slipper, die den höheren Einstiegskomfort der Velcro-Variante mit der enganliegenden Passform der Slipper verbindet.

Wie eng müssen Boulderschuhe sein?

Generell gilt: Der Schuh sollte so eng sein, dass sich die Zehen leicht aufstellen müssen – in etwa als würden Sie versuchen, etwas mit den Zehen zu greifen. So entsteht die nötige Fußstellung und -spannung, um präzise zu treten. Trotz knackiger Passform sollten die Zehen beweglich bleiben und sich auf keinen Fall taub anfühlen. Beim Treten auf kleinsten Unebenheiten ist ein gutes Zehengefühl unabdinglich. Zu weite Schuhe wiederum lassen weniger Feingefühl im Fuß zu und könnten sich mit der Zeit nach oben wölben. Das führt zu viel weniger Grip an der Wand und wird Ihnen auf Dauer auch keine Freude machen. Dazu ist präzises Treten mit Luft vorne im Schuh kaum möglich.

Bouldern ist kein Sport für schöne Füße. Denn um die Füße optimal zu unterstützen und die Trittfähigkeit zu verbessern, müssen Boulderschuhe sehr eng am Fuß sitzen, fast wie eine zweite Haut. Zusammen mit den Verstärkungselementen an Zehen und Ferse kann das zu Druckstellen, Blasen und vermehrter Hornhautbildung führen. Gerade am Anfang müssen sich die Füße deshalb an die besondere Passform gewöhnen und können auch ein bisschen weh tun. Also nicht verzagen, wenn dieFußmuskeln motzen. Mit der Zeit sollte der Schuh nachgeben und der Fuß robuster werden.

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ABER: Boulderschuhe sollten niemals starke Schmerzen verursachen. Zu enge Schuhe können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Immerhin strahlt das Gefühl in den Füßen auf den ganzen Körper aus. Gerade schlecht beratenen Einsteigern und Freizeitsportlern können schmerzhafte Boulderschuhe den Spaß gehörig verderben. Wer nicht im Profisport unterwegs ist, kann ruhig auf gutsitzende und bequeme Schuhe vertrauen. Beliebt sind hier beispielsweise der Tenaya Oasi oder Scarpa Origin.

Welche Größe brauche ich bei Boulderschuhen?

Die Faustregel besagt, dass man Boulderschuhe ein bis zwei Größen kleiner als normale Straßenschuhe tragen kann. Hinzu kommt jedoch, dass die Passform je nach Hersteller und Marke stark variieren kann. So können Sie beispielsweise Schuhe von La Sportiva, Scarpa und Red Chili meist ein bis zwei Größen kleiner anprobieren während etwa Boreal und Evolv eher größengerecht ausfallen.

Welche Boulderschuhe eignen sich für Anfänger?

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Anfänger sollten bei den ersten eigenen Boulderschuhen auf folgende Kriterien achten:

  • Neutrale Passform: Untrainierte Füße schlüpfen am besten in Boulderschuhe mit neutraler, harter Sohle ohne Downturn oder Vorspannung.
  • Klettverschluss: Ein Velcro-Verschluss sorgt für schnelles und komfortables An- und Ausziehen zwischen den Routen.
  • Nicht zu eng und nicht zu locker: Achten Sie darauf, dass keine Luft im Schuh ist. Boulderschuhe sollten rundum am Fuß anliegen. Zu eng sollten die Treter aber auch nicht sein. Schmerzen und Unwohlsein sind gerade am Anfang ein absolutes No-Go.
  • Symmetrische Leisten: Auf eine asymmetrische Sohle sollten Neulinge lieber verzichten.
  • Marken-Hopping: Sie finden den Probeschuh in jeder Größe unangenehm? Dann sollten Sie auch Modelle anderer Hersteller ausprobieren. Die Passformen sind sehr verschieden und sitzen je nach Fußform besser oder schlechter.
  • Der richtige Unterbau: Stabile und rutschfeste Sohlen sorgen für lange Haltbarkeit und ein sicheres Gefühl an der Wand.

Empfehlenswerte Einsteiger-Modelle sind beispielsweise der Red Chili Ventic AirSimond RockTenaya Tanta, Black Diamond Momentum oder La Sportiva Tarantula.

Tipp: Bequemlichkeit ist das A und O – Schlecht sitzende oder zu enge Schuhe können gerade bei untrainierten Füßen zu Problemen von schmerzhaften Schwielen bis hin zu ernstzunehmenden Deformationen oder Fehlstellungen führen. Nehmen Sie Ihr Schmerzempfinden in jedem Fall ernst.

Was muss ich beim Kauf von Boulderschuhen beachten?

Die richtige Kaufentscheidung treffen Sie, wenn Sie folgende Punkte beachten:

  • Material: Das Obermaterial der Boulderschuhe besteht in der Regel aus Leder oder Synthetik. Wer Leder wählt, sollte bedenken, dass es mit der Zeit nachgeben wird und der Schuh noch bis zu einer Größe größer werden kann. Dafür passt sich ein Lederschuh besser dem Fuß an als ein Boulderschuh aus Kunststoff. Synthetikschuhe können meist größengerecht gekauft werden, neigen dafür aber zu vermehrter Geruchsbildung.
  • Sohle: Weiche Sohlen eignen sich eher für fortgeschrittenes Bouldern, harte Sohlen für Neulinge. Ist die Sohle hart, kann man mit weniger Kraftaufwand auf Tritten und kleinen Leisten stehen, was bequemer für den Fuß ist. Ist die Sohle weich erlaubt das mehr Präzision und Beweglichkeit beim Treten, dafür ist die Belastung für den Fuß aber auch größer. Untrainierte Füße sollten deshalb erst einmal mit harten Sohlen ausgestattet werden. 
Ein Mann bouldert im Überhang und lächelt dabei.
Egal ob Neuling, Hobby-Athlet oder Profi: Mit dem richtigen Schuhwerk steht der Freude am Bouldern nichts mehr im Wege.
  • Platte: Es gibt auch Boulderschuhe, in deren Sohle eine zusätzliche Plastikplatte eingearbeitet wurde. Diese verteilt die Belastung auf eine größere Fläche und entlastet damit den Fuß bei längerem Stehen in der Wand. Dafür spüren Sie jedoch weniger beim Treten. Schuhe ohne Platte sind dagegen beweglicher. Das erlaubt das nötige Feingefühl, belastet die Fußmuskulatur aber auch stärker.
  • Ferse: Damit es uns beim Heel Hook nicht die Schuhe auszieht, sollten Boulderschuhe im Fersenbereich eng sitzen. Wichtig: Die Schuhe dürfen trotzdem nicht hinten in die Achillessehne drücken (Verletzungsgefahr!).
  • Vorspannung und Downturn: Für fortgeschrittenes Bouldern lohnt es sich ein Paar Boulderschuhe mit Vorspannung und Downturn parat zu haben. Für Anfänger sind flache Schuhe besser geeignet.
  • Symmetrie: Es gibt Boulderschuhe mitsymmetrischen oder asymmetrischen Leisten. Bei asymmetrisch geformten Schuhen ist die Sohle in sich selbst leicht in Richtung der Innenseite gebogen. Damit einher gehen eine wesentliche engere Passform und mehr Spannung. Symmetrische Boulderschuhe sind dagegen bequemer zu tragen und für Anfänger empfehlenswert. Genau wie Downturn und Vorspannung ist Asymmetrie vor allem bei Fortgeschrittenen und im Profi-Sport gefragt.
  • No-Edge Technologie: Wählen Sie ein Paar Schuhe mit No-Edge Technologie, haben diese keine eckigen sondern abgerundete Kanten an den Sohlen. Das Konzept brachte der Hersteller La Sportiva vor einigen Jahren neu auf den Markt. Das Ziel ist mehr Sensibilität im Fuß, um auch auf kleinsten Tritten stehen zu können. Der Schuh „schmiegt“ sich förmlich an die Wand. Um die nötige Flexiblität zu gewährleisten, muss die Schuhsohle auch sehr weich sein, weshalb die Füße wiederum mehr arbeiten müssen, wie zum Beispiel bei diesem Modell.
  • Anprobe: Nehmen Sie sich Zeit, um zu spüren wie der Schuh sitzt. Treten Sie auf Kanten (Treppenstufen oder Tritte) und belasten Sie die Spitze und die Seiten des Schuhs. Vor allem auf Schmerzen in der Achillessehne sollten Sie achten. Auch wenn neue Schuhe zunächst etwas enger und steifer sein werden als später sollten die Zehen nicht taub vor Schmerzen sein. Wie beim Sport gilt: Ein wenig Ungemütlichkeit ist in Ordnung, stechender Schmerz bedeutet jedoch ein klares Nein.
  • Tageszeit: Probieren Sie die Boulderschuhe zu einem Zeitpunkt an dem Sie normalerweise auch bouldern gehen würden. Unsere Füße weiten sich im Laufe des Tages. Wer also normalerweise nach Feierabend die Boulderhalle aufsucht, sollte zu einer ähnlich späten Uhrzeit neue Boulderschuhe anprobieren, um unbequeme Überraschungen zu vermeiden. 
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Trägt man Boulderschuhe mit Socken?

Eher nein. Socken sind vor allem im High-Performance Bereich verpönt. Schließlich sollen die Füße im Boulderschuh jede noch so kleine Struktur spüren, um schwierige Tritte zu meistern. Auch der hautenge Sitz wird durch weiteren Stoff am Fuß verhindert.

Sollten Sie doch Socken anziehen wollen, empfiehlt sich also möglichst dünnes Material. Immerhin einen Vorteil hat der Strumpf im Schuh: weniger Gestank.

Gibt es spezielle Boulderschuhe für Kinder?

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Kinderfüße befinden sich noch im Wachstum. Da es vielleicht auch mit dem Schuhe ausziehen zwischendurch nicht so ganz klappt, sollten Boulderschuhe für die Kleinen in erster Linie bequem und sicher sein. Empfehlenswert sind neutrale Schuhe (ohne Krümmung) mit stabiler Sohle und weicher Ferse. Beliebt sind hier beispielsweise der Scarpa Piki, La Sportiva Grip it oder Mad Rock Mad Monkey 2.0.

Wie pflege ich meine Boulderschuhe?

Zu guter Letzt ein paar Pflegetipps, die für langanhaltendes Vergnügen mit den neuen Boulderschuhen sorgen:

  • Saubere Basis: Schmutzige Sohlen verlieren an Reibung. Deshalb: Boulderschuhe öfter mit mal mit warmem Wasser und Tuch oder Bürste reinigen. Achtung: Keine Chemikalien nutzen, diese könnten der Sohle schaden.
  • Material pflegen: Das Oberflächenmaterial der Schuhe kann mit mildem Waschmittel abgewaschen werden. Anschließend mit Wasser abspülen und trocknen lassen. Bei Lederschuhen kann zusätzlich eine spezielle Pflege für Leder verwendet werden. 
  • Nicht in die Waschmaschine: Boulderschuhe, wenn nötig, nur von Hand reinigen. Von chemischen Reinigungsmitteln und dem Schleudergang sollten Sie die Finger lassen.
  • An der Luft trocknen: Nass geschwitzte Schuhe nach dem Sport nicht im Sportbeutel vor sich hin muffeln lassen, sondern am besten auslüften. Vorsicht: Nicht in die Sonne stellen oder im aufgeheizten Kofferraum liegen lassen, das könnte Leder und Gummi schaden.
    Gegen schlechten Geruch und Feuchtigkeit im Boulderschuh helfen Schuherfrischer wie die beliebten Boot Bananas.
  • Zwischendurch ausziehen: Boulderschuhe nicht beim Herumlaufen anbehalten, so verlieren sie ihre Passform und nutzen sich schneller ab. Sie sollten außerdem keinesfalls die Fersen platt treten und nur vorne in den Schuh schlupfen. Gegen kalte Füße einfach ein paar bequeme Schuhe in die Bouldertasche packen, die Sie zwischendurch mal schnell an- und ausziehen können (Flip Flops, Slip-on-Sneaker, etc.).
  • Neu besohlen lassen: Boulderschuhe können in speziellen Shops neu besohlt werden. Ein weit verbreitetes Problem sind nach längerem Gebrauch beispielsweise Löcher in der Spitze.

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