GEO Magazin Nr. 03/05 - Experiment Familie Seite 1 von 5

Text von Susanne Paulsen

Familie im Wandel

200 000 Paare lassen sich allein in Deutschland jedes Jahr scheiden. Doch der Traum von der Familie bleibt. Patchwork-Familie heißt die neue Form des häuslichen Miteinanders. Was bedeuten sie für Familien-Mitglieder und die Gesellschaft?


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Als die Hamburger Flugbegleiterin Stephanie Olsen schwanger war, saß sie während eines Aufenthalts in Dubai mit arabischen Frauen bei einem Picknick zusammen. Sie blickten auf ihren Bauch und schlugen Namen vor für das ungeborene Kind. Einer - Rami - gefiel der werdenden Mutter sofort. Eine seiner Bedeutungen ist auch "der Erwünschte". Rami sollte der Erste in einer großen Kinderschar sein. Denn Stephanie Olsen und ihr Mann - ein irakischer Sänger - waren beide mit vielen Geschwistern aufgewachsen. Ein schönes Modell, fanden sie. "Ich wollte schon immer eine feste Partnerschaft", erinnert sich die 42-Jährige. "Bis dass der Tod euch scheidet, ganz klar."


Patchwork-Familie: Carl Mirwald, 36, und Petra Mirwald, 35, mit Kindern aus erster und zweiter Ehe und ihren Ex-Ehegatten (Foto von: Enno Kapitza)
© Enno Kapitza
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Patchwork-Familie: Carl Mirwald, 36, und Petra Mirwald, 35, mit Kindern aus erster und zweiter Ehe und ihren Ex-Ehegatten

Dann plötzlich: die Trennung

Doch kurz nach Ramis drittem Geburtstag verließ ihr Mann Frau und Kind. Jahrelang wusste sie nicht, wo er sich aufhielt. Stephanie Olsen blieb zurück mit dem Gefühl, versagt zu haben. Und mit einer großen Aufgabe: eine neue Lebensweise, ein neues Selbstverständnis zu konstruieren für sich und ihren Sohn. Dass sie sich dabei auf vermintem Gebiet bewegte, musste sie bald erkennen. Beim kleinsten Problem hieß es: Da fehlt eben der Vater! Kannst du nicht am Boden arbeiten, statt nach Rio oder New York zu fliegen?

Eingefleischte VorurteileSolche schnell dahingesagten Sätze vergällen vielen Alleinerziehenden das Leben. Dahinter verbergen sich eingefleischte Vorurteile: Eltern, die sich trennen, handeln unverantwortlich; ihre Söhne und Töchter laufen Gefahr, sich zu psychischen Krüppeln zu entwickeln; jede Familie, die vom gesellschaftlichen Vater-Mutter-Kind-Ideal abweicht, ist zu bedauern. Und gefährlich obendrein - Symptom einer Entwicklung, die unsere Gesellschaft bedroht.


Was bedeutet Patchwork für die Familienmitglieder?

Lässt sich solches Unbehagen begründen? Ist es tatsächlich immer ein Risiko, sich auf neue Familienformen einzulassen, gezwungenermaßen oder aus freien Stücken? Welche Spuren hinterlässt das Drama Trennung bei Vätern, Müttern und vor allem Kindern? Wie prägt das Leben in einer Ein-Eltern-Familie? Und was geschieht, wenn Alleinerziehende irgendwann eine neue Beziehung wagen? Wenn sie also eine jener kompliziert aufgebauten Zweitfamilien ins Leben rufen, die wir - je nach Weltsicht - "Stief-" oder "Patchwork-Familien" nennen? Was bedeutet es für Kinder, in bislang ungewöhnlichen Konstellationen aufzuwachsen: etwa mit gleichgeschlechtlichen Eltern? Oder als Söhne und Töchter unbekannter Samenspender?


Getrennt ins Bett, vereint an den Herd: Carl Mirwald und seine Ex-Frau Mirjam mit Sohn Aron (Foto von: Enno Kapitza)
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Getrennt ins Bett, vereint an den Herd: Carl Mirwald und seine Ex-Frau Mirjam mit Sohn Aron

Die traditionelle Familie als Auslaufmodell?

"In Deutschland leben Eltern und Kinder meistens noch sehr konservativ", sagt Walter Bien vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) in München, das als einzige Institution einigermaßen verlässliche Zahlen zur Situation der Familie erhoben hat. "Auch heute noch wachsen fast 80 Prozent der Kinder bei ihren leiblichen Eltern auf." Dieses Fundament aus traditionellen Familien bröckele allerdings langsam. Das könne der Anfang eines großen Wandels sein, sagt Bien.


Mehr Scheidungen in Großstädten

In den meisten ländlichen Regionen ist davon wenig zu spüren. In Großstädten und vielen Gebieten Ostdeutschlands lässt sich dagegen ein Trend zum Zerfall von Kernfamilien festmachen. Doch ob man nun die instabile Situation in Hamburg, Düsseldorf oder Berlin betrachtet oder die eher stabile in einem westdeutschen Landkreis: Überall steigt die Scheidungsrate - auch wenn sich Paare mit minderjährigen Kindern längst nicht so oft trennen wie kinderlose.



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Kommentare zu "Familie im Wandel"


Alex | 25.03.2008 16:16

Hallo, das Thema Patchworkfamilie ist auch unserer anliegen und haben für andere Patchworker ein Internet Portal mit Forum ins leben gerufen. Bei uns wird Erfahrungsaustausch betrieben und haben durch die verschiedene Blickwinkel schon vielen geholfen mit Patchwork weiter zu machen. Wir freuen uns über jede Neuanmeldung. Kommt uns doch einfach mal Besuchen. http://Patchworkforum.net VG Alex Beitrag melden!

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