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Medizin: Macht der Glaube gesund?
Immer wieder melden Forscher in den USA: Gläubige leben länger als andere, ihr Immunsystem sei besser, ihr Blutdruck niedriger. Wie verlässlich sind solche Aussagen?
Chauncey Crandall glaubt an
die heilende Kraft des Glaubens.
Was nicht überraschen
würde, wenn er Priester wäre
oder Pilger - und nicht
ein hoch trainierter Herzspezialist.
Crandall arbeitet an der Palm
Beach Cardiovascular Clinic in Florida,
wo er regelmäßig mit seinen Patienten
betet, ihnen die Hand auf die Stirn legt,
mit fester Stimme um göttlichen Beistand
bittet. "Ich bin ein christlicher Mediziner",
sagt Crandall. "Das Leiden bekämpfen
wir mit konventionellen Methoden,
aber auch mit Gebeten."
Gerade in den USA denken viele seiner Fachkollegen
ähnlich: Dort betet nahezu jeder
fünfte Arzt mit seinen Patienten. Und
jeder zweite ist der Meinung, Gott oder
ein anderes höheres Wesen könne den
Verlauf einer Krankheit beeinflussen.
Ist die Heilkraft des Glaubens messbar?
In den USA ist die Religion auf dem Weg, sich einen Platz in der Welt der Arztpraxen und Kliniken zu erobern. Gläubige Doktoren wie Crandall wähnen sich in einer "aufregenden und bahnbrechenden Zeit"; vielerorts entstehen "Healing Rooms", in denen sich Kranke von Betern behandeln lassen. Für das wachsende Vertrauen in die Gottesmedizin sorgt ausgerechnet die Wissenschaft: Mehr Forscher als jemals zuvor widmen sich dem Grenzgebiet zwischen Religion und Gesundheit. In immer neuen Studien versuchen vor allem Gelehrte in den USA, viele von ihnen bekennende Christen, mögliche Heilkräfte des Glaubens messbar zu machen - sei es die Wirkung der Fürbitten anderer oder der selbstheilende Effekt des eigenen Glaubens. Mit teilweise erstaunlichen Ergebnissen. Demnach kann Spiritualität nicht nur helfen, Depressionen zu vermeiden: Wer regelmäßig zur Kirche gehe, so die frohe Kunde, habe im Alter oft ein robusteres Immunsystem, einen niedrigeren Blutdruck und weniger Atembeschwerden.
Medizin und Religion - wieder vereint?
Noch vor wenigen Jahrzehnten wären solche Untersuchungen kaum denkbar gewesen. Zwar waren Religion und Medizin für die längste Zeit der Menschheitsgeschichte untrennbar miteinander verbunden: Von den Schamanen der Steinzeit bis hin zu den großen Religionsstiftern waren Heilige oft auch Heiler. Doch mit der Aufklärung im 18. Jahrhundert löste sich die Medizin von der Religion. Danach vertrauten die meisten Ärzte allein auf das Erfahrungswissen, und die Hoffnung auf himmlische Heilung fand höchstens in der Krankenhauskapelle Platz. Und nun also Versuche, die beiden Welten wieder zusammenzubringen. Wissenschaftler messen den Blutdruck von Nonnen oder erfassen die Glaubensstärke verschiedener Patientengruppen. Selbst zu der Frage, ob eine Fürbitte - also das Gebet für andere - medizinische Wirkung hat, liegt inzwischen eine beachtliche Menge an Literatur vor.
Pflichtfach "Spiritualität"
An deutschen Forschern ist das nicht vorbeigegangen. "Auch bei uns gibt es immer mehr Untersuchungen zur Verbindung von Religion und Gesundheit", sagt der Religionspsychologe Sebastian Murken von der Universität Trier - und fügt hinzu: "Doch in Deutschland ist die wissenschaftliche Skepsis deutlich größer als in den USA." Sind religiöse Menschen wirklich glücklicher und gesünder als ihre zweiflerischen Zeitgenossen? Vermag Frömmigkeit tatsächlich Krankheiten vorzubeugen? Wer sich die Studien unvoreingenommen anschaut, ist schnell ernüchtert.
In den USA, diesem Amalgam aus christlicher Gläubigkeit und hoch entwickelter Moderne, hat sich die neue Disziplin rasant entwickelt. 1992 boten nur zwei Prozent aller medizinischen Hochschulen Kurse zur Spiritualität an - 2004 waren es bereits 67 Prozent. Und an jeder zweiten Ausbildungsstätte gehört dort mindestens eine derartige Lehrveranstaltung zum Pflichtprogramm angehender Mediziner. Die Studenten lernen dabei, wie sie zusätzlich zur Krankengeschichte eines Patienten auch dessen "Glaubensgeschichte" aufnehmen. Ein Fragenkatalog (etwa: "Was ist der spirituelle/religiöse Hintergrund des Patienten?", "Sollen spirituelle/religiöse Fragen in der Behandlung berücksichtigt werden?") soll dem Arzt helfen, den Glauben des Kranken zu erfassen und gegebenenfalls in die Behandlung einzubeziehen.
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Kommentare zu "Medizin: Macht der Glaube gesund?"
Gibt es Gott oder gibt es ihn nicht? Ein großartiges Buch wurde mir geschenkt: Diese Frage beantwortet sich im Inhalt des Buches und führt letztendlich zu der Feststellung: dass Gott 'Alles in Allem' ist, dass es ihn nicht nur 'ein bisschen' gibt. Es ist ein Dialog mit Gott über die Freiheit des menschlichen Willens. Das Buch "Ultimately letztendlich gilt Gottes Wille" ist auch in der englischen Sprache erhältlich "Ultimately the Will of God decides". Es wurde von der Bestsellerautorin Katharina Beta geschrieben. Es lohnt sich es zu lesen. (erschienen im Verlag T.Bautz 2010).
Es ist keine Vorstellung, dass Geist unabhängig von Materie existieren kann; sondern Tatsache. Menschen sind es, die Geist - weil unantastbar, unsichtbar und unbe-greifbar nach ihren Vorstellungen verkörpert haben. Im 2. Korinterbrief, Kap. 5 Vers 7 ist zu lesen: ... denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen.. Das theologische Wort dafür ist: Das Wort ist Inkarnation. Etwas zu inkarnieren heißt, einen Begriff, eine Idee, einen Gedanken zu nehmen und ihn in eine Wirklichkeit zu verändern, zu gestalten. Das große Gefühl, das wir da jemamd Besonderen haben, um in der Liebe Eins zu werden, ist eine Inkarnation des Gefühls. Inkarnation ist, etwas zu nehmen, das Geistig ist, und es zu verändern in etwas, das Körperlich ist. Nun sagen wir, das tat Gott, als Gott die Erde besuchte. Das ist ein Phänomen. Aus dem Buch. "Ultimately - letztendlich gilt Gottes Wille" (Deutsch und Englisch) Katharina Beta, Verlag T.Bautz, 2010.
Bitte korrigieren Sie die 3. Zeile.. Der Vater des Alls hat keinen ihn begleitenden Namen, weil er ungezeugt ist...
Das Buch "Jesus ist für dich geboren" (Katharina Beta, Verlag T.Bautz, 2010) gibt zu dem Thema entsprechende Antworten. Denn es bedeutet zuerst einmal, dass da ein Name ist. Der Name wurde ihm gegeben. Der Vater des Alls hat keinen ihn begleitenden Namen, weil Er ungezeugt ist. Denn wenn jemand einen Namen erhält, so ist der Namensgeber älter als er. Vater, Gott, Schöpfer und Herr sind keine Namen. Es sind Titel, die von seinen Wohltaten und Werken hergenommen werden. Sein Sohn aber, der im eigentlichen Sinne sein Sohn heißt, der Logos, war vor aller Schöpfung in ihm. Er wurde gezeugt, als Er im Anfang alles durch ihn schuf und ordnete. Er wird Christus genannt, weil er gesalbt wurde. Gott ist kein Name, sondern bezeichnet die Vorstellung von einem Wesen, das der menschlichen Natur unerklärbar ist.... Das Buch ist wert, gelsen zu werden.
Jesus ist für dich geboren, das bedeutet zunächst einmal, dass da ein Name ist. Der Name wurde ihm gegeben. Der Vater des Alls hat keinen ihn begelitendennnamen, weil Er ungezeugt ist., Denn wenn jemand einen Namen erhält, so ist der Namensgeber älter als er. Vater, Gott, Schöpfer und Herr sind keine Namen. Es sind Titel , die von seinen Wohltaten und Werken hergenommen sind. Sein Sohn aber, der im eigentlichen Sinne sein Sohn heißt, der Logos, war vor aller Schöpfung in ihm. Er wurde gezeugt, als Er im Anfange alles durch ihn schuf und ordnete. Er wird Christus genannt, weil er gesalbt wurde und Gott durch ihn alles ordnete . Die Bezeichnung Gott kein Name, sondern es ist die Vorstellung von einem Wesen, das der menschlichen Natur unerklärbar ist. Aus dem Buch "Jesus ist für Dich geboren" Katharina Beta (2010) Verlag T. Bautz
mich hat gott schon oft geheilt. ich hatte mal panikattacken, die waren nach einem monat intensiv beten weg. manche menschen brauchen jahre dafuer. ich hatte keinen psychologen oder medikamente. mein bruder hat ms und ich hatte die gleichen symptome und obwohl es unheilbar ist - bei mir ist es weg. aber ich muss dazu sagen, ich war nie beim arzt und habe keine diagnose. i mir ist es weg. aber ich muss dazu sagen, ich war nie beim arzt und habe keine diagnose.
was fur ein mensch... das ist nicht eine Meinung. Dass is Hass.
Ob Kirchgänger länger leben ist im Hinblick auf das ewige Leben, dass sie erlangen, nur nebensächlich. Denn das Leben nach dem Tod ist weitaus mehr als der kleine Lebensabschnitt hier auf der Erde. Jedoch darf der Glaube nicht im Fanatismus und Ablehnung des gottgegebenen Verstandes enden (s. Fall Diabetes). Gott gab dem Menschen nicht umsonst die Fähigkeit zu glauben und zu denken. Beides ist wichtig für einen gesunden Lebensstil.
auch wenn ich nicht daran glaube,dass Gottesglaube durch Gottes kraft den Patienten schneller heilen lässt, kann ich mir dennoch vorstellen dass gläubige menschen mehr Optimismus aufweisen. Zum beispiel bei einer Krebserkrankung ist es wichtig dass der Patient Hoffnung bewart und an eine Heilungschance glaubt. wenn er sich durch seinen Glauben unterstütz fühlt sollte man das respektieren und ausweiten. Vor allem alte menschen, die schon viele freunde und Geliebte verloren haben können eienn halt im glauben an gott finden und diepsyche spielt eine grosse rolle im Heilungsprozess....
6. Die Vorstellung, Geist könne unabhängig von Materie existieren, ist nicht einfach nur abzulehnen, weil sie der Empirie widerspricht. Sie ist abenteuerlich, infantil, archaisch, gro-tesk, zählebig. Sie hat viel Unglück über die Menschheit gebracht. Es wäre sehr zu wün-schen, dass diese Vorstellung schneller abstirbt, als es den Anschein hat.
Es ist ein Irrtum, eine falsche Ansicht, Religion und Kirche in einem Topf zu werfen. Religio ist die Rückverbindung eines Menschen und muss nicht im Kontakt mit einem Gottglaube stehen. Mit Kirchlichen oder anderern Glaubenssekten hat es noch weniger gemein. Auch Buddhismus als eine Religion zu betrachten, ist nicht richtig. Ein religiöser Mensch muss also nicht an einen Schöpfergott glauben oder einer Institution angehören. Buddhisten sehen beispielsweise den Buddha, als einen Menschen an, der durch eigene Erfahrungen einen Zustand erlangte, der über dem Göttlichen steht. Dies ist für unsere Religionsführer kaum akzeptabel, denn es zeigt die Eigenverantwortung und klärt den Begriff Religion. Die gesündesten Menschen die ich erlebte waren nicht religiös, sie waren altruistisch. Mensche, die andere Menschen herzlich zugetan waren und hilfsbereit waren, auch ohne Gottglaube.