GEO Magazin Nr. 01/05 - Verstehen Sie Einstein? Seite 1 von 5

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Doping fürs Gehirn

Wissenschaftler arbeiten an Arzneien, die einem schwindenden Gedächtnis aufhelfen und das Denken schärfen sollen. Aber wie weit dürfen wir gehen bei der Manipulation unserer grauen Zellen?


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Das Gedächtnis Solomon Schereschewskis schien grenzenlos zu sein. Reihen von 30, 50, ja 70 Zahlen, Wörtern oder sinnlosen Lauten gab der schüchtern, manchmal konfus wirkende Mann nach einmaligem langsamen Vorlesen ohne Stocken wieder - auf Wunsch auch rückwärts. Noch Wochen, Monate, sogar Jahre später konnte er die eingeprägten Folgen erneut abrufen. Ja, er erinnerte sich präzise an die Umstände, unter denen er sie gelernt hatte - wo er gesessen hatte und wo sein Gegenüber, wie derjenige an dem Tag gekleidet war. Mehrere Strophen von Dantes "Göttlicher Komödie" memorierte er nach 15 Jahren wortgetreu und mit der richtigen Betonung, obwohl er kein Italienisch verstand.


Denken mit der Kraft der Kräuter: Vor allem Extrakte aus den Blättern des Gingko-Baumes sind beliebte Mittel zur Stärkung des Geistes (Foto von: Matt Mahurin)
© Matt Mahurin
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Denken mit der Kraft der Kräuter: Vor allem Extrakte aus den Blättern des Gingko-Baumes sind beliebte Mittel zur Stärkung des Geistes

Vergessen ist normal

Wir Normalvergessliche dagegen plagen uns mehr oder weniger mit den Schwächen unseres Gedächtnisses, müssen stets aufs neue die Telefonnummer des Hausarztes nachschlagen, vergessen prompt den Namen des neuen Kollegen, mühen uns mit Englisch-Vokabeln. Und auch bei denen, die in jungen Jahren vieles mit Leichtigkeit behalten haben, fordert das Alter seinen Tribut: Bereits vom 20. Lebensjahr an schwindet die Merkkapazität kontinuierlich - zunächst unmerklich, ab 40 dann unverkennbar. Der schleichende Verlust von Gelesenem, Erlebtem und Gelerntem schmerzt in einer Gesellschaft, die immer weniger mit Kohle und Stahl hantiert, deren Treibstoff stattdessen mehr und mehr die Informationen sind. Und in der ein gutes Gedächtnis einen enormen Startvorteil in Schule, Studium und Beruf bedeutet.


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  • › NEU: Gehirntraining mit GEO.de

    Messen Sie sich mit den Mitgliedern der GEO-Reisecommunity! Fordern Sie Andere zum Duell und finden Sie heraus, wie gut Sie sich in der Welt wirklich auskennen.

Der Erinnerung auf die Sprünge helfen

Der Vergänglichkeit von Erinnerungen versuchen Menschen seit der Antike ein Schnippchen zu schlagen - mit so genannten Mnemotechniken. Nun aber tut sich auch ein biomedizinischer Zugang zum Gedächtnis auf. In den vergangenen Dekaden haben Neurobiologen, Psychologen und Mediziner das Wissen über unser Denkorgan exponentiell vermehrt. Sie haben die Art und Weise der Informationsspeicherung erforscht, haben die Windungen und Schluchten der grauen Masse kartiert und die Kontinente des Erinnerns und Vergessens eingekreist. Und dabei Kenntnisse erworben, wie biochemische Vorgänge zwischen und in den Neuronen zu manipulieren sind - um das Gedächtnis von Menschen, die an einem krankhaften Schwund leiden, aber auch das von Gesunden zu verbessern; um einen müden Geist aufzuwecken; um unkonzentrierten Kindern und Erwachsenen das Lernen zu erleichtern; um schnelleres und schärferes Denken zu fördern.


Eine wissenschaftliche Revolution?

Eine Gruppe von Wissenschaftlern, darunter der Medizin-Nobelpreisträger Eric Kandel von der Columbia University in New York und die Psychopharmakologin Barbara Sahakian von der Universität im englischen Cambridge, glaubt, dass die sich abzeichnenden Eingriffsmöglichkeiten ins menschliche Gehirn "die Geschichte derart tief prägen können wie die Entwicklung der Metallverarbeitung in der Eisenzeit, die Mechanisierung während der Industriellen Revolution oder die Genetik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts".



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Kommentare zu "Doping fürs Gehirn"


Mikheil | 07.12.2010 21:38

Der Artikel ist sehr interessant ! Beitrag melden!

Walter Putzer | 09.01.2008 18:07

Ich finde den Artikel sehr interessant, deshalb habe ich ihn auch in einer meiner Klassen (ich bin Lehrer) gezeigt. Die Schüler waren sehr interessiert und diskutierten angeregt, ob es wirklich so gut sei, sich alles merken zu können. Vielen Dank für diesen interessanten Artikel! Beitrag melden!

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