GEO.de - Dossier Seite 1 von 6

Text von Astrid Deilmann

ADHS: Das Zappel-Philipp-Syndrom

Nie wurden mehr Fälle diagnostiziert, niemals mehr Medikamente zur Beruhigung vermeintlich überdrehter Kinder verschrieben: Wird "ADHS", das "Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Syndrom" zur Kinderseuche? Oder befinden wir uns in einer Hysterie, wie Ärzte bereits warnen?


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Interview

  • "Anlass zur Sorge"

    Was ist ADHS? Was können Eltern tun? GEO.de-Mitarbeiterin Astrid Deilmann fragte Manfred Döpfner, Professor für Psychotherapie an der Universität Köln
     

Einstein und Mozart, Pestalozzi und Cobain - unterschiedliche Persönlichkeiten mit einer Gemeinsamkeit: Sie alle sollen vom so genannten Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) betroffen gewesen sein. Bei ADHS, auch unter dem Namen hyperkinetisches Syndrom oder "Zappelphilippsyndrom" bekannt, sind bestimmte chemische Prozesse in den Teilen des Gehirns beeinträchtigt, die für die Steuerung und Koordination der Informationsverarbeitung zuständig sind. Weil das Gehirn die eingehenden Reize nicht optimal einordnen kann, erleben Hyperkinetiker eine ständige Reizüberflutung. Dies führt zu Verhaltensauffälligkeiten: Menschen mit ADHS sind impulsiv, unruhig, können sich schlecht konzentrieren und wirken zerstreut. Das hyperkinetische Syndrom wird inzwischen bei immer mehr Kindern diagnostiziert; Experten schätzen, dass jedes 20. Schulkind betroffen ist. ADHS hat sich damit zur häufigsten psychiatrischen Störung im Kindes- und Jugendalter entwickelt.


Allerdings ist nicht jedes lebhafte Kind gleich hyperkinetisch, und auch nur rund die Hälfte aller Kinder mit ADHS muss tatsächlich dauerhaft therapiert werden. "Mit Sorge" beobachtet Manfred Döpfner, Professor für Psychotherapie an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Universität Köln, den Trend zur vorschnellen Diagnose und medikamentösen Behandlung der Störung. Diesen Bedenken schließt sich die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk, an. Damit befindet sie sich in guter Gesellschaft: Bereits 1999 forderten die Fachverbände für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Deutschland in einer Stellungnahme ein "differenziertes Verständnis" der hyperkinetischen Störung und eine "adäquate Diagnostik". Vor allem aber warnten die Fachverbände vor einer leichtfertigen Verordnung von Medikamenten zur Behandlung des ADH-Syndroms.


Seitdem gerät die Therapie hyperkinetischer Kinder und Jugendlicher mit dem vorwiegend eingesetzten Präparat Ritalin immer stärker in die Diskussion. Das Medikament enthält den Wirkstoff Methylphenidat, ein Amphetamin, das bei gesunden Menschen Euphorie und - paradoxerweise - Hyperaktivität auslöst und unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Bei ADHS-Patienten wirkt das Psychopharmakon dagegen genau umgekehrt: Es lindert die Unruhe, steigert die Konzentrationsfähigkeit und mindert die Impulsivität. Wenn auch nur für kurze Zeit: Die Wirkung der Substanz verschwindet nach drei bis fünf Stunden. Und heilbar ist das hyperkinetische Syndrom auch mit Ritalin nicht - bei der Störung handelt es sich um eine chronische Erkrankung.



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Kommentare zu "ADHS: Das Zappel-Philipp-Syndrom"


Franz Josef Neffe | 07.02.2011 10:54

Wird ADHS zur Kinderseuche? Da stelle ich als Ich-kann-Schule-Lehrer doch gleich mal die Komplimentärfrage: "Wird die Behandlung von ADHS zur Kinderseuche?" Alle schieben Theorien und Diagnosen u.ä. hin und her und die Probleme wachsen und wachsen. Als ich vor 28 Jahren meine sonderpäd. Arbeit über AUTOSUGGESTION UND HYPERAKTIVITÄT schrieb erstaunte mich schon das krankhafte Interesse, alles über die Krankheit und nichts über die Lösung des Problems wissen zu wollen. Wer in der Ich-kann-Schule mit einer Diagnose ernst genommen werden will, muss wenigstens von einem Problem berichten, das er schon einmal gelöst hat. Diagnose heißt auf Deutsch schließlich DURCHBLICK. Ich grüße freundlich. Franz Josef Neffe Beitrag melden!

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