Wissenschaftsbild der Woche Dieser Stern stirbt – und hinterlässt dabei "Fußbälle" im All
Forschende blicken in Welten, die anderen verborgen bleiben. Jede Woche zeigen wir eine ihrer schönsten Aufnahmen und erzählen die Geschichte dazu. Heute: Fußballmoleküle
Was hat der planetare Nebel mit Fußball zu tun?
Er erschafft winzige Bälle aus Sternenstaub. Wenn Sterne im letzten Akt ihres Sterbens ihre Hülle in den Weltraum schießen, erschaffen sie ätherische Nebelschwaden. Was als heißer Kern übrig bleibt, durchflutet seine Umgebung noch für lange Zeit mit energiereicher Strahlung. Sie regt das Gas zum Leuchten an und die Atome dazu, sich zu komplexen Molekülen zusammenzuschließen.
Ein besonders kurioses entsteht im Planetaren Nebel Tc 1: Kohlenstoffatome verbinden sich dort zu Fünf- und Sechsecken, die sich dann zu einer Hohlkugel zusammenschließen. Die Fullerene ähneln einem mikroskopischen Fußball. Wie sich nun zeigte, liegen sie in Tc 1 in einer Kugelschale um den Sternenüberrest, bilden also einen riesigen kosmischen Ball, bestehend aus unzählig winzigen Molekülbällen.
KW 17
Ein besonders kurioses entsteht im Planetaren Nebel Tc 1: Kohlenstoffatome verbinden sich dort zu Fünf- und Sechsecken, die sich dann zu einer Hohlkugel zusammenschließen. Die Fullerene ähneln einem mikroskopischen Fußball. Wie sich nun zeigte, liegen sie in Tc 1 in einer Kugelschale um den Sternenüberrest, bilden also einen riesigen kosmischen Ball, bestehend aus unzählig winzigen Molekülbällen.
KW 17
© NASA / ESA / CSA / Western University, J. Cami