GEO Magazin Nr. 11/03 - Macht Musik den Menschen besser? Seite 1 von 4

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Interview:"Musik hilft und heilt"

Musik wirkt. Mediziner beginnen nun, sie als Heilmittel einzusetzen. Wie das aussieht und welche Folgen das für unser Gesundheitssystem haben könnte, erläutert Prof. Dr. Hans-Helmut Decker-Voigt im Interview mit GEO.de


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


"Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem, die Heilung eine musikalische Auflösung", notierte der Dichter Novalis. - Keine reine Spekulation, meinen heutige Musiktherapeuten. "Es gibt keinen Bereich mehr im ganzen Lebenskreis des Menschen, in dem wir nicht die Ergebnisse der Forschung zur Musiktherapie anwenden können", so Prof. Decker-Voigt, Leiter des Instituts für Musiktherapie in Hamburg und Präsident der Akademie für musiktherapeutische Weiterbildung der Karajan-Stiftung, Berlin. In Deutschland gibt es mittlerweile acht Studiengänge für Musiktherapie. Den Anfang machte vor 29 Jahren die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.


 (Foto von: Prof. Dr. Hans-Helmut Decker-Voigt)
© Prof. Dr. Hans-Helmut Decker-Voigt
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GEO.de: Woher kommt die Macht der Musik?

Prof. Decker-Voigt: Schon im Mutterleib erleben wir alle Elemente der Musik: Rhythmus, Dynamik, Klang, Melodie und Form. Das prägt uns lebenslang. Zum Beispiel die mütterliche Herz-Rhythmus-Figur hören wir ja 26 bis 28 Millionen Mal. Der Embryo und dann der Fetus erlebt Rhythmus und Tempo, den Wechsel von langsam und schnell, erlebt unterschiedliche Dynamik, also die Kraft der Töne: Es ist ja richtig laut im Mutterleib: 92, 95 Dezibel. In den letzten Monaten der Schwangerschaft erlebt das Kind dann die Sing- und die Sprechstimme der Mutter. Danach beginnt bis zur Sprachschranke, zirka am Ende des zweiten Lebensjahres, etwas, wovon ich immer wieder neu fasziniert bin: Die gesamte hörbare Kommunikation vollzieht sich auf einer elementar musikalischen Ebene: Zwischen Mutter und Kind, zwischen Vater und Kind und allen sozialen Partnern des aufwachsenden Säuglings wird die gesamte Bandbreite der primären Gefühlsentwicklung wie Zorn, Ekel, Freude, Angst, stimmlich ausgedrückt - und stimmlich beantwortet. Die Sprache unserer Eltern verstehen wir nicht - aber wir verstehen die Musik darin und damit die Stimmungen, die sich in dieser Sprache artikulieren: Wir wachsen musikalisch auf. Und das nutzt die entwicklungspsychologisch verstandene Musiktherapie als Ressource.


GEO.de: Welche Funktion übernimmt die Musik in der Musiktherapie?

Decker-Voigt: In der psychotherapeutischen Musiktherapie kann das so aussehen: Ein Krebs-Patient wird vom Musiktherapeuten eingeladen zu improvisieren zum Thema "Mein Krebs". Dann drückt er mit den ihm zur Verfügung stehenden Instrumenten (vertraute oder häufiger ganz unbekannte aus anderen Kulturkreisen) seinen Krebs musikalisch aus: Die Angst vor ihm, die Hoffnung auf Heilung, auf eine Rückkehr in ein normales, aber auch ganz anderes, bewussteres Leben. In der unvorhersehbaren Musik - denn das meint das Lateinische "Im-pro-visation" - wird der Umgang mit Neuem geübt. Denn Leben mit einer tödlichen Krankheit heißt: Umgang mit Neuem üben. All das heißt, dass dieser Patient aktiv seinen Krebs gestaltet und ihm nicht passiv ausgesetzt ist. In dem Augenblick, wo Kunst dem Patienten als Gestaltungsmittel zur Verfügung gestellt wird, gestaltet der Patient seine Krankheit aktiv. Das hat eine Unmenge an positiven Auswirkungen, da wachsen enorme Ressourcen heran, sodass sich der Krebs zum Teil real verändert. Wir haben hoffnungslose Fälle erlebt, in denen der Krebs medizinisch nicht erklärbar zurückging. Ein anderes Beispiel: Die Arbeit mit Angehörigen hirnverletzter Patienten. Diese in der verbalen Kommunikation verzweifelnden Angehörigen, die selbst therapiebedürftig sind, begreifen, dass sie durch die Musik ein neues Kommunikationssystem mit ihren Angehörigen aufbauen können. Und dann sitzen da Menschen, zu zweit und zu dritt, angeleitet durch den Therapeuten, und tauschen sich wieder aus - auf der ihnen wichtigsten Ebene, der Gefühlsebene.



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Kommentare zu "Interview:"Musik hilft und heilt""


Serij | 30.11.2010 21:31

musik hilft, ob nun hören, riechen, schmecken, sehen, denken, sich bewegen oder meinetwegen rechnen - all das gehört zu den sinnesverarbeitenden leistungen. äußere reize aktivieren das nervensystem und erzeugen eine mehr oder weniger permanente stimulierung - das lenkt ab und hebt allmählich das bewusstsein in die höheren nervenareale. wichtig ist aber, dass diese "anhebung" irgendwann auch ohne jegliche äußere reize geschehen muss und erst wenn dieser grundlos glückliche zustand sich eingestellt hat, ist alles wunderbar. :) Beitrag melden!

Gotthardt Ursula | 13.11.2010 23:13

Dass Menschen durch die Therapie mit Musik gesund werden, kann ich mir definitiv gut vorstellen. Aber der Pharmaindustrie wird das gar nicht gut schmecken, die wollen doch nur ihre Pillen los werden, dazu benutzen sie alle nur irgendwie denklichen Mittelchen und werden sogar noch vom Staat unterstützt. Diese Gelder sollte man besser in die ERforschung des Heilens mit Musik stecken, das würde ethischer sein. Beitrag melden!

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