Auf Sardinien, einst Hochburg des Bergbaus, will Europa Mineralien wieder selbst fördern. Die Menschen bangen: Kehrt der Raubbau zurück in ihre Heimat? Oder beginnt eine neue Ära?
In einer neuen Studie haben Forschende herausgefunden: Der tiefe Erdmantel speichert wohl seit der Frühzeit der Erde enorme Wassermengen. Verborgen, aber wirksam – bis heute
Vulkanismus schenkt uns nicht nur reichlich Energie, sondern auch Thermalquellen. Mit Schwimmen hat das Baden hier nichts zu tun, eher mit Dümpeln, Runterkommen und Genießen
So unverrückbar und beständig die Gipfel der Alpen auch erscheinen mögen: Sie sind das Ergebnis eines Jahrmillionen währenden geologischen Prozesses, der bis heute anhält
Venezuela verfügt über die größten Ölreserven der Welt – kein anderes Land Lateinamerikas schafft es in die Top Ten. Warum ausgerechnet Venezuela diese Sonderstellung innehat
Wo der Permafrost taut, bröckeln die Alpen. Auch über einem Dorf im Berner Oberland wankt der Berg. Seine Bewohner streiten: Die Gefahr ignorieren? Oder die Heimat aufgeben?
Ein Forschungsteam macht einen legendären Moai-Steinbruch auf der Osterinsel erstmals digital zugänglich – dank eines detailreichen 3D-Modells aus Tausenden Drohnenfotos
Was lebt im Innern eines Vulkans? In glutheißen Lavahöhlen auf Island sucht die Biologin Ana Miller nach Mikroben. Jeder Abstieg ist ein lebensgefährliches Wettrennen gegen die Zeit
Im Norden Finnlands speichern Mikroben auf verblüffende Weise das Edelmetall: und zwar in Fichtennadeln. Eine Erkenntnis, die zur Entdeckung neuer Vorkommen führen könnte
Mehr als 28.000 Erdbeben erschütterten Santorini Anfang 2025. Forschende zeigen nun, welche Rolle aufsteigendes Magma spielte und was das für die Überwachung der Vulkane bedeutet
2002 entdeckten Geologen eine seltsame Ringstruktur im Meeresboden. Es folgte eine hitzige Debatte über ihren Ursprung. Nun liefern Steinsplitter aus einer Ölbohrung die Antwort
Jahrzehntelang rotierte der innere Erdkern schneller im Verhältnis zum Erdmantel. Seit einigen Monaten wissen Forschende: Der Erdkern dreht sich langsamer. Könnte er zum Stillstand kommen?
Nach der letzten Eiszeit stieg die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre. Tauender Permafrost soll eine große Rolle gespielt haben. Der Effekt ist auch für die Gegenwart wichtig
Unter dem Vogtland und der Eifel schlummern Vulkane. Geologe Ulrich Schreiber sagt: Ausgeschlossen ist ein Ausbruch in näherer Zukunft nicht. Und: Wir sind nicht gut vorbereitet
Das Mittelmeer hat eine wechselhafte Vorgeschichte: Einst Teil des Urozeans Thetys, dann teils ausgetrocknet, schließlich gefüllt durch die größte Flut der Erdgeschichte. Das geschah in zwei Phasen
Neue Berechnungen zeigen: Aufgestaute Flüsse verändern die Rotationsachse der Erde. Und Staudämme haben auch Auswirkungen auf den Anstieg des Meeresspiegels
Der Bernstein auf der Insel Hokkaido bildete sich vor 115 Millionen Jahren am Meeresgrund. Forschende glauben: Monsterwellen spülten damals Baumharz aus Küstenwäldern ins Meer
Nach mehr als 800 Jahren im Tiefschlaf sind die Vulkane südwestlich von Reykjavík neu erwacht. Gro B. M. Pedersen untersucht sie: Wie lang wird die Ära der Lava-Ausbrüche dauern?
Wie aus dem Nichts reißt der Boden auf und stürzt in die Tiefe. Erdfälle ereignen sich ständig, auch in Deutschland. Wie entstehen sie? Und woher weiß man, wann es so weit ist?
Im Zentrum des Planeten rotiert eine massive Kugel aus Eisen und Nickel. Erdbebenwellen offenbaren: An ihrer Grenze zum flüssigen Kern spielen sich bislang unbekannte Prozesse ab
Unter den Gletschern der Antarktis brodeln zahlreiche Vulkane. Sie könnten zukünftig häufiger und stärker ausbrechen – und eine gefährliche Rückkopplung in Gang setzen
Milliarden Jahre lang spielte sich das Leben auf der Erde ausschließlich im Meer ab. Nun haben Forscher eine mögliche Erklärung für diese Verzögerung der Evolution gefunden
Vor Jahrmilliarden kommt es zu einem dramatischen Prozess: Die Erdkruste zerbricht, Vulkane speien, Gebirge wachsen – und Kontinente entstehen, die den Planeten seither modellieren
Seit Urzeiten floss der Colorado durch Schluchten aus Sandstein. Dann verschwanden diese unter einem Stausee. Jetzt legt der Klimawandel die ursprüngliche Landschaft wieder frei
Der Hang oberhalb der Ortschaft Brienz ist in ständiger Bewegung. Obwohl Forschende ein Abrutschen des gesamten Gerölls für unwahrscheinlich halten, wurde das Dorf am Wochenende evakuiert – zu gefährlich ist die Lage für die Dorfbewohner
Mehr als sieben Meter hoch und mit mehreren Metern Durchmesser: Leipziger Forschende haben im Toten Meer gewaltige Schlote entdeckt. Aus diesen steigt kein Rauch, sondern eine salzhaltige Flüssigkeit