Von Kusadasi über Selcuk, Ephesus (=Ephosos) bis nach Sirince

Reisebericht

Von Kusadasi über Selcuk, Ephesus (=Ephosos) bis nach Sirince

Reisebericht: Von Kusadasi über Selcuk, Ephesus (=Ephosos) bis nach Sirince

Unseren diesjährigen Urlaub verbrachten wir an der türkischen Ägäis nahe der Stadt Kusadasi. Von hier aus starteten wir mehrere Tagesausflüge. Wir schauten uns traditionelle aber auch geschichtliche kulturelle Stätten dieses Landesteils an. Über unsere positiven als auch negativen Eindrücke und Erfahrungen werde ich in diesem Reisebericht erzählen.

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Von Kusadasi über Selcuk, Ephesus (=Ephosos) bis nach Sirinci

Selcuk - Buntes auf dem Basar

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Unseren diesjährigen Urlaub verbrachten wir in der Türkei an der Ägäis. Ziel war der dortige Touristenort „Long Beach“, in der Nähe der Stadt Kusadasi gelegen. Wir hatten uns auf den Monat Juni für unsere Reise fixiert und lagen damit gold(-braun)richtig, wie sich später herausstellte, zu sehen war. Die Temperaturen in dieser Zeit, gemessene 30 bis 40 Grad Celsius, manchmal scho(ö)n (un)erträglich und man musste sich im Schatten, z.B. der alten Gassen oder am Strand unter dem Sonnenschirm aufhalten.
Der Strand und das Meer in dieser Region, so nicht nur meine Meinung, sind nicht gerade empfehlenswert. Steht der Wind in Richtung Bucht, sprich in Richtung Long Beach, kann man leider sehen was so alles im Meer entsorgt wurde, leider! Während einer irgendwann durchgeführten Strandreinigung ist es lustig anzusehen mit welchem Elan die Mitarbeiter einzelner Hotels Hand anlegen. Immer wieder versuchen die Mitarbeiter den teilweise angespülten Dreck zurück ins Meer zu werfen, leider vergebens wie sich immer wieder feststellen ließ. Hierzu genug berichtet, wir hatten nicht die Absicht uns von solchen Dingen den Urlaub vermiesen zu lassen. Dazu kommt, dass wir uns vor Reiseantritt einen Überblick verschafften wo der Ort liegt und welche Ausflugsmöglichkeiten dort bestehen, weil es nicht unsere Absicht war einen reinen Strandurlaub zu verbringen. Eins sei noch dazu gesagt, ich mag Naturstrände sehr, nur sollten sich dort keine Müllhalden bilden!



Die Kreisstadt Kusadasi

Kusadasi selbst ist eine Kreisstadt, sie gehört zur Provinz Aydin. Die Einwohnerzahl dürfte ungefähr bei 60.000 liegen. Kusadasi bedeutet übersetzt die „Vogelinsel“, genauer auch als „Taubeninsel“ bezeichnet. Von unserem Urlaubsort war Kusadasi ca. 15 Kilometer entfernt und sehr gut mit einem Dolmus, einem Kleinbus/Sammeltaxi, für wenig Geld (5 türkische Lira, entsprich ca. 2,5 Euro) zu erreichen.



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Zur Geschichte der Kreisstadt Kusadasi: Die Blütezeit begann mit dem Niedergang von Ephesos in der Spätantike und dem frühen Mittelalter durch die zunehmende Verlandung des dortigen Hafens. Bis zum 15. Jahrhundert war die Stadt unter dem Namen Scala Nova ein Handelszentrum der Republik Venedig und der Republik Genua. Um 1413 eroberten die Osmanen unter Sultan Mehmet I. die Stadt, die fortan zum Osmanischen Reich gehörte.
Kusadasi zählt heute zu einem beliebten Reiseziel für einheimische und ausländische Touristen. Es besitzt neben einem Yachthafen auch einen Hafen für Kreuzfahrtschiffe, die zu Hunderten Jahr für Jahr aus allen Herrenländern hier anlanden. Im Zentrum, in der Altstadt liegt eine autofreie Fußgängerzone die zum Bummeln einlädt. Über die Verkaufsmentalitäten- und Methoden mag man geteilter Meinung sein, es erscheint teilweise sehr aufdringlich wie so mancher Geschäftsmann verssucht seine doch recht häufig gefälschten Waren an den Mann, sprich den Touristen zu bringen. Mag man dieser Mentalität nicht entgegentreten, sollte man den Basar, die Altstadt meiden! Es macht allerdings immer wieder Spaß mit den Verkäufern zu Feilschen und zu Handeln und nach dem Erwerb einer Ware glaubt, ein unheimliches Schnäppchen gemacht zu haben, . . . glaubt man! Die Altstadt selbst ist recht beschaulich, es mangelt hier meist an historischen Stätten, doch durch die Umgebung und die Lage der Stadt wird das locker wett gemacht. Man hat viele Möglichkeiten sich in der näheren Gegend historische Stätten, landschaftlichen Naturschönheiten, der orientalischen Atmosphäre in den Ortschaften und Dörfern anzuschauen zu genießen, teilweise noch wirklich landestypische Eindrücke zu sammeln und sehr netten, herzlichen gastfreundlichen Einheimischen zu begegnen.
Über die angebotenen Bootsfahrten, auch in paradiesische Nationalparks, sollte man sich ganz genau erkundigen und nicht nur den Anbieter einer solchen Tour befragen. Ein Tipp, man wartet auf ein einlaufendes Schiff und befragt dort die Leute die gerade eine Fahrt hinter sich gebracht haben. Erkundigen sie sich bitte ganz genau welchen Umfang und Ziele ihr Tagesausflug hat, man kann schon tolle Sachen erleben und ich denke, dass es nicht jedermann Geschmack ist eine dröhnende Disco-Tour per Schiff genießen zu wollen. Auch sind nicht immer die angepriesenen unerreichbaren blauen Badebuchten ein Ereignis!
Das Klima in dieser Gegend: Von November bis März ist es meist frühlingshaft und mild. Anfang Februar überzieht die Pfirsichblüte das Land mit einem weißen Schleier.



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Die Stadt Selcuk und der Bauernmarkt

Türkei - Kusadasi - Basar

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Durch den fruchtbaren Boden wird man hier ganzjährig mit allerlei Köstlichkeiten wie Pfirsichen, Pflaumen, Kirschen, Weintrauben, Feigen, Wasser- und Honigmelonen, Apfelsinen, Zitronen sowie Grapefruits, Granatäpfeln, Quitten, Datteln und Oliven versorgt. All diese Früchte können direkt frisch geerntet werden, was doch wirklich noch einzigartig ist. Dazu kommt natürlich auch die Vielfalt der frischen Kräuter. Immer freitags findet zum Beispiel ein Basar, ein sogenannter Bauernmarkt in Selcuk statt. Auch diesen Bauernmarkt kann man sehr gut mit dem heimischen Dolmus erreichen und sollte ihn sich unbedingt anschauen, eine tolle Atmosphäre kann man dort erleben!

Unsere nächsten Ausflugsziele neben Kusadasi waren der Bauernmarkt in Selcuk, Ephesos und ein „Weindorf“ namens Sirince. Von dem Bauernmarkt in Selcuk habe ich bereits in der RC durch Einstellen verschiedener Fotos und sogenannter Mini-Storys berichtet, zudem habe ich eine Gruppe „Türkei – Reisen“ gegründet in der man sehr schöne Fotos auch von vielen RC-Mitgliedern anschauen kann.




Der Barbier von Selcuk . . .



Pumukkale ?

Weitere Ausflugsziele: Alle sprechen von Pamukkale! Es ist nicht mehr das Pamukkale was es einst war! Die Geschäftemacherei mit dem Touristen hat diese Sehenswürdigkeit weitestgehend zerstört! Zu zigtausenden wurden die Touristen dort „angekarrt“! Wer in die Türkei reiste, war es zweifelsohne - neben zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten, die Kalkterrassen in Pamukkale zu besichtigen, ein Muss auf jedermann Ausflugsplan. Diese Sehenswürdigkeit zählt zu den bekanntesten und schönsten der Türkei. Diese fast weißen Kalksteinablagerungen, die von den kalkhaltigen Thermalquellen über Tausende von Jahren entstanden sind, gehören dem Weltkulturerbe der UNESCO an. Deshalb ist es auch seit einigen Jahren nur noch erlaubt, bestimmte Wege innerhalb der Anlage zu begehen. Die Touristen veranstalteten Picknicks in der Anlage und warfen ihre Abfälle einfach achtlos weg oder badeten mit ihren zuvor schön gegen Sonnenbrand eingeölten Körpern in den Terrassen. Zahlreiche Hotels oberhalb der Kalkterrassen nutzten das Thermalwasser und trugen insgesamt zur weiteren Verschmutzung dieser seltenen Anlage bei. Hinzu kamen noch fliegende Händler. Teile der Terrassen wurden auch als Souvenir mitgenommen oder verkauft, usw.!
Pamukkale war nicht unser Ausflugsziel! Für diesen Ausflug hätten wir ein Auto mieten bzw. uns einer Reisegruppe anschließen müssen. Eine Autofahrt in der Türkei wäre sicherlich ein besonderes Erlebnis gewesen, worauf ich mich allerdings nicht einlassen wollte. Ich verstehe nämlich nicht so ganz die türkischen Verkehrsregeln. Es gibt dort schon kein Unterscheidungsmerkmal zwischen einer rot und grün anzeigenden Ampel! Einem Tagesflug mit einer Reisegruppe konnten wir auch nicht entsprechen. Wir machten in der Vergangenheit die Erfahrung, mehr auf der Flucht zu sein wenn man sich solch einer Gruppe anschloss und die Mitteilungen, geschichtlichen kulturellen Informationen doch redlich auf der Strecke blieben.



Ephesus (=Ephesos)

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Die antike Stadt Ephesus (ff =Ephesos) liegt in der Türkei, an der westlichen Ägäis, rund 70 km südlich von Izmir. Ursprünglich lag die Stadt direkt an der Küste, durch Versandungen und Änderung klimatischer Bedingungen seit dem Altertum verschob sich Ephesos ein paar Kilometer landeinwärts. Die erste Besiedlung fand schon 5000 v. Chr. statt. Wie Auszüge aus hethitischen Schriftrollen belegen, war der Ort Apasa, der wahrscheinliche Standort des späteren Ephesos, schon 2000 v.Chr. ein wichtiges Zentrum der Mykener und Hethiter. Im 10. Jhdt. v. Chr. ließen sich ionische Griechen beim Ort Apasa nieder und gründeten die Siedlung Koressos, die 560 v. Chr. auf Befehl König Kroisos mit allen umliegenden Siedlungen zusammengelegt und nahe des Tempels der Artemis neu gegründet wurde.
Der Tempel, auch Artemision genannt, ist eines der sieben Weltwunder der Antike. Bereits um 296 v. Chr. Hatten die Hafenstadt Ephesos eine Fläche von 350 ha und wurde 133 v.Chr. zu einer der größten und wichtigsten Städte des römischen Reiches und Hauptstadt der Provinz Asia. Den Status der Provinzhauptstadt und eines großen Handelszentrum behielt Ephesos bis in das 6. Jahrhundert n.Chr., doch in der byzantinischen Zeit verlor die Stadt an Bedeutung. Im Jahr 1090 gründete das Volk der Seldschuken die türkische Siedlung Avasoluk, das spätere Selcuk. Ephesos geriet in Vergessenheit, bis im 19. Jahrhundert die Suche nach dem Artemistempel begann.
Von 1863 – 1874 gruben bei Selcuk zwei Engländer in Auftrag des British Museum in London und entdeckten die Stadt wieder. Seit 1895 wurden ständige geplante Ausgrabungen durchgeführt und große Teile Ephesos wieder freigelegt. Heute sind die freigelegten antiken Ruinen und Bauteile Anziehungspunkt für viele Hunderttausende Menschen. Neben den Überresten des Tempels finden die Besucher das große Theater, Straßenzüge, große Brunnen und Badanlagen, nebst Gemeinschaft Toilette, sowie seltene Hanghäuser mit erhaltenen Mosaiken und Wandmalereien. Die Celsus Bibliothek wurde nach alter Vorlage restauriert. Ephesos gehört damit zum Weltkulturerbe der Menschheit und ist eine der größten Attraktionen der Türkei . . . die man gesehen haben muss!



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Die Stadt Sirince

Auch unser nächstes ca. 50 Kilometer entferntes Ausflugsziel erreichten wir mit dem Dolmus. Wir starteten von Long Beach bis nach Kusadasi zum Dolmus-Depot, von dort weiter mit dem Dolmus nach Selcuk vorbei an Ephesos. In Selcuk nun nochmals umsteigen und die Fahrt fortsetzen bis nach Sirince. Die Fahrt nach Sirince geht meist bergauf und führt teilweise über schwindelerregende Serpentinen.
Wir treffen nach einer insgesamt ca. zweistündigen Fahrt in ein ca. 350 Meter hochgelegenes altes verschlafenes Bergdorf ein. Die Häuser unterscheiden sich hier in ihrer äußeren Erscheinung deutlich von denen in anderen Dörfern in der Türkei. Wir sehen weiße sehr alte Backsteinhäuser mit Ziegeldächern und schaut man sich die Häuser aus der Nähe an, entdeckt man kleine Überraschungen . . . aus Zweigen geflochtenen bildet hier den Grundstock der Mauern. Diese sind teilweise aufgrund ihres Altes und der Umwelteinflüsse freigelegt, werden allerdings liebevoll wieder restauriert und in den ursprünglichen traditionellen Ursprung gebracht. Diese Häuser heißen „Nisanyan-Häuser“ und das ganze Dorf steht unter Denkmalschutz. Beim ersten Anblick scheint die Zeit hier stehen geblieben zu sein. In Şirince wird noch heute Wein angebaut. So bekommt man hausgekelterten Fruchtwein aus Äpfel, Sauerkirschen, Pfirsich und Erdbeeren. Wer’s mag, über den Geschmack lässt sich streiten. Eine weitere Einnahmequelle ist der Anbau und Verkauf von Pfirsichen, Weintrauben und Äpfel.



Die Gassen in Sirince - Zum Reisebericht



. . . und ein Rezept zum Schluss

Wenn man zum ersten Mal nach Şirince kommt, sollte man am besten vom Garten des alten Schulhauses seinen Spaziergang beginnen. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf das Dorf und die Umgebung. Danach lohnt es sich zur unteren Kirche zu gehen. Wenn man Glück hat, kann man sie besichtigen, denn meistens ist sie geschlossen. Aber man kann von hier aus auch ein wunderschönes Panorama genießen. Auf dem Platz hinter der Moschee, hier werden Köstlichkeiten von Şirince ausgestellt und verkauft. Die Frauen aus Şirince bieten Oliven, Olivenöl, Sirup, Tarhana*), frisch gepflücktes Obst, Kräuter aus der Umgebung, hausgemachten Ziegenkäse, Wein und Handarbeiten an.




Die Ortschaft Sirince- Zum Reisebericht



Tarhana-Suppe

*) Tarhana-Suppe: Zwiebel schälen und fein hacken. Paprika waschen, halbieren, Kerne und Trennwände entfernen und in feine Streifen schneiden. Die Tomaten an der Blüte über Kreuz einschneiden, mit kochendem Wasser übergießen, kurz im Wasser liegen lassen, häuten und klein schneiden. Brot in kleine Würfel schneiden. Die Hälfte des Butterschmalzes in einem breiten Topf schmelzen, das Fleisch darin anbrät, Zwiebel, Paprikaschoten und Tomaten nach und nach dazugibt und mit anschmort. Die Brühe angießen, alles aufkochen lassen. Den Topf von der Kochstelle nehmen und das Tarhana-Mehl unter ständigem Rühren ein rieseln lassen. Bei schwacher Hitze die Suppe ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Das restliche Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Brotwürfel darin goldbraun rösten. Die Brotwürfel separat zur Suppe servieren. Info: Tarhana - ein Mehl aus Weizen, getrocknetem Joghurt und Gewürzen ist eine türkische Spezialität. Tarhana ist in türkischen Geschäften erhältlich.


Mit diesem türkischen Rezept möchte ich nun meine orientalische Reise schließen und wünsche allen beim Lesen meines Berichts viel Spaß und beim Kochen der Suppe einen guten Appetit und wohl bekommst.


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Kommentare

  • agezur

    Danke für diesen nett gestalteten Bericht einer mir sehr vertrauten Gegend. Fast mit jedem Stein hab ich beim Lesen ein Wiedersehen gefeiert. Manchmal denke ich noch an das verschlafene Pamukkale der 70er Jahre, an den sauberen Badestrand, an kleine Hotels und an Menschen die nicht zu jeder Freundlichkeit die Hand aufhalten....
    LG Christina

  • Blula

    Hallo Frank!
    Ein Urlaub bzw. eine Reise in die Türkei und ihre historischen Stätten habe ich noch immer vor mir. Ist doch eigentlich ein "Must"..!! Dein wirklich sehr schöner Bericht und die wunderbaren Aufnahmen animieren mich, mein Vorhaben doch bald einmal in die Tat umzusetzen. Das Rezept für die Zubereitung der Tarhana-Suppe werde ich sicher ebenfalls bald einmal ausprobieren.
    LG Ursula

  • pleuro

    Hallo Frank,
    interessant und unterhaltsam geschrieben und mit schönen Fotos untermalt! Tipps, Infos und sogar noch ein Rezept, was will man mehr!
    LG Anne

  • traveltime

    Hallo Frank,
    und jetzt verspühre ich Appetit, das hast Du nun davon :-))
    LG Rolf

  • Pana53

    Rolf, ich hoffe du bekommst das Rezept auch hin . . . LG Frank

  • mamatembo

    Hallo Frank,
    vor 6 Jahren war ich für 10 Tage an der türkischen Riviera. Und total beeindruckt von der herzlichen Gastfreundschaft der Menschen auf dem Land, von der Kultur (fast mehr Griechisches als in Griechenland selbst), von der Landschaft ... und ziemlich entsetzt war ich von dem Dreck an den Stränden selbst teurer Hotels und der Gleichgültigkeit, die hier an den Tag gelegt wird.
    Du hast diese Gegensätze gut geschildert. Eine Frage bleibt trotzdem: mit welchem Fleisch wird die Tarhana-Suppe gekocht? Mit Lamm?
    LG Beate

  • knallus

    Hallo Frank, ein sehr interessanter und unterhaltsamer Bericht mit vielen, guten Bildern !! Mein letzter Besuch in Pamukkale ist bestimmt schon 15 Jahre her, die Kalkterrassen fand ich auch nicht so bemerkenswert - und leider wurden sie als Touristen - Fußwaschanlage mißbraucht - , aber die Ruinen des in der Nähe befindlichen ehemaligen römischen Heilbades Hierapolis und die noch intakten römischenThermalbäder haben mich damals sehr beeindruckt. Viele Grüße

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  • patsmum

    Hallo Frank!
    Dein Bericht kommt gerade zur rechten Zeit - nächste Woche geht's für mich auch an die türkische Ägäisküste... Wir werden etwas weiter südlich, in Bodrum, residieren und Ausflüge stehen auch auf dem Programm! Dein Bericht trägt durchaus zur Vorfreude bei!
    LG, Brigitte

  • truecolors

    HAllo
    Dieser Bericht weckt Erinnerungen , ich war im Jahr 89 in dieser Gegend und hab sie kennen und schätzen gelernt.
    Es hat sich bestimmt eine Menge verändert. In Selcuk gab es den leckersten Ayran weit und breit, im großen Theater von Ephesos haben wir ein Konzert von Jose Feliciano erleben dürfen.

    Danke und Gruß Helmut

  • doubleegg

    Ein sonniger Reisebericht mit vielen historischen Hintergrundinformationen und einem Blick auf die Widersprüche des Tourismus. Gelungen, unterhaltsam und mit den Klassefotos untermalt, die dein Markenzeichen in der RC sind - herzlichen Dank!

  • ingepeter (RP)

    .... zum Schluss auch noch den Appetit wecken, denn die türkische Küche ist so vielfältig und durchaus nicht nur mit Knoblauch durchwirkt. Wirklich gut beschreibst Du auch die Probleme ungebremster Touristik und sehr gut, die Möglichkeit wie der geneigte Reisende auch aus einer pauschalen Reise eine individuelle Tour gestalten kann. Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel machen es möglich. Ein rundum guter Bericht Frank!!! Gruss Inge

  • Pana53

    Ich denke, dass es nun wirklich an der Zeit ist, allen denen zu danken die sich hier überaus positiv zu meinen Bericht äußerten.
    Der RC-Redaktion auch einen großen Dank für die Auswahl zum Bericht der Woche, danke!
    Vielen Dank an alle und einen . . . . LG Frank

  • trollbaby

    Hallo Frank!
    Ich bin erst jetzt auf Deinen Bericht gestoßen, aber besser spät als gar nicht, denke ich mal. :-) In der Türkei war ich bis dato noch nicht und irgendwie schrecken mich die typischen Badeorte ab. Dass es aber dennoch sehr viel Sehenswertes und Interessantes abseits dieser überlaufenen Orte gibt, hast Du uns hiemit bestens gezeigt. Man bekommt richtig Lust auf die Türkei - vor allem auch, wenn man Deine hervorragenden Fotos betrachtet! Ein gelungener Bericht!
    LG Susi

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  • Elaira

    Hallo, dein toller Bericht weckt Erinnerungen an meine letzten Türkeireisen - es ist ja leider schon wieder so lange her. Vorallem bei Pamukkale sprichst du mir aus der Seele. Glücklicherweise wurden die Hotels abgerissen und die Renaturierung dürfte funktionieren. Ein schönes Erlebnis ist aber auf jeden Fall ein Bad oben beim Thermalcafe zwischen den antiken Ruinenresten.
    Ach ja, wir waren schon drei Mal mit dem Mietauto in der Türkei unterwegs - es ist weniger schlimm, als es aussieht :-) Danke für den schönen Reisebericht LG Tamara

  • RELDATS

    Sehr gelungener Bericht mit klasse Fotos!
    Nette Gruesse.......Josef

  • Pinky3

    .........habe Deinen interessanten Reisebericht über die Türkei gelesen und habe wieder mal viel dazu gelernt, da ich selbst noch nicht in der Türkei war...........Danke das ich mitreisen durfte............LG Gaby

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