Krebszellen nutzen ein Enzym namens Telomerase, um unsterblich zu werden. Medikamente zielen darauf ab, diesen Mechanismus zu blockieren. Können sie die Behandlung revolutionieren?
Neben dem kalendarischen spricht man auch vom biologischen Alter. Es beziffert den "Alterungszustand" eines Menschen. Mithilfe von Tests oder Speichelproben soll er bestimmbar sein
Neandertaler waren dem modernen Menschen körperlich weit überlegen. Sex gab es einer Studie zufolge womöglich überwiegend in einer Konstellation. Die Folgen sind bis heute im Erbgut zu sehen
Aus einem Eisbohrkern isolieren Forschende einen Einzeller mit zahlreichen Resistenzen. Dessen genetisches Arsenal könnte zur Gefahr werden – oder unverhoffte Schätze bergen
Acht Prozent unseres Erbguts stammen ursprünglich von Viren. Manche Infektionen entpuppten sich als Glücksfall. Sie schenkten unseren Vorfahren Fähigkeiten, von denen wir bis heute profitieren
Manche Spezies wurden im Laufe ihrer Geschichte auf wenige Exemplare dezimiert. Solche Engpässe lassen den Genpool dramatisch schrumpfen. Das birgt viele Gefahren, aber auch einige Vorzüge
Sehr viele - auch unbemerkte - Schwangerschaften enden vorzeitig. Hauptursache sind ungewöhnliche Chromosomenzahlen. Eine Analyse zeigt: Dazu können auch Varianten gängiger Gene beitragen
Wann wurde die Wildkatze zum Stubentiger und wie gelangten die Tiere überhaupt nach Europa? Forschende lüften immer mehr Geheimisse um die Geschichte der Hauskatze
Hund und Halter ähneln sich – das ist lange bekannt. Genanalysen zeigen: Gene, die beim Golden Retriever mit dem Verhalten zusammenhängen, haben wir auch
Selbst im kleinen Chihuahua finden sich noch Spuren seiner wilden Verwandtschaft. Was den treuen Begleiter des Menschen prägte, haben Wissenschaftler in mehreren Studien erkundet
Sojabohnen geben negative Erfahrungen mit den Samen an ihren Nachwuchs weiter. Dies gilt womöglich auch für andere Pflanzen. Was folgt daraus für Landwirtschaft und Hobbyanbau?
Inzucht hat einen schlechten Ruf, sie bringt Krankheiten hervor. Doch manchmal bewirkt sie auch überraschend das Gegenteil, wie das Comeback der Veilchentaube beweist
Wer mit der linken Hand schreibt, gilt als künstlerisch begabt und nicht als kühler Analytiker. In der Grundschule werden Linkshänder oft für ungeschickt gehalten. Was ist dran an den Vorurteilen?
Die Buntbarsche des Tanganjikasees raspeln ihren Opfern die Schuppen vom Leib: am liebsten stets aus derselben Richtung. Ein Konstanzer Forschungsteam entschlüsselt die genetischen Hintergründe
Defektes Erbgut lässt sich theoretisch schon beim Embryo gentechnisch korrigieren. Doch wie riskant ist das und wie vertretbar? Eine Ethikerin über einen Grenzbereich der Medizin
Um schwere Krankheiten nicht zu vererben, können Eltern in Großbritannien ihre DNA in Spendereizellen einsetzen lassen. Eine Studie zeigt: Den acht so gezeugten Kindern geht es gut
Wer viele Zellen besitzt, sollte an sich anfälliger für Tumore sein. Doch manche Tierarten schlagen dieser Statistik ein Schnippchen. Von ihren Tricks könnte auch der Mensch profitieren
Der Lurch ist berühmt dafür, Gliedmaßen erneuern zu können. Doch woher wissen seine Zellen, welche Seite des Beinchens sie formen sollen? Die Antwort ist auch für Menschen relevant
In Schwämmen lebt ein Meereswurm mit verzweigtem Körper. Von seinen Leibesenden schnüren sich Geschlechtsorgane mit Gehirn und Augen ab. Was ist über das bizarre Tier bekannt?
Chinesischen Forschenden ist es gelungen, Gesichter anhand von DNA erstaunlich präzise nachzubilden. Ein großer Schritt für die Forensik. Aber er wirft auch ethische Fragen auf
Ein Baby mit einer sehr seltenen, schweren Erbkrankheit ist erstmals erfolgreich mit einer personalisierten Gentherapie behandelt worden. Sollte die Technik langfristig helfen, könnten Millionen von Menschen davon profitieren
Ob wir im Winter oder Sommer gezeugt werden, hat einer Studie zufolge Auswirkungen auf unsere spätere Figur: Kalte Temperaturen führen zu aktiveren braunen Fettzellen
In Paris und Utah lagern Zellen von mehr als 60 anonymen Familien. Seit den 1980er-Jahren leisten sie einen unschätzbaren Beitrag zum Verständnis unseres Erbguts
Seit 10.000 Jahren ist der Schattenwolf ausgestorben. Colossal Biosciences will ihn genetisch von den Toten erweckt haben. Ist eine solche Auferstehung möglich – und sinnvoll?
Abschied für immer? Nicht in China. In der Volksrepublik entscheiden sich einige Tierhalter dafür, ihre liebgewonnenen Vierbeiner durch Klonen zurückzuholen. Doch das hat seinen Preis
Eineiige Zwillinge teilen nahezu identisches Erbgut. Und doch entwickeln sie sich nicht völlig identisch. Das macht sie zu begehrten Forschungssubjekten. Was lernen wir von ihnen?
Das Samendepot auf der Inselgruppe Spitzbergen soll das Erbgut wichtiger Pflanzen für die Ewigkeit bewahren. Immer mehr krisengeschüttelte Länder lagern dort Proben ein