Wildes Leben
Nach vier Jahrzehnten ist die Sperrzone mittlerweile eine Art Naturschutzgebiet: Adler, Wölfe, Wildpferde und viele weitere Tiere leben unter dem Einfluss der radioaktiven Kontamination auf dem Gebiet. Die russische Konzeptkünstlerin Anna Jermolaewa zeigt in ihrer Installation "Chernobyl Safari", wie eine Welt ohne Menschen dort aussieht. Die Bilder von installierten Wildkameras fangen die Flora und Fauna in der Sperrzone ein.
Nach seinem Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 besetzte das russische Militär das Atomkraftwerk und die Sperrzone um Tschernobyl. Im April 2022 zogen die Soldaten wieder ab. In dieser Zeit nahmen Jermolaewas Kameras weiter auf. 1989 war die Fotografin aus Russland geflohen, seitdem lebt sie in Wien. Ihre Installation ist ebenfalls Teil der Fotoausstellung "Tschernobyl", die bis zum 25. Mai 2026 im Stadthaus Ulm zu sehen ist.
Nach seinem Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 besetzte das russische Militär das Atomkraftwerk und die Sperrzone um Tschernobyl. Im April 2022 zogen die Soldaten wieder ab. In dieser Zeit nahmen Jermolaewas Kameras weiter auf. 1989 war die Fotografin aus Russland geflohen, seitdem lebt sie in Wien. Ihre Installation ist ebenfalls Teil der Fotoausstellung "Tschernobyl", die bis zum 25. Mai 2026 im Stadthaus Ulm zu sehen ist.
© Anna Jermolaewa