GEO.de - Tod in Europa Seite 1 von 3
Artikel vom 21.6.2007

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Tod in Europa

Im Jahr 1880 lässt der Tierhändler Carl Hagenbeck acht nordamerikanische Inuit nach Hamburg bringen, um sie zur Schau zu stellen. Keiner von ihnen wird seine Heimat wiedersehen


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

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Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

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Was macht Google mit meinen Daten?

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http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

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Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

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Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Am 8. August 1880 geht der Schoner "Eisbär" an der Küste Labradors vor Anker. Der Kapitän des Schiffes, der Norweger Johann Adrian Jacobsen, reist im Auftrag des Hamburger Tierhändlers und Schaustellers Carl Hagenbeck. Sein Ziel: die Missionsstation Hebron, eine Handvoll Holzbaracken und eine Holzkirche an der zerklüfteten Küste der Labradorsee. Seit fast 50 Jahren leben hier, in der nördlichsten Siedlung dieses Landstrichs, christianisierte Inuit zusammen mit Herrnhuter Missionaren. Die Inuit nennen sie "Lehrer".
Hagenbeck braucht Eingeborene, "Eskimos", als Ausstellungsobjekte für eine neue Völkerschau.


Hebron, im Jahr 1887. Da die Siedlung keine Hafen hatte, mussten Frachtschiffe vor der Küste ankern (Foto von: Unitätsarchiv der Evangelischen Brüderunität, Herrnhut)
© Unitätsarchiv der Evangelischen Brüderunität, Herrnhut
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Hebron, im Jahr 1887. Da die Siedlung keine Hafen hatte, mussten Frachtschiffe vor der Küste ankern

Zum Erfolg verdammt

Drei Jahre zuvor hat der Hamburger Unternehmer und Schausteller mit einer Eskimoschau einen unternehmerischen Coup gelandet. Das Interesse an menschlicher Exotik ist im vorkolonialen Kaiserreich gut geschürt, der Besucherandrang in "Hagenbeck's Thierpark" am Neuen Pferdemarkt enorm. Für Hagenbeck endete die Unternehmung als wirtschaftlicher Erfolg, die junge Wissenschaft von den Menschen anderer Erdteile, allen voran der Mediziner Rudolf Virchow, reagierte enthusiastisch. Es war ebenfalls Jacobsen, der mit gutem Zureden und dem Versprechen, leichtes Geld zu verdienen, drei Inuit von Grönland mitgebracht hatte. Die kehrten nach wenigen Monaten gesund und - vergleichsweise - vermögend in ihre Heimat zurück.


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  • Von Feuerländern und Nubiern

    Nicht mit Tieren verdiente Carl Gottfried Hagenbeck jahrelang sein Geld - sondern mit Menschen. Auf über 60 Völkerschauen präsentierte er Inuit, Sioux oder Feuerländer der gaffenden Menge
     
  • "Ich wollte den kolonialen Blick umkehren" (Foto von: Unitätsarchiv der Evangelischen Brüderunität, Herrnhut)

    "Ich wollte den kolonialen Blick umkehren"

    Abraham Ulrikab gehörte zu einer Gruppe von acht Inuit, die Carl Hagenbeck 1880 für eine seiner Völkerschauen nach Hamburg holte. Keiner von ihnen überlebte. Doch Abraham hinterließ ein einzigartiges Dokument - sein Tagebuch. GEO.de sprach mit dem Herausgeber
     

Gottesfürchtig: Abraham Ulrikab war schon bekehrt, lange bevor Jacobsen in Labrador landete (Foto von: Unitätsarchiv der Evangelischen Brüderunität, Herrnhut)
© Unitätsarchiv der Evangelischen Brüderunität, Herrnhut
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Gottesfürchtig: Abraham Ulrikab war schon bekehrt, lange bevor Jacobsen in Labrador landete

Jetzt sucht Hagenbeck den Anschlusserfolg. Doch für seinen Agenten gestaltet sich die Anwerbung diesmal ungleich schwieriger: In Grönland verweigert die dänische Botschaft die Ausreisegenehmigung für die Inuit. Voller Verzweiflung und Angst vor dem persönlichen Ruin entscheidet sich Jacobsen, weiter westlich, an der Küste Labradors, nach Personal zu suchen. Doch in Hebron sind es nun die Herrnhuter Missionare, die sich dem Norweger in den Weg stellen; eindringlich warnen sie ihre getauften Schützlinge davor, sich in Europa wie wilde Tiere ausstellen zu lassen.

Immerhin gelingt es Jacobsen schließlich, einen bekehrten Inuit als Übersetzer und Lotsen anzuwerben: den 35-jährigen Abraham Ulrikab.

"Der Mann drei Mark, die Frau zwei Mark"

Die verzweifelte Suche nach weiteren Reisewilligen führt Jacobsen in nordwestlicher Richtung die Küste entlang. In Nakvak, einem Posten der Hudson-Bay-Company, wird er fündig. Hier leben "wilde Eskimos", Inuit, die sich der Christianisierung widersetzen. Mit Abrahams Unterstützung kann Jacobsen den etwas über 40-jährigen Schamanen Terrianiak, seine Frau Paingo, ebenfalls Schamanin - über ihr Alter ist nichts bekannt -, und ihre Tochter Noggasak, ein Mädchen von vielleicht 15 Jahren, zur Mitreise überreden.


Die Schamanin Paingo lebte, wie ihr Mann und ihre Tochter, 1880 noch ganz in ihrem traditionellen Glauben. Das machte sie für Hagenbeck interessant (Foto von: Unitätsarchiv der Evangelischen Brüderunität, Herrnhut)
© Unitätsarchiv der Evangelischen Brüderunität, Herrnhut
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Die Schamanin Paingo lebte, wie ihr Mann und ihre Tochter, 1880 noch ganz in ihrem traditionellen Glauben. Das machte sie für Hagenbeck interessant

Zurück in Hebron, ist auch Abraham, der Geige spielen, schreiben und zeichnen kann, bereit, Jacobsen nach Europa zu begleiten. Er ist so gründlich christianisiert, dass er darauf brennt, seine Brüder im Glauben kennen zu lernen. Und noch etwas treibt ihn. Bruder Kretschmer, derselbe, der später die Tagebuchaufzeichnungen Abrahams aus Europa übersetzten wird, schreibt besorgt in die Zentrale nach Herrnhut:

Der versprochene Lohn, täglich der Mann drei Mark, die Frau zwei Mark, das Kind eine Mark, das macht natürlich viel zusammen, und sie würden dann nächstes Jahr mit viel Bezahlung und Geschenken zurückkehren. Abraham hat mit seiner Familie letzten Winter sehr Not gelitten. Im nächsten Winter steht ihm dasselbe bevor, da er im Frühjahr sehr wenig erwerben und seine zehn Pfund Schulden nicht tilgen konnte. Da will er sich nun jetzt in Europa Geld zu einem Netz schenken lassen, um dann seine Schulden bezahlen zu können.

Die Missionare stellten zwar in ihren Stores die Güter des täglichen Bedarfs bereit. Doch die im Umgang mit Geld ungeübten Inuit tappten oft in die Schuldenfalle.


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Kommentare zu "Tod in Europa"


Mario Agreda | 09.08.2007 09:55

Soy Mario Agreda, indio de America y estoy interesado en el articulo sobre los. Beitrag melden!

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