GEO WISSEN Nr. 43 - 04/09 - Wer bin ich? Seite 1 von 2

Text von Christina Schneider

Körperchemie: Die Macht der Hormone

Sie entscheiden mit über Stimmungen, die Stabilität einer Partnerschaft, den beruflichen Erfolg und selbst über das Wohlbefinden in der zweiten Lebenshälfte: Chemische Botenstoffe lenken den Menschen durchs Leben


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Auch bei der Wahl des Partners spielen Hormone mit: Sie beeinflussen zunächst die sexuelle Anziehungskraft - und fördern später die Bindungsfähigkeit (Foto von: Paul Blackmore/RAPHO/laif)
© Paul Blackmore/RAPHO/laif
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Auch bei der Wahl des Partners spielen Hormone mit: Sie beeinflussen zunächst die sexuelle Anziehungskraft - und fördern später die Bindungsfähigkeit

Geistes- und Naturwissenschaftler streiten oft darüber, was für die Formung der Persönlichkeit entscheidend sei: die Gene, die Umwelt oder beide zusammen. Nur selten wird dabei über eine ganz andere Macht geredet: die Hormone – jene biochemischen Botenstoffe, die Informationen zwischen Organen und Geweben übertragen.

Dabei gibt es kaum eine Situation im Leben, in der diese körpereigenen Substanzen nicht im Hintergrund agieren. Sie wirken auf den Körper, indem sie etwa Wachstum, Fruchtbarkeit oder Hunger steuern; sie beeinflussen aber auch das Denken, das Handeln und selbst Gefühle wie Angst, Wut oder Liebe.

Botenstoffe prägen sogar den Charakter
„Ich bin davon überzeugt, dass Hormone Schlüssel sind für das Verständnis unseres Verhaltens und unserer Persönlichkeit“, sagt der Ulmer Endokrinologe Martin Wabitsch. Das individuell so unterschiedliche Hormonprofil präge sogar den Charakter.

Rund 150 der machtvollen Botenstoffe sind Wissenschaftlern bislang bekannt, aber vermutlich gibt es noch weit mehr. Alle Hormone arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip: Sie docken an speziell auf sie zugeschnittene Rezeptoren einer Zelle an, um ihre Botschaft ins Innere zu übermitteln, wo dann eine körperliche Reaktion ausgelöst wird, wie etwa ein Hungergefühl.

Erzeugt werden Hormone in den endokrinen Drüsen, als Transportweg nutzen die meisten die Blutbahnen. Die Bauchspeicheldrüse schüttet beispielsweise das den Blutzuckerspiegel regulierende Insulin aus, Eierstöcke und Hoden die weiblichen und männlichen Geschlechtshormone, die Nebenniere unter anderem das Stresshormon Adrenalin. Manche Hormone können Verhalten und Emotionen direkt beeinflussen. So wirkt das Geschlechtshormon Progesteron wie ein Beruhigungsmittel, Serotonin hebt die Stimmung, Cortisol wird in Stresssituationen ausgeschüttet.

Gene und Lebenstil beeinflussen unseren Hormonhaushalt
Allerdings agieren die Substanzen nicht autonom – die Funktion der endokrinen Drüsen wird beeinflusst von der Wirkungsweise der Gene; so ist es etwa vererbt, ob ein Mann einen eher hohen oder niedrigen Testosteronspiegel hat. Auch der jeweilige Lebensstil beeinflusst die Hormone: Ernährung, Sport, Stress, positive und negative Emotionen – all das wirkt zurück auf den Hormonhaushalt. Übergewicht etwa erhöht den Östrogenspiegel.

Häufig kommt es zu komplexen Interaktionen von Genen, Umwelteinflüssen und Hormonen. In den Wechseljahren etwa nimmt bei manchen Frauen die Konzentration von Cortisol derart zu, dass sie dem Hormonspiegel depressiver Menschen entspricht. Doch längst nicht alle Frauen in der Menopause werden schwermütig. „Es müssen verschiedene Umstände zusammenkommen“, erklärt Isabella Heuser, Direktorin der Klinik für Psychiatrie an der Berliner Charité, die über Hormone im Alter forscht. „Manche Frauen sind genetisch zu einer Depression veranlagt, die vorher nicht zum Tragen kam, aber nun durch die Hormone ausgelöst wird. Oder äußere Einflüsse begünstigen eine Niedergeschlagenheit, wenn etwa die Kinder aus dem Haus sind oder die Frau von ihrem Mann verlassen wird.“



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