Das Gold der Kelten
Aus 483 Goldmünzen bestand der keltische Goldschatz von Manching, ausgestellt im Kelten- und Römer-Museum des oberbayerischen Ortes. Sein Handelswert: rund 1,5 Millionen Euro. Am 22. November 2019 dringen Unbekannte in das Museum ein, zerschlagen das Panzerglas zweier Vitrinen und rauben die Münzen. Nur Minuten dauert der Überfall. 2023 nimmt die Polizei vier Tatverdächtige fest, drei von ihnen werden unter anderem wegen schweren Bandendiebstahls zu bis zu elf Jahren Haft verurteilt. Doch wo sind die Münzen? 72 Stück wurden zu Goldklumpen zusammengeschmolzen und haben damit ihren kulturhistorischen Wert verloren. Vom Rest fehlt jede Spur.
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