Flucht per Schnellboot
Mitten am Tag stürmen am 22. Dezember 2000 drei Männer mit Maschinenpistolen das Schwedische Nationalmuseum in Stockholm. Sie schnappen sich einen Rembrandt und zwei Renoirs – und verschwinden auf einem Motorboot. Geschätzter Wert der gestohlenen Werke: 40 Millionen Euro. Der Überfall sorgt weltweit für Aufsehen. Nach und nach können internationale Ermittlungsbehörden die Gemälde wiederfinden. Eines taucht in Stockholm auf, ein weiteres in Los Angeles. 2005 stellen Ermittler auch den Rembrandt sicher – es handelt sich um ein Selbstporträt: Ein FBI-Agent gab sich als potenzieller Kaufinteressent aus und organisierte in Kopenhagen ein Treffen mit dem Hehler. Dabei griff die Polizei zu.
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