Für und Wider: Milchprodukte
Ob im Kaffee oder Müsli: Aus vielen Haushalten ist Milch nicht wegzudenken. Etwa 46 Kilogramm sogenannte Konsummilch trinken die Deutschen pro Kopf und Jahr. Da passt es, dass Milchprodukte laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) ohnehin auf den täglichen Speiseplan gehören, wobei Fermentiertes, wie Kefir, Joghurt oder Dickmilch, laut Deutscher Krebshilfe vorzuziehen ist. In der Krebsforschung aber erzeugt kaum eine Lebensmittelgruppe so viel Uneinigkeit. Studienergebnisse widersprechen einander oder gelten nur für bestimmte Krebsarten, nicht pauschal. Ob Milch Krebs vorbeugen kann oder nicht, ist deshalb nicht final geklärt. Derzeit deutet viel darauf hin, dass das Prostatakrebsrisiko durch Milchkonsum steigen könnte – das Darmkrebsrisiko aber gemindert werden kann.
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