Positiver Ernergiekick: Kaffee
Nur Wasser ist beliebter: Etwa 80 Prozent der deutschen Erwachsenen trinken mehrmals pro Woche oder sogar täglich Kaffee. Durchschnittlicher Verbrauch: über 160 Liter pro Kopf und Jahr. Gerne aber wird der Wachmacher mit Krebs verknüpft. Zu Recht? Beim Rösten von Kaffee entsteht Acrylamid – ein unerwünschtes, chemisches Nebenprodukt, das sich in Getreide- und Kartoffelprodukten bildet, wenn diese stark erhitzt werden. Acrylamid gilt als potenziell krebserregend. Allerdings steckt in anderen Lebensmitteln, etwa in Pommes, Kartoffelchips oder Lebkuchen, für gewöhnlich deutlich mehr Acrylamid als in der Tasse Kaffee am Morgen. Der aktuelle Forschungsstand sieht im Kaffeekonsum insgesamt eher positive Effekte: Studien liefern klare Hinweise darauf, dass die Wahrscheinlichkeit für Leber- und Gebärmutterkrebs durch regelmäßiges Kaffeetrinken sinken kann. Auch zu anderen Krebsarten gibt es erste, positive Ergebnisse.
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