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Verbrechen der Vergangenheit Mord für die deutsche Nation: Das Attentat auf August von Kotzebue

August von Kotzebue
Am 23. März 1819 wird Kotzebue von Carl Ludwig Sand niedergestochen (zeitgenössische Darstellung)
© picture alliance / Mary Evans Picture Library
In der Ära der französischen Besatzung erwächst vor allem an den Universitäten Deutschlands ein neues nationales Bewusstsein. In Burschenschaften organisierte Studenten streiten für die deutsche Einheit und für freie Parlamente – und gegen Adel, Feudalherren und konservative Denker. Um ein Fanal zu setzen, greift ein Student schließlich zum Dolch: Im Frühjahr 1819 sticht Carl Ludwig Sand den verhassten Dichter und Staatsrat August von Kotzebue in dessen Haus in Mannheim nieder.

Seit Anbeginn seiner Geschichte stiehlt, raubt und mordet der Mensch. Tötet aus Hab- und Machtgier, um seiner Ehre willen, aus sadistischer Lust - und manchmal schlicht, um selbst zu überleben. Im Podcast "Verbrechen der Vergangenheit" widmen wir uns Taten, die noch heute erschrecken und berühren. Präsentiert als packende Zeitreisen ohne Staub und Zahlenkolonnen, akribisch recherchiert und sachkundig erläutert von Mitarbeitern der Redaktion.

Das Heft zum Podcast

In der GEO EPOCHE-Ausgabe "Verbrechen der Vergangenheit" haben wir für Sie viele weitere historische Verbrechen rekonstruiert. Dabei geht es uns, wie in diesem Podcast, nicht um Schaulust und auch weniger um die eigentliche Tat.

Uns interessieren nicht die Psychopathen der Geschichte, Amokläufer, Terroristen. Uns geht es um Verbrechen, die für mehr stehen als für sich selbst, durch die wir viel über die Zeit lernen, in der sie begangen wurden. Vom alten Rom bis in die Gegenwart. Es sind lehrreiche Geschichten, die sich dennoch lesen wie ein Krimi.

Neue Folgen von "Verbrechen der Vergangenheit" erscheinen am zweiten Freitag des Monats auf GEO.de. Natürlich können Sie den Podcast auch direkt bei:

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