Unwetter Naturgewalt Sturm: Wie globale Winde unser Wetter bestimmen

Sturmflut am Fischmarkt in Hamburg
© Daniel Bockwoldt/dpa
Extremwetter über Deutschland: Stürme ziehen über das Land, mancherorts steigen die Wasserfluten. Doch: Wie entstehen solche Wetterlagen eigentlich? Wann kommt heftiger Wind auf, wann nicht? Wann entwickelt sich Starkregen? Wer das Wetter bei uns verstehen möchte, muss den ganzen Planeten betrachten. Denn wir sind Teil eines gewaltigen Systems von Luftströmungen

Zwei Sturmtiefs ziehen über Deutschland hinweg: Bäume stürzen um, Dachziegel lösen sich, mancherorts fällt der Schulunterricht aus. Im Norden trifft an einigen Orten Sturmflut auf die Küste, in Hamburg wird erneut der Fischmarkt überflutet. Und vor kaum mehr als einem halben Jahr zeigten sich die Naturgewalten noch zerstörerischer: Nachdem wochenlang die Sonne auf sie niederbrannte, ist Ende Juni 2021 etwa von den gepflasterten Altstadtstraßen im bayrischen Landshut nichts mehr zu sehen. Plötzlich fluten braune Wassermassen die engen Gassen, reißen alles mit, das nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht wurde: Tische, Stühle, Bäume. Bis zu einem Meter hoch steht das Wasser am nächsten Morgen an den Häusermauern, die Keller laufen voll. In einer Nacht gehen knapp 600 Notrufe bei der örtlichen Feuerwehr ein.

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