1. Das Cholesterin in Hühnereiern ist gesundheitsschädlich

Das gesundheitsfördernde Image des Hühnereis bekam vor einigen Jahren Kratzer, als sein Cholesterin ins Visier von Ernährungsforschern geriet. Es stand im Verdacht, Blutgefäße zu verstopfen und so das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle zu erhöhen. Tatsächlich enthalten Eier beträchtliche Mengen der fettähnlichen Substanz, pro Ei zwischen 200 und 300 Milligramm. Ein Grund dafür, dass Professor Dr. med. Helmut Gohlke, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung, empfiehlt, pro Woche nicht mehr als zwei Eier zu essen. Allerdings spielen weitere Faktoren, auch genetische, beim Cholesterinspiegel eine Rolle. Übergewicht und die Aufnahme von zu viel gesättigten Fettsäuren, etwa aus fetter Wurst, sind in jedem Fall Risikofaktoren.