Klimakrise Dürre Sommer, miese Ernte? Auf der Suche nach den Ackerpflanzen der Zukunft

Ungewöhnlich früh mussten die Landwirtinnen und Landwirte in diesem Sommer ihren Mais ernten. Wegen der langen Trockenheit kämpfen viele von ihnen mit herben Ernteverlusten
Ungewöhnlich früh mussten die Landwirtinnen und Landwirte in diesem Sommer ihren Mais ernten. Wegen der langen Trockenheit kämpfen viele von ihnen mit herben Ernteverlusten
© picture alliance/dpa | Jens Büttner
Extreme Dürreperioden, wie sie Deutschland im Sommer 2022 erlebt hat, werden mit voranschreitendem Klimawandel immer wahrscheinlicher. Will die Landwirtschaft weiterhin rentable Ernten einfahren, muss sie sich anpassen – mit anderen Bewässerungssystemen und neuen Pflanzensorten

Ende August, nach wochenlanger Hitze und ausbleibendem Regen, hatte sich die Situation endgültig zugespitzt: Wälder brannten, Flüsse und Seen trockneten aus, die Ernte verdorrte. 47 Prozent der Fläche Europas seien von einer Dürre bedroht, warnte die Europäische Dürrebeobachtungsstelle und verkündete: Die anhaltende Trockenheit ist die wohl schlimmste seit mindestens 500 Jahren. 


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