Krimi um den Schildkrötenpokal
Zwischen 1995 und 2001 raubte der elsässische Dieb Stéphane Breitwieser europaweit mehr als 200 Kunstwerke, darunter diesen Goldpokal aus dem Pharmaziemuseum Basel. Für das Raubgut richtete er ein privates Museum in Mühlhausen ein. Als Breitwieser geschnappt und verhaftet wurde, zerstückelte seine Mutter einen Teil der Kunstwerke und warf sie in den Müll; einen anderen Teil versenkte sie im Rhein-Rhone-Kanal. Daraufhin startete das französische Militär eine Tauchaktion und rettete zahlreiche gestohlene Gegenstände, darunter den Schildkrötenpokal.
© Natascha Jansen / Inv. A213 / HMB / Pharmaziemuseum der Universität Basel