GEO Magazin Nr. 09/08 - Unser neuer Planet Seite 1 von 4

Text von Norbert Neumann

Journalismus: Modern "Times"

112 Jahre lang war die "New York Times" der Leuchtturm des liberalen Amerikas. Jetzt hat auch sie die Zeitungskrise eingeholt. Und das Internet


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


An einem Morgen um kurz vor halb elf verlässt Bill Keller, der Chefredakteur der Times, sein Büro auf der dritten Etage des neuen Hauptquartiers der New York Times und geht die Fensterfront entlang, um einen Blick auf die Welt zu werfen. Er geht über den Flur wie ein Chefarzt ohne Kittel. Die Aura des Internisten passt zu seiner Aufgabe.


Ende 2007 bezog die New York Times ein neues Hauptquartier in Manhattan, 52 Stockwerke hoch und so transparent, als solle die Welt hindurchströmen. Ein Gebäude wie ein Ausrufezeichen: "Wir leben noch!" (Foto von: Jonathan Torgovnik)
© Jonathan Torgovnik
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Ende 2007 bezog die New York Times ein neues Hauptquartier in Manhattan, 52 Stockwerke hoch und so transparent, als solle die Welt hindurchströmen. Ein Gebäude wie ein Ausrufezeichen: "Wir leben noch!"

Als Keller im Juli 2003 Chefredakteur der Times wurde, kam er als Heiler in die verletzte Redaktion einer verletzten Zeitung. Ein junger Reporter, sein Name war Jayson Blair, hatte freihändig ganze Geschichten erfunden, ohne dass seine Vorgesetzten es merkten. Und die Redaktion hatte, als ihre Regierung den Krieg im Irak mit Lügen über Massenvernichtungswaffen rechtfertigte, nicht hartnäckig genug nachgefragt. Die Fälschungen und Nachlässigkeiten waren Ausnahmen, ein paar Tropfen Unwahrheit in einem Meer der Wahrheit, der sich die Zeitung verpflichtet fühlt wie keine zweite. Doch sie beschädigten die Glaubwürdigkeit der Times, ihren Anspruch, ein erstes, verlässliches Protokoll der Geschichte zu sein.


Vor allem ab 18 Uhr, wenn die Zeitung produziert wird, sitzen die Redakteure dicht gedrängt im Newsroom. Und doch so luftig im Vergleich zum alten Gebäude der Times, dass sich manche Reporter verloren fühlen (Foto von: )
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Vor allem ab 18 Uhr, wenn die Zeitung produziert wird, sitzen die Redakteure dicht gedrängt im Newsroom. Und doch so luftig im Vergleich zum alten Gebäude der Times, dass sich manche Reporter verloren fühlen

Überleben im Internet-Zeitalter
Zeitgleich wuchs das Internet zu einer Macht von historischen Dimensionen heran, die alle alten Medien hinwegzufegen droht. Sind Zeitungen überflüssig geworden in der digitalen Welt, trennen sich die Nachrichten und das Papier - für immer? Keller soll die Glaubwürdigkeit des Blattes wiederherstellen, ihm eine Zukunft schenken. Sein Lebenslauf liest sich wie eine Vorbereitung auf die Times in Zeiten der tödlichen Bedrohung durch das Internet.


"Was ich am Journalistenleben immer am meisten mochte, ist das Erklären - zu beobachten, wie etwas wirklich Kompliziertes passiert, es zu verstehen und zu erklären. Jetzt muss ich die größte Geschichte meines Lebens verstehen." Als Keller das sagt, klingelt sein Telefon. Er ignoriert es und denkt nach. Über den Satz. Über die Times und die Zeitungen in Amerika. "Es geht um einen Übergang", sagt er dann, als sein Telefon verstummt. "Es geht auch ums Überleben."


Digitale Nachrichten: Journalismus der nächsten Stunde

Am Ende der gläsernen Wand geht Keller nach rechts und betritt den Raum, in dem er den Übergang und das Überleben redigiert. Raum O3E3-246 hat, wie jeder andere im Turm der Times, einen Namen, der beschreibt, was in ihm geschieht. Er trägt den Namen "page one", "Seite eins". Es ist der Raum, in dem die leitenden Redakteure die Lage der Welt besprechen und entscheiden, welchen Ausschnitt der Wirklichkeit sie auf der Titelseite der Times am nächsten Tag abbilden werden.

Der Raum für die Seite eins ist ein Fenster in die Zukunft. Die Redakteure sitzen an einem großen ovalen Tisch mit kleinen Mikrofonen, wie die Vorstände eines weltumspannenden Unternehmens. Die Wände um sie herum sind weiß und kahl, nur eine Uhr hängt über ihren Köpfen. Sie zeigt die Zeit in New York. Es ist ihre Weltzeituhr. An der Stirnseite hängt eine Leinwand, auf der ein Bild von der Lage der Welt erscheint. Es dominiert den Raum und schwebt vor den Redakteuren, als blickten sie durch ein Periskop in die Wirklichkeit außerhalb dieser Wände. Es ist die Internetseite der Times.



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Kommentare zu "Journalismus: Modern "Times""


Silvester Stalone | 05.10.2008 19:13

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