Gescheiterter Staat Kriege, Putsche, Taliban: Afghanistans Fluch

(Archiv) A 26 April 1998 file photo shows Taliban fighters riding on a Soviet-made light tank towards a front line position in Hossein Kot, 25km north of the Afghan capital Kabul. The Taliban militia closed in on the Afghan opposition capital of Mazar-i-Sharif 04 August after a spectacular breakthrough in the north of the country. dpa COLOR
(Archiv) A 26 April 1998 file photo shows Taliban fighters riding on a Soviet-made light tank towards a front line position in Hossein Kot, 25km north of the Afghan capital Kabul. The Taliban militia closed in on the Afghan opposition capital of Mazar-i-Sharif 04 August after a spectacular breakthrough in the north of the country. dpa COLOR
© picture-alliance / dpa | Stefan_Smith
Afghanistan ist gefangen in einem Kreislauf aus Kriegen, Bürgerkriegen und Anarchie. Die Wurzeln dieses Dramas reichen mehr als 100 Jahre zurück: Seit jeher ist das Land ein Spielball fremder Mächte, die mit ihren Interventionen den Nährboden für Gewalt, Hass und den Aufstieg der Taliban gelegt haben

In den Kinos flimmert das herzzerreißende Liebesdrama „Dr. Schiwago“ über die Leinwände. In den Jazz-Bars tanzen Männer und Frauen dicht an dicht bis in die Nacht hinein, stoßen mit Schnaps aus lokalen Brennereien an. Auf Schönheitswettbewerben stolzieren leichtbekleidete Damen über die Laufstege. Autos aus Japan und Europa rollen über die Straßen. Überall wachsen neue Hotels in die Höhe, denn immer mehr Touristen kommen. Die Stadt ist im Aufbruch. Ihr Name: Kabul. Es ist eine der modernsten Metropolen Asiens, zumindest Mitte der 1960er Jahre.

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