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Endlich verstehen Darum sollte man mit vollem Magen nicht schwimmen

Pommes, Schwimmbad
Essen im Schwimmbad ist prinzipiell keine schlechte Idee, nur Ruhepausen sollte man beachten
© Tub / Fotolia
Nicht mit vollem Magen baden gehen, mahnen viele Eltern – zum Leidwesen der Kinder, die sich im Sommer in ihrer Badepause doch einfach den Bauch mit einer Portion Pommes und Eis vollschlagen und direkt wieder abtauchen wollen. Doch ist die Warnung gerechtfertigt?

Nie mit vollem oder ganz leerem Magen baden, schreibt der DLRG. Letzteres kann beim Schwimmen zur Unterzuckerung führen und sollte deshalb unbedingt vermieden werden. Doch besonders die Warnung vor dem vollen Magen nehmen sich viele Eltern zu Herzen.

Eine direkte Gefahr besteht hier aber nicht. Studien haben gezeigt, dass Essen kurz vor dem Baden keinen Einfluss auf die Kraft des Schwimmers hat und auch sonst die Gefahr des Ertrinkens nicht erhöht. Das Schwimmen mit vollem Magen kann aber sehr unangenehm sein. Wenn das Wasser auf den Bauch drückt, fühlt sich dieser noch voller an als ohnehin schon, weshalb eine kurze Pause nach dem Essen nicht schaden kann.

30 bis 60 Minuten Pause trotzdem ratsam

Bei Kindern kommt hinzu, dass diese beim Spielen und Planschen gerne einmal Wasser schlucken. In Kombination mit dem vollen Magen kann ihnen dadurch schnell übel werden. Abhängig vom Gericht braucht der Nahrungsbrei etwa 30 bis 60 Minuten, bis er den Magen passiert hat. Ist er im Darm angekommen, kann in der Regel wieder „beschwerdefrei“ gebadet werden.

Gute Nachrichten für alle schwimmenden Naschkatzen: Für die Badepause empfehlen sich Lebensmittel, die schnell durch den Magen gleiten – wie etwa Früchte oder Eis. Na, dann kann der Sommerurlaub ja kommen!


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