Bionik Von der Natur lernen: Wie Tiere die Roboter der Zukunft inspirieren

Kommunikativ wie Quallen: Zu den frühen Projekten von Festo zählen selbstständig agierende Robo-Quallen, die "AquaJellies". Über LEDs kommunizieren sie, sie bewegen und positionieren sich relativ zueinander und zeigen so Schwarmverhalten
Kommunikativ wie Quallen: Zu den frühen Projekten von Festo zählen selbstständig agierende Robo-Quallen, die "AquaJellies". Über LEDs kommunizieren sie, sie bewegen und positionieren sich relativ zueinander und zeigen so Schwarmverhalten
© Festo
Ameise, Qualle, Chamäleon, Elefant: Sie alle stehen Pate für ganz besondere Roboter. Das Stuttgarter Unternehmen Festo lässt sich für die Robotik der Zukunft von Tieren inspirieren
Von Eva Wolfangel

Das Chamäleon hält im Mund eine tödliche Waffe versteckt: seine Zunge. Hat das Tier eine Beute anvisiert, schnellt seine Zunge katapultartig in deren Richtung. Dabei dehnt sie sich wie ein Gummiband um ein Vielfaches aus – in einer Zehntelsekunde! So schnell läuft der Angriff ab, dass ein Detail meist unbemerkt bleibt: Kurz bevor die Zungenspitze die Beute erreicht, bildet sie eine Ausstülpung. Mit ihr saugt das Chamäleon das Insekt förmlich an und hält es sicher fest, wenn es Zunge mitsamt Opfer in den Mund zurückzieht.


Mehr zum Thema