London - Brompton Friedhof

Reisebericht

London - Brompton Friedhof

05.10.2011

Anno 1836 bis 1840

Nordtor zum Brompton Cemetery

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Nach der Schlacht von Waterloo im Jahre 1815, als Napoleon von den Briten und den Preußen vernichten geschlagen wurde, wuchs London ungemein schnell. Lebten hier im Jahre 1800 noch 1 Million Menschen, so waren es 50 Jahre später bereits 2,6 Millionen Menschen. In diesen 50 Jahren konnten die sanitären Bedingungen und das Gesundheitssystem nicht mit dem Bevölkerungswachstum mithalten, die Cholera breitete sich aus. In ihrer Not zogen zogen viele Menschen es vor, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen und auf dem Gelände des Hyde Park zu leben und zu übernachten. Wegen der vielen Toten verfügte das Parlament die Anlage von sieben neuen Londoner Friedhöfen. Die Arbeiten begannen im Jahre 1836 und wurden 1840 mit den Friedhofsöffnungen abgeschlossen. Der Brompton Friedhof gilt seither als besonders eindrucksvoll. In den 1830er Jahren erfolgte der Londoner Nahverkehr mit Bussen die von Pferden gezogen wurden, in der Straße Pall Mall wurden die ersten Gaslaternen in Betrieb genommen, die Euston Eisenbahnstation wurde 1837 eröffnet. Die beginnende Mobilität der explosiv anwachsenden Bevölkerung machte die Flucht sehr vieler und eher wohlhabenden Bürger aus den Innenstadtbereichen hinaus in die Vorstädte möglich . . . . . . . . . . . . . Das Nordtor zum Brompton Cemetery wurde dem Zeitgeist entsprechend pompös gestaltet, sollte es doch den Verstorbenen und ihren Angehörigen das Verlassen der überfüllten City und den Eintritt in eine parkähnliche schönere Welt signalisieren.



Wie hinkommen?

Sehr viele alte Grabstellen

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Es empfhielt sich für einen Besuch des Brompton Cemetery das Nordtor an der Old Brompton Road zu benutzen. Mit der Tube, District Line, bis zur Station West Brompton fahren, anschließend ein Fußweg von etwa 500 m entlang der Friedhofsmauer zum Nordtor. Wer gerne mit dem Bus fährt, der nehme bitte einen der Linien 14, 74, 190, 211, 328, 414, 430, C1, C3, sie alle halten irgendwo in der Nähe des Friedhofes.



Standesgemäße Ruhestätte

Eine Familiengruft

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Nicht nur Familien haben sich auf dem Brompton Cemetery ihre Gruften errichten lassen, sondern auch Einzelpersonen. Hintergründe für diese Bestattungsform können sein: a) Die „unversehrte Lagerung“ des Leibes des Verstorbenen bis zum Jüngsten Gericht. b) Erinnerung der Nachwelt an die "Bedeutung" des Verstorbenen.



Anno 1884 und 1917

Ein Grab Anno 1884

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Sehr viele der alten Gräber sind gestaltet mit Engelsfiguren oder weiblichen Figuren, gekleidet in wundervoll fließende Gewänder.



Ein Grab Anno 1917



Liebevolles Rot

Liebevolles Rot

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Das Herbstlaub Ende Oktober 2011 auf dem Brompton Cemetery gibt dem Ort eine freundliche und weiche Stimmung. Zwischen den Gräbern huschen Squirrels herum, die großen grauen Eichhörnchen, und ein Zaunkönig läßt sich kurzzeitig blicken.



Familie George Dowlen

"Blessed Are The Pure In Heart, For They Shall See God."
"Gesegnet sind die Reinen im Herzen, denn sie werden Gott sehen."
Eine Familienchronik von 1825 bis 1945.



Familie George Dowlen



Eins werden mit der Natur

Viele der teils sehr alten Grabstätten können nicht mehr gepflegt werden. Da der Brompton Cemetery gleichfalls ein Royal Park ist, kümmern sich die Parkverwaltung sowie ein "Freundeskreis zur Erhaltung des Brompton Cemetery" um die wichtigsten Aufgaben. Der Natur wird an diesem Ort bewußt viel Raum gelassen.



Eins werden mit der Natur



Hundertjährige Stille

Irgendwo auf dem Brompton Cemetery. Nur einige Squirrels (Eichhörnchen) und Singvögel kennen diesen stillen Ort.



Hundertjährige Stille



Ein Engel mit zerbrochener Harfe

Hoffen wir, daß diese Skulptur nicht mutwillig beschädigt wurde. Die Folgen der Witterungseinflüsse wollen wir gerne hinnehmen. Wer sich auf diesen ganz besonderen Brompton Cemetery einläßt, der wird immer noch die leisen Töne der Harfe zwischen den Baumkronen hören.



Engel mit zerbrochener Harfe



Our Dad has gone to be with the Lord.

Tochter und Mutter auf dem Brompton Cemetery von London.



Our Dad has gone to be with the Lord.



Ein kupfernes Haus

Ein Verstorbener hat in diesem kupfernen Haus seine letzte Heimstatt gefunden. Vielleicht hat er zu Lebzeiten den Beruf eines Kupferschmiedes ausgeübt, wir wissen es nicht. Auch die Inschriften geben keine Auskunft darüber.



Ein kupfernes Haus



Bomben auf kaiserliches Heeresluftschiff LZ 37

Eine Grabstelle mit einem außergewöhnlichem Grabstein erinnert auf dem Brompton Cemetery an Reginald Warneford. Er war Unterleutnant der britischen Luftstreitkräfte und schoß am 7. Juni 1915 im 1. Weltkrieg den deutschen Zeppelin Heeresluftschiff LZ 37 über Gent in Belgien ab.



Grabmal für Reginald Warneford



Luftkampf über Gent

Reginald Warneford

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Tagebuchaufzeichnung: . . . . . . . . . . . . "Ich, REGINALD WARNEFORD, fliegender Unterleutnant bei der Naval Aeroplane Squadron, startete nachts um 01:00 h am 7. Juni 1915 mit meiner Maschine von Furnes in Belgien. Mein Befehl war die Beobachtung von Zeppelinen und die Zerstörung einer Zeppelinhalle in Berchem. Ich hatte dafür 6 Stück 20-Pfund-Bomben an Bord. Um 01:15 h sichtete ich einen Zeppelin über Ostende und folgte ihm bis einige Meilen hinter der Stadt Brügge. Das deutsche Heeresluftschiff LZ 37 eröffnete um 01:50 h schweres Feuer auf mich. Ich versuchte mich zu entfernen und Höhe zu gewinnen. Der Zeppelin stoppte um 02:15 h das Feuer, und um 02:25 h kam ich in eine deutlich höhere Position von 11.000 feet hinter dem Zeppelin. Ich schaltete den Motor meiner Maschine aus um einen Sturzflug einzuleiten. In einer Höhe von 7.000 feet klinkte ich meine 6 Bomben aus, traf den Zeppelin, sah in abstürzen und am Boden explodieren. Derweil stellte ich einen Defekt an der Kraftstoffpumpe meiner Maschine fest und machte eine Notlandung um 02.40 in Feindesland. Am Boden reparierte ich die Kraftstoffpumpe, startete erneut und erreichte sicher um 10:30 h den Hangar meiner Squadron" . . . . . . . . . . . . . Nur wenige Tage später stürzte Warneford bei einem Landeanflug auf Paris ab und wurde sehr schwer verletzt. Er verstarb am 17. Juni 1815 im britischen Militärhospital Trianon Palace Hotel in Versailles.



Spielplatz für Papageien

Ein Gentleman sucht regelmäßig mit seinen beiden blauen Papageien den Brompton Cemetery auf. Während er es sich auf einer Bank zwischen den Gräbern entspannt, nutzen die Papageien die Gelegenheit mit herbstlichen Eicheln, Kastanien und abgebrochenen Ästen zu spielen. Dabei entfernen sich die beiden Vögel nicht weiter als 30 m von ihrem Herrchen. Abwechselnd hüpfen sie auch auf seinen Schoß um sich am Hals kraulen zu lassen.



Spielender Papagei



Trauer um einen Sohn

Eltern trauern um ihren Sohn, der Anno 1896 im Alter von 16 Jahren verstarb.



Eltern trauern um ihren Sohn



Vereint seit 1939

Die Familie Brass ist mit dem Tode von Elizabeth Brass im Jahre 1939 auf dem Brompton Cemetery wieder vereint.



Vereint seit Anno 1939



Der Maler Val C Prinsep

Val C Prinsep

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Val C Prinsep, mit vollständigem Namen Valentine Cameron Prinsep, war ein Kunstmaler britischer Nationalität und indischer Abstammung. Er wurde 1838 geboren und 1904 auf dem Brompton Cemetery von London bestattet. Er zählte zu den Pre-Raphaelitischen Malern und war sehr eng befreundet mit seinen Maler-Kollegen John Everett Millais und Edward Burne-Jones in der Pre-Raphaelite Brotherhood (Bruderschaft).



Die Pre-Raphaeliten

Wer gerne einmal die Malweise und Ausdrucksform der Pre-Raphaeliten kennenlernen möchte, der schaue doch bitte einmal bei "www.artrenewal.org" unter John Everett Millais und Edward Burne-Jones nach. Die Pre-Raphaeliten hatten das Ziel (Kurzbeschreibung nach Wikipedia) in der Malerei vor allem die Natur wiederzuentdecken und aus ihr zu schöpfen, was sie insbesondere mit detailgetreuen Darstellungen der Natur im Gemälde zu erreichen suchten. Sie lehnten die akademische Malerei ab, die nach einem Worte Hunts nur „Wachsfiguren“, nicht aber „lebende Wesen“ schuf.



Ruhestätte des Val C Prinsep



Die Katakomben vom Brompton Cemetery

Da wir nun zum Schluß dieses Reiseberichtes über den Brompton Cemetery kommen, ist es an der Zeit ein Geheimnis zu lüften. Anno 1840 wurde der Friedhof durchaus auch mit einem wirtschaftlichen Hintergrund seiner Bestimmung übergeben. Verstorbene aller gesellschaftlichen Schichten - damals und auch sehr lange Zeit später sprach man selbstverständlich von Unterschicht, Mittelklasse und Oberschicht - sollten hier entsprechend ihrer Ersparnisse eine angemessene Ruhestätte finden. Während des Baues konnten Shares/Anteilscheine (heute würde man Volksaktien sagen) erworben werden welche im Hinblick auf das Bevölkerungswachstum in London durchaus gewinnversprechend waren. Wer sich die Errichtung einer Familiengruft nicht leisten konnte, dem reichte vielleicht auch eine Ruheplatz in den Katakomben unterhalb der neoklassizistischen Kollonaden. Die Säulengänge und die darunterliegenden Katakomben erstrecken sich wohl über eine Länge von 100 Metern. Mittig dieser Kollonaden führt eine Treppe hinunter zu einer großen Flügeltür. Sie ist normalerweise mit einer schweren Kette und einem Vorhängeschloß gesichert. Die Sandsteinwände und die Verzierungen um die Türen herum zerbröseln seit vielen Jahrzehnten. Die schwarz gestrichenen Türflügel haben
Ziergitter und Griffe in Form von großen, zusammengerollten Schlangen . . . . . . . . . . . . . . . . .



Katakomben des Brompton Cemetery



Ausklang und Besuchsempfehlung

Gräser auf dem Brompton Cemetery

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. . . . . . . . . . . . . . . Die schwarze Tür öffnet sich, merklich kühlere und feuchte Luft schlägt dem Besucher entgegen. Die Decke, unmittelbar unter den Kollonaden gelegen, ist erdrückend niedrig. Zwei lange Gänge ohne Licht zur rechten und zur linken Seite des Eingangsbereiches. Im Licht einer tragbaren Lampe werden Nischen in den Wänden sichtbar, in denen sich aufeinandergestapelte Särge befinden. An manchen Stellen werden die Bleiverstärkungen unter dem zerbröselndem Holz der Särge sichtbar. Ist es schon 80 Jahre her, als hier der letzte Verstorbene seine Ruhe gefunden hat? Vielleicht liegt es auch schon 100 Jahre zurück . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Für interessierte Besucher gibt es geführte Touren über den Brompton Cemetery. Die nächsten Termine sind der 20. November 2011 14:00 h und 20. November 2011 16:00 h, sowie der 04. December 2011 14:00 h und 04. December 2011 16:00h. Ein Printausgabe des Friedhofsführers ist im Büro am Südtor für GBP 4,99 erhältlich.



Nachtrag - Särge aus Blei

Ein Nachtrag zum Reisebericht "Brompton Friedhof - London" . . . . . . . . . . . . Das Bild zeigt das Innere einer Familiengruft auf dem Brompton Cemetery, London. Die äußere Hülle der Särge ist aus Holz gefertigt, die Beschläge enthalten einen hohen Kupferanteil und sind deshalb mit Grünspan belegt. Im Inneren der Holzsärge befinden sich Bleisärge welche oftmals luftdicht versiegelt wurden. Diese Bestattungsform gehört der Vergangenheit an und wurde bereits von den alten Römern und Phoeniziern praktiziert. Ein Leichnam wird in einem Bleisarg nicht so schnell zu Staub wie in einem Holzsarg oder in einer Hülle aus Leinentuch. Die Gedanken hinter der Bestattung in einem Bleisarg sind: 1) Die sterbliche Hülle des Verblichenen bleibt bis zum Tage des Jüngsten Gerichts unverändert erhalten, 2) Eine Betrachtung des Verblichenen wird durch den versiegelten Bleisarg für alle Zeiten verhindert, seine Ruhe wird nicht gestört . . . . . . . . . . . . . Dieses Foto wurde nicht zum Zwecke der Effekthascherei eingestellt, vielmehr soll es eine Anregung zum Nachdenken im Stillen Monat November sein.



Särge aus Blei


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Kommentare

  • Zaubernuss

    Ein ganz besonderer Reisebericht mit schönen Bildern ! LG: Ursula

  • Schalimara

    Ein sehr interessanter und informativer Bericht - vielen Dank.
    LG Schalimara

  • moho

    schließe mich Schalimara an.
    ein herrlicher historischer Fotobericht.
    Ich komme nach Monaten Büffelei und Lernerei wieder hierdrinnen an und was finde ich vor: Gräber von Friedhöfer
    Fühle mich wie auferstanden :-) ehrlich
    Danke Oxfordian
    LG Moni

  • Zeitreisende

    Ich mag englische Friedhöfe und deren Atmosphäre !! Ein sehr gelungener Reisebericht- mir ist, als wäre ich dabei gewesen ! LG Dani

  • RC-Redaktion

    Toll wie Sie die gruselig-schöne Atmosphäre des Friedhofs eingefangen haben ! Das verdient einen Link auf der Startseite.
    Schöne Grüße,
    Ihr Team der GEO-Resiecommunity

  • venus

    ... dem, schliesse ich mich gern an

  • Blula

    Unheimlich gut, großartige Fotografien und passend zum Monat November.
    LG Ursula

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  • raupenzwerg

    Hatte noch nie von Brompton gehört, war bisher immer nur in Highgate unterwegs. Dank deines sehr informativen und lesenswerten Berichtes weiß ich nun, was bei meinem nächsten London-Trip ganz oben auf der Prioritätenliste stehen wird.
    Viele Grüße, Bärbel

  • raupenzwerg

    Danke für den Hinweis. Ja, nach Highgate ist es immer eine halbe Weltreise. Das letzte Mal, ist allerdings schon einige Jahre her, musste ich sogar eine "Fotografiermaut" bezahlen. Übrigens empfehle ich dir der rc-Gruppe "Friedhofskultur" beizutreten und deinen Bericht sowie die Fotos dort zu verlinken.

  • pleuro

    Ich besuche auf Reisen sehr häufig auch Friedhöfe. Sie üben eine Faszination auf mich aus. Gerne habe ich Dich hier begleitet.
    LG Anne

  • raupenzwerg

    Anne, das tue ich auch gern. Neben der faszinierenden Atmosphäre lernst du auch viel über die Kultur und die Erinnerungsriten der einzelnen Orte bzw. Länder.

  • raupenzwerg

    Wollte schreiben "Liebe Anne", doch der RC-Generator hat das erste Wort gefressen.

  • Bluesfreundin (RP)

    Kieber Oxfordian,
    auch ich bin bekennender Friedhofsliebhaber. Hin- und hergerissen zwischen Interesse und Abscheu...immer im Hinterkopf, auch mal in einem dieser Gräber zu enden-...Aber er Bericht ist sehr gut geschrieben und ich habe wieder viel gelernt.
    LG Sigrid

  • nach oben nach oben scrollen
  • chefkochpaule (RP)

    Danke für diesen, in jeder Hinsicht wohltemperierten Bericht! Auch ich gehöre zu denjeiegen, die immer auch Friedhöfe besuchen, um die Geschichte der Menschen in der Gegend näher kennen zu lernen. Zu Deiner Frage möchte ich Dir sagen, dass ich es nicht pietätslos finde, sofern Du keine namentlich benannten Nachkommen bloß stellst - wozu der Tod nicht gehört. Ich würde mich freuen, dieses Bild zu sehen, weil ich annehme, dass es einen besonderen Blick auf etwas lenkt, dass Dir wichtig scheint - und das wird einen guten Grund haben. LG Doris

  • cirrus

    Auch ich besuche gern mal Friedhöfe;
    besonders auch in kleinen Dörfern.
    Ich finde die alten Steine und Muster so schön;
    die Statuen und natürlich rechne ich auch mal schnell;
    wie alt der Verstorbene geworden ist...
    und die Phantasie spielt bei machner Inschrift Geschichten durch....

    Der Bericht (und die Fotos dazu)
    hat mir sehr gefallen....

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