GIRO d'AMORE in ITALIEN: mit der APE Calessino von Berlin bis zum Bolsena See

Reisebericht

GIRO d'AMORE in ITALIEN: mit der APE Calessino von Berlin bis zum Bolsena See

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APEtour GIRO d’AMORE 2009: Mit der GELIEBTEN nach Italien…

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Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunklen Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn!

Anfang September 1786 reiste Goethe ohne Abschied und ohne Wissen von Frau von Stein nach Italien. …für Goethe war dieses neue Leben in Italien ein Aufblühen und Verwirklichen tiefster menschlicher und kultureller Sehnsüchte – ungebunden und frei…
Im Jahr 2009 wollte ich meinen Traum realisieren, frei von Zeitdruck und rationalen Überlegungen, mit meiner - geliebten - APE Calessino im gemächlichen Reisetempo, von Berlin nach Italien, Rom, Capri und schließlich nach Sizilien zu fahren.
Eingeschüchtert vom vielstimmigen „das schaffst Du nie !“, an meinen lädierten Rücken und an meine 58 Jahre denkend, reduzierte ich schließlich mein Vorhaben auf 3 Wochen und eine Tour von Verona zum Bolsena See, nach Rom und der Fahrt entlang der adriatischen Küste nach Rimini und Venedig mit Endstation Verona. Am Ende wurde es doch knapp eine 3.000 km Abenteuerfahrt, die es in sich hatte, die unvergesslich bleibt und die im Sommer 2010 mit dem GIRO d’AMORE Teil 2 eine geradezu selbstverständliche Fortsetzung findet.



Woher kommt die Leidenschaft für die APE? Es müssen die Gene sein !!!

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Bevor ich von meinem ersten GIRO d’AMORE berichte, kurz ein Blick zurück. Als Kind faszinierte mich das Bild meines Großvaters Willy Raspe mit seinem motorisierten Dreirad mit dem er sein Brot ausfuhr. Meinen Vater, ein motorisierter Fischhändler, begleitete ich auf seinen Touren mit seinem „Tempo“ . Als Student fuhr ich mit meinen 2 CV bis nach Marokko und die Liebe zur Ape entdeckte ich in Italien an meinem ständigen Urlaubsort am Bolsena See. Hier schaffte ich mir eine 20 Jahre alte Ape 50 an und sauste durch die Gegend, immer wieder auch mit dem verrückten Gedanken damit einmal nach Berlin fahren zu wollen. Auf dem Landgut Gabelletta am Bolsena See wurden meine Fahrdienste bald zum großen Hit für Groß und Klein und ich lernte die Vielseitigkeit und Belastbarkeit der „fleißigen „Biene“ kennen.



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Südländische Begeisterung auf Berlins Straßen

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Mehr durch Zufall entdeckte ich im Februar 2008 in Italien die APE Calessino und es durchfuhr mich ein „colpo di fulmine“, die Liebe auf den ersten Blick. Die muss es sein !!! Von der auf 999 limitierten Sonderedition der APE Calessino zum 60-jährigen Ape-Jubiläum waren nur noch wenige übrig, ich ließ mir sofort eine reservieren (Nr. 242) , die ich schließlich beim Piaggiohändler in Berlin abholte. Meine Frau erklärte mich für verrückt und drohte mit Scheidung. Ich hatte dagegen die besseren Argumente „Es ist nie zu spät eine schöne Kindheit zu haben…!“ und meine beiden Söhne Florian und Joscha auf meiner Seite“
Seit dem macht sich auf Berlins Straßen überall südländische Heiterkeit breit, wo immer ich mit der APE Calessino auftauche. Kinder winken, Große staunen. Autofahrer verlangsamen ihr Tempo, um einen Blick zu erhaschen. Alle freuen sich beim Anblick des skurrilen Dreirads. Mittlerweile habe ich auch schon manches Brautpaar damit in den 7. Himmel gefahren.



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Eine wahrhaft abenteuerliche Abreise von Berlin

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Ich erinnerte mich an mein Vorhaben vom Bolsena See nach Berlin zu fahren und beschloss es in der umgekehrte Richtung zu tun, in die Heimat meiner Geliebten zu fahren, in das Land wo die Zitronen blühen und leidenschaftliche Amore wohltuend gut verstanden wird.

Bei den Reisevorbereitungen erhielt ich wenig Unterstützung, außer dem von mir als Kompliment empfundenen „Du bist ja verrückt“. Meiner Verunsicherung begegnete ich mit Gleichmut und einem „was soll schon passieren ?“. Interessant war für mich, dass langsames und abenteuerliches Reisen für viele gar nicht mehr vorstellbar ist. Selbst Urlaub wird immer noch auf der Überholspur mit maximaler Geschwindigkeit und Effektivität gedacht und geplant. Ich hatte dagegen anderes im Sinn: Entschleunigung, Reisen mit allen Sinnen, Genuss und italienisches Dolce Vita nach Herzenslust.

Meine beiden Söhne Joscha und Florian konnte ich mit meiner Begeisterung anstecken und sie begleiteten mich abschnittsweise auf der Reise. Auf der allerletzten Etappe von Venedig nach Verona stieß schließlich sogar meine Ehefrau dazu und ließ sich mit offensichtlichem Genuss mit der APE Calessino durch die Landschaft kutschieren. Schließlich feierten wir trotz APEkauf doch noch 2009 unsere Silberne Hochzeit.

Um dem Anfahrtsstress vom 800 km von der italienischen Grenze entfernten Berlin zu entgehen, buchte ich den Autoreisezug von Berlin nach Verona. Am 11. Juli ging die Reise los, es regnete in Strömen (eine provisorische Regenplane schützte mich, dem Leinenverdeck schenke ich kein großes Vertrauen) und die Beamten am Verladebahnhof überraschten mich mit der Mitteilung, dass ich all mein festgezurrtes Gepäck für den Bahntransport abzuladen hatte, ebenso musste das Verdeck vollständig abgebaut werden. Nicht nur wegen des Regens stand ich wie ein begossener Pudel da. Ich war aber irgendwie glücklich, denn ich wollte ja eine abenteuerliche Reise, nun begann sie sofort und ich war noch nicht einmal aus Berlin weg. Super !



Familie Focke, die Retter in höchster Not...

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Die Lösung stand aber direkt vor mir in Gestalt der fünfköpfigen Familie Focke aus Dresden. Ich wurde zum Erstaunen der kleinen Kinder blitzschnell adoptiert und konnte meine Sachen in der VW-Familienkutsche unterstellen, mittlerweile hatte auch der Regen aufgehört. Wir trafen uns dann später noch in Italien, nahmen sogar den gleichen Zug zurück und wurden am Ende Freunde ! Am Verladebahnhof Berlin Wannsee war die APE Calessino natürlich die Attraktion. Offensichtlich nicht für einen Bahnbeamten, der verbot das Fotografieren (!!!), weil dies Bahngelände sei. Meine Ehefrau gestand mir später , dass sie nach meiner Abfahrt die Hände über den Kopf zusammengeschlagen hatte und einen Abschied für immer vermutete (nach dem Motto „jetzt dreht er ganz durch“).

In der Nacht machte ich fast kein Auge zu und sah ständig mein für nur 50 km/h gebautes Gefährt vom 160 km/h Fahrtwind verweht neben der Bahnstrecke liegen. Tatsächlich konnte ich voller Freude bei morgendlichen 25 Grad und sole, sole meine APEtour GIRO d‘AMORE nach dem Abladen in Verona antreten: Bella Italia, wir kommen…



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Die Toskana "slow" befahren, erleben und genießen. Entschleunigung pur...

Gleich nach dem Verlassen von Verona stellte sich für mich eine Frage, die während der ganzen Reise und bis heute immer noch nicht vollständig beantwortet wurde, auf welchen Straßen in Italien darf ich mit der APE Calessino fahren ? Dies ist vor allen Dingen für die Superstrada ungeklärt, denn hier gilt eine Mindestanzahl von ccm, aber keine Mindestgeschwindigkeit. Mit 422 Kubikzentimetern war ich gut ausgerüstet, aber mit gequetschten 65 km/h war ich nun wirklich nicht der Schnellste und drohte von überholenden Autos von der Straße geweht zu werden. Dabei wollte ich oft gar nicht auf die Superstrada oder gar Autobahnen, aber die Verkehrsschilder führen unweigerlich dort hin. So landete ich auch einmal auf einer vierspurigen Autostrada und fürchtete um mein Leben. Zum Glück war Sonntag und der hochgereckte Daumen eines kaum schneller und genüsslich an mir vorbeiziehenden italienischen Ragazzo auf einer Uralt-Vespa sowie die an der Heckscheibe platt gedrückten Nasen italienischer Bambini ließen mich all die Gefahren vergessen.

Die schönsten Wegstrecken waren allerdings die verlassenen Seitenstraßen und die hügeligen Strecken in der mit Sonnenblumen übersäten Toskana und in den Sabiner Bergen , die zum Teil im 1. Gang mit 5-10 km/h mit vollem Genuss für die umgebende Landschaft erklommen wurden. Dabei wurde das Verdeck zurückgeklappt und wir ließen uns die Sonne auf den Kopf bretzeln. Unterwegs lockten immer wieder kleine Trattorien zu lauschigen Pausen mit Pasta, Prosciutto, Vino und einem Espresso. Die bellissima APE Calessino war natürlich immer sofort Gesprächsmittelpunkt.



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Mit der APE bei Don Camillo und Peppone...

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Viel Spaß hatten wir in Brescello, dem Ort an dem die Don Camillo und Peppone Filme gedreht wurden. Ich fühlte mich mit meiner APE Calessino der 60-iger Jahre richtig in die Welt der 60-iger Jahre zurück versetzt und stieß mit der APE auf jugendliche Begeisterung bei dem sympathischen jungen Paar, das die „La Bottega Don Camillo“ mit köstlichen Gerichten bewirtschaftet. Ich bin im Wort in diesem Jahr mit ihnen eine kulinarisch begleitete Don Camillo und Peppone Film-Retrospektive in Berlin durchzuführen. Da kämen auch der amtierende Bürgermeister und Pfarrer aus Brescello mit sowie alle Filmrequisiten aus dem Don Camillo und Peppone Film-Museum. In Brescello müsste dann nur der Panzer bleiben, obwohl dieser noch fahrtüchtig ist...



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In der PIAGGIO Fabrik, dort wo die APE und Vespas hergestellt werden

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Nach Brescello ging es nach Pisa und von dort zum Städtchen Pontedera zur Piaggiofabrik. Kaum angekommen begrüßte mich der Direktor für die APE Produktion Roberto Gattiglia am Handy und versicherte noch einmal den Besuchstermin am nächsten Tag. Am nächsten Tag begrüßten uns Signor Roberto Gattiglia, der APE Spezialist Marco Monzoli und die Sales Managerin Barbara Trotta persönlich und führten uns durch die heiligen Hallen der VESPA und APE Produktion (hier wurden auch die APE Calessinos zusammen gebaut) sowie durch das Piaggio Museum. Irre natürlich die bunte und weltweit verbreiteten PIAGGIO Produkte mit der langen Familientradition . Als Gastgeschenk erhielt ich eine der ersten 1:18 Reproduktionen der APE Calessino, die ich auf der ganzen Reise wie meinen Augapfel hütete.



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Rimini noch immer ein Traumziel, nicht nur fürt deutsche Urlauber...

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Ganz bewusst hatte ich mir Rimini als ein Reiseziel ausgewählt und hier mit dem Grand Hotel Rimini als Unterkunft das beste Haus am Platze auserkoren, wo wir sonst in kleinen Pensionen unterkamen. Wir parkten selbstbewusst neben all den Lamborghinis und Ferraris die APE auf dem Hotelparkplatz ein. Der Hoteldirektor ließ es sich nicht nehmen, uns persönlich zu empfangen und erläuterte uns die 100-jährige Geschichte des Hauses. Interessant zu erfahren, dass Rimini in der Vergangenheit keineswegs nur allein von den Deutschen für den Urlaub in Besitz genommen wurde. Nicht ganz konnte ich den Hotelchef von meiner Idee überzeugen, den hoteleigenen Fuhrpark um eine APE Calessino zu erweitern, wie es zum Beispiel das Park Hotel Villa Ariston in Lido di Camaiore oder das Hotel Daniel in Graz in Österreich mittlerweile getan haben. Stilvoll feierte mein Sohn Joscha noch am gleichen Abend das Ende seines Teenageralters, anschließend cruisten wir mit der APE Calessino die belebte Strandpromenade entlang.



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Mit der Ape beim italienischen Meisterkoch Vissani in der Nähe vom Bolsena See

Ein besonderes lukullisches Erlebnis auf der APEtour GIRO d’AMORE war das Gourmet-Sparmenue für nur 35.- Euro (sonst geht hier nix unter 100.- Euro) beim wohl bekanntesten und besten Koch Italiens, lo chef Vissani, in der Nähe des Bolsena Sees. Ich wusste, dass man dort das dreigängige Probier-Menue „1ora“ bestellen konnte, dass tatsächlich in einer Stunde verspeist werden sollte. Meine beiden Söhne ahnten zu Recht „übersichtliche Portionen“ und bestanden darauf vorher in der kurz davor befindlichen Trattoria wenigstens noch ein Sättigungsmenue zu nehmen. Hier gab es das Superspartouristenmenue für nur 8.- Euro. So gerüstet genossen wir die vorzüglichen Speise-Kostproben beim Meisterkoch Vissani und wurden bestens bedient, da wir die einzigen Gäste waren !



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Bei den amici am Bolsena See

Tolle Tage erlebten wir am Bolsena See. Hier empfingen uns meine Amici mit besonderen Ehren und veranstalteten u.a. beim Fischer Paolo ein schönes Fest. Keiner wollte so recht glauben, dass ich tatsächlich meinen Traum wahr gemacht hatte und einen so langen Weg mit der APE Calessino geschafft hatte. Die verschiedenen APE Modelle sind zwar in Italien beliebt und häufiges Verkehrsmittel, verkehren aber nur im kleinen örtlichen Umkreis. Im Corriere di Viterbo wurde fast mit einer ganzen Seite über das Ereignis berichtet.



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Das hektische Rom ist kein gutes Pflaster für eine APE

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Unglaublich, dass die APE Calessino mit 8 PS alle Steigungen schaffte, so auch den 1041 m hohen Passo della Cisa. Wir erlebten wirkliches Slow-Reisen mit allen Sinnen. Machte damals Goethe auf seinen italienischen Reisen die gleichen sinnlichen Erfahrung ? Absolut unsinnlich war das Fahren in Rom. Was als ein Höhepunkt geplant war, endete mit einer spontanen Flucht vor den hetzenden, dahin düsenden Römern in ihren schnellen Kisten. Die Bilder am Colosseum und am Petersdom konnte ich noch schießen und meine symbolische Runde um das Colosseum drehen, dann flüchteten wir aus dem hektischen Rom. Das Herz blieb mir stehen als auf einer engen Landstraße ein großer Lkw mit Anhänger an uns vorbeifuhr und der Fahrer im Vorbeifahren mit einer kleinen Kamera beidhändig auf uns drauf hielt, um ein Bild von der APE Calessino zu schießen.

Merkwürdig fanden wir, dass uns binnen kurzer Zeit dreimal dasselbe Auto überholte und der Fahrer uns dann am Straßenrand stehend zum Halten winkte. Der Mann, ein Ristorantebesitzer, war schlichtweg von der APE Calessino so begeistert, dass er immer wieder wendete, um uns zu sehen und er dann, nachdem er uns stoppte endlich richtige Bilder machen konnte. Complimenti, complimenti waren so ziemlich seine einzigen Worte, die er immer wieder freudestrahlend äußerte. Überhaupt waren die Italiener immer begeistert und fragten oft wo man denn dieses Gefährt kaufen könne (in Deutschland wird immer zuerst nach dem Preis gefragt…).
Übrigens waren 200 km so ziemlich das erträgliche Tages-Maximum, was so 5 - 6 Stunden reine Fahrzeit bedeutete. Der Treibstoffverbrauch lag bei knapp 4 Liter Diesel, der Ölverbrauch ist nicht der Rede wert. Meinen vorsorglich mitgenommenen Reservekanister brauchte ich nie, da ich es immer rechtzeitig zur Tankstelle schaffte. Überhaupt schnurrte meine APE Calessino wie ein Kätzchen die Straßen entlang.



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Mit der geliebten APE bei Sankt Valentin, dem Heiligen der Verliebten

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Riesenglück hatten wir als uns in Terni um 12.45 Uhr genau 200 m vor einer Piaggio Werkstatt plötzlich der Gaszug riss. Wer Italien kennt, weiß, dass ab 13 Uhr die „tempo di pranzo“ beginnt, also die heilige Zeit des Mittagessens. Diese Zeit im Auge machten sich sofort 3 Leute über die APE her und in einem Boxenstopp von nur einer knappen halben Stunde war der Seilzug ausgewechselt. Zeit zum Bezahlen war nicht mehr, es reichte ein „va bene cosi“, mit Not konnte ich wenigstens einem von den dahin eilenden Mechanikern noch ein Trinkgeld zustecken als er zu seiner Mamma zum Mittagessen auf seiner Vespa davon brauste.
Wir nutzten noch die Zeit, um den Dom und die Grabstätte des Heiligen San Valentin zu besuchen, auf den ja die Ursprünge des weltweit gefeierten Valentinstages zurückzuführen sind.



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Venedig und Verona, die Kultstätten von Amore in Italien

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Zu einem GIRO d'AMORE in Italien gehört natürlich der Besuch von Venedig und der Kuss unter dem Balkon von Romeo und Julia in Verona. Leider war bei beiden Orten die Zufahrt mit der APE Calessino nicht möglich. Es waren aber unvergessliche Momente, die einen Höhepunkt und am Ende der APEtour einen würdigen Schlußpunkt darstellten.
In Venedig war selbstverständlich das Gondelfahren angesagt. Wenn jetzt jemand an Kitsch denkt, dann tut er mir leid, denn es war einfach sooooooooooo schön und dazu der Gesang und die Mandoline...... Ein MUSS !!!!!!!!
In Verona fuhren wir natürlich am Hotel Romeo und Julia vor und nächtigten dort. Das Hotel liegt direkt neben der Arena, die uns am Abend mit der Aufführung von AIDA ein herrliches und spektakuläres Schauspiel bot. Natürlich gab ich meiner Principessa und Amore unter dem Balkon der Julia den obgligatorischen baccio.
Gut ist, dass die Veroneser Ristoranti sich auf heiße Nächte eingestellt haben, so speisten und tranken wir noch weit nach Mitternacht bis in den frühen Morgen.



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Wieder in Berlin, aber bald wieder unterwegs zur 2. Tour

So glücklich wie nach diesem Erlebnis war ich auch als ich nach aufregenden 3 Wochen und nach knapp 3.000 gefahrenen Kilometern wieder in Berlin eintraf. Es ist jedes Mal eine Freude an diese Reise zurückzudenken und ich habe jetzt den Plan gefasst im Sommer 2010 (30.7.- 21.8.) den 2. Teil der APEtour GIRO d’AMORE anzugehen. Dazu habe ich mich von dem Buch Paolo Pasolinis „La lunga strada di sapia / Lange Straße aus Sand“ inspirieren lassen. Er fuhr 1959 mit seinem Fiat Millecento 3.000 km an den italienischen Küsten entlang auf der Suche nach dem „wahren“ Italien. Was gibt es heute noch davon ? Von meiner 1. Tour weiß ich, dass dies eine ganze Menge sein kann. Ich will es weiter entdecken. Auf jeden Fall will ich auf die Insel Capri, denn dort ist meine Geliebte eigentlich zuhause, denn ihre Artgenossen transportierten hier in den 60-iger Jahren die Gäste durch die engen Gassen. Am Ende bleibe ich dort, verdinge mich als APE Calessino -Taxifahrer und lebe mit bald 60 Jahren mit Fischer- und untergehenden Sonnenromantik das echte italienische DOLCE VITA, eine Geliebte habe ich ja schon…



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Hier findet Ihr den vollständigen Bericht...

Die drei Wochen waren voll gepackt mit schönen und besonderen Erlebnissen, die ich hier gar nicht alle darstellen konnte. Den ausführlichen Reisebericht mit vielen Bildern, Tipps und den Adressen findet Ihr unter www.bolsena.info/ape . Mittlerweile habe ich auch ein 46-seitiges kleines Booklet mit den schönsten Bildern über diese Reise verfasst, das man auch gegen Erstattung eines Kostenbeitrages beziehen kann. auch die Mini-APE kann man bei mir beziehen.



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