Freiheit, aber nicht für alle
Seit Anfang des 17. Jahrhunderts ist die Zahl der weißen, meist englischsprachigen Siedler in Nordamerika konstant gewachsen. Mehr und mehr haben sie die indigenen Gemeinschaften verdrängt, zudem Männer, Frauen, Kinder aus Afrika als Sklaven hierher verschleppt. Als die Kolonisten dann Freiheit und Menschenrechte proklamieren, sind Schwarze und Indigene nicht mitgemeint. Nur wenige Porträts aus jener Zeit zeigen schwarze Menschen. Der um 1797 als 60-Jähriger von der Sklaverei befreite gläubige Muslim Yarrow Mamout aus Westafrika hat es in Georgetown im District of Columbia zu bescheidenem Wohlstand gebracht.
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