Von Steuern zum Blutbad
Als Großbritannien Abgaben von seinen nordamerikanischen Kolonien einfordert und zugleich deren Westexpansion einschränkt, rührt sich Widerstand unter den Siedlern. Am Ende einer Spirale gegenseitiger Eskalation greifen beide Parteien zu den Waffen. Mit zunächst kleinen Gefechten im Frühling 1775 beginnt ein blutiger Krieg, der sich viele Jahre hinziehen wird. Und die Kolonisten stärker zusammenschmiedet. Zwar müssen die Rebellen immer wieder auch Niederlagen hinnehmen, etwa im Dezember 1775 bei ihrem Angriff auf die von britischen Verteidigern gehaltene Stadt Québec (hier der Tod des amerikanischen Generals Richard Montgomery), doch insgesamt schlagen sie sich weit besser, als die Briten erwartet haben.
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