Antike Kriege Die Bastion des Germanen: Ein Fürst sucht Schutz vor den Wirren der Völkerwanderung

Auf dem schwer zugänglichen, 360 Meter langen und 250 Meter breiten Hochplateau des Oberleiserbergs im heutigen Österreich errichten germanische Sueben um 380 n. Chr. 
eine Siedlung, die sie mit einem Wall und einer Palisade gegen Angriffe vorbeiziehender Feinde sichern
Auf dem schwer zugänglichen, 360 Meter langen und 250 Meter breiten Hochplateau des Oberleiserbergs im heutigen Österreich errichten germanische Sueben um 380 n. Chr. 
eine Siedlung, die sie mit einem Wall und einer Palisade gegen Angriffe vorbeiziehender Feinde sichern
© Tim Wehrmann
Europa wird im 5. Jahrhundert von der Völkerwanderung erschüttert. Doch nahe der Donau schafft sich ein Germanenfürst eine befestigte Höhensiedlung – ein Refugium, in dem er und sein Gefolge die Ära der Wirren weitgehend ungestört überstehen. Lange Zeit geht das gut. Bis ein neuer, geheimnisvoller Feind gegen die Palisade des Bollwerks anrennt

Die alte Welt versinkt im Chaos. Räuberbanden und Krieger ziehen marodierend durch Mitteleuropa, überfallen Dörfer, nehmen Bauern ihr Vieh und ihre Vorräte. Sie vergewaltigen Frauen und Mädchen, und gibt es Widerstand, töten sie die Männer, ermorden auch Kinder, setzen die Höfe in Brand. Niemand ist da, der ihnen Einhalt gebietet. Denn das Imperium Romanum, einst die Ordnungsmacht auch nördlich der Alpen, zerfällt.


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