Skrupelloser Raubritter Götz von Berlichingen: Wie der Ritter mit der eisernen Hand seine Zeitgenossen terrorisierte

Götz von Berlichingen wird zum Hauptmann der aufständischen Bauernarmee. Doch ihr Angriff scheitert und Götz landet in Gefangenschaft
Götz von Berlichingen wird zum Hauptmann der aufständischen Bauernarmee. Doch ihr Angriff scheitert und Götz landet in Gefangenschaft
© IMAGO / H. Tschanz-Hofmann
Von wegen ritterlich: Anfang des 16. Jahrhunderts fällt der Raubritter Götz von Berlichingen skrupellos über Händler und Reisende her, um sich an deren Vermögen zu bereichern. Mit dem legendären Helden, den Goethe später aus ihm macht, hat die historische Figur nur wenig gemein

 Am Morgen des 18. Mai 1512 zieht ein Trupp von mehr als 50 Kaufleuten auf dem Heimweg von der Leipziger Ostermesse an der Regnitz entlang. An einer Furt bei Forchheim brechen plötzlich 130 vermummte Reiter aus einem Hinterhalt. Sie umzingeln und entwaffnen die Händler, rauben sie aus. Alle, die sich wehren, werden verprügelt. Ihr Pech: Die meisten von ihnen sind Bürger aus Nürnberg. Und das ist ihr Verhängnis.


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