Der Teebeutel: Ein großes Missverständnis
Um 1904 wollte der New Yorker Teehändler Thomas Sullivan Porto sparen und packte Proben für seine europäischen Kunden nicht länger in Blechdosen, sondern in kleine Seidensäckchen. Einige Empfängerinnen und Empfänger hängten den Tee kurzerhand samt Beutel ins heiße Wasser – und fanden das äußerst praktisch. Damit war der Teebeutel erfunden. Der endgültige Durchbruch folgte 1949 mit dem Doppelkammerbeutel aus Pergamentpapier samt Heftklammerverschluss.
© Olga Yastremska, New Africa, Afr / Adobe Stock