Bei einer Expedition vor der Küste Argentiniens stieß ein Forschungsteam des Schmidt Ocean Institutes auf zahlreiche Lebewesen, darunter 28 mutmaßlich bislang unbekannte Arten. Mithilfe eines Tauchroboters gelangen dem Team spektakuläre Film- und Fotoaufnahmen.
Der Riesenqualle Stygiomedusa gigantea zu begegnen gilt als äußert unwahrscheinlich. Bislang ist nur wenig über das Tier bekannt. Umso einschlagender war der Fund, der den Forschenden in 250 Meter Tiefe gelang.
Die vier Arme der Stygiomedusa gigantea können bis zu zehn Meter lang werden, ihr Schirm kann einen Durchmesser von einem Meter annehmen. Anders als viele Artgenossen besitzt die Qualle keine giftigen Tentakel. Stattdessen nutzt sie ihre Arme, um Beute wie Plankton und kleine Fische zu fangen.