ANTARKTIS – Falklandinseln, Südgeorgien, Süd Orkney Inseln & Antarktische Halbinsel

Reisebericht

ANTARKTIS – Falklandinseln, Südgeorgien, Süd Orkney Inseln & Antarktische Halbinsel

Reisebericht: ANTARKTIS – Falklandinseln, Südgeorgien, Süd Orkney Inseln & Antarktische Halbinsel

Wir standen inmitten tausender Pinguine, sahen Robben, Seeleoparden und Seeelefanten. Wale, zum Anfassen nah und Vögel die keine Angst vor Menschen kannten. Im Sturm wurden wir seekrank bevor wir über haushohe bizarre Eisberge staunen konnten. Wir betraten den 6. Kontinent und es wurde die Reise unseres Lebens.

King´s calling



Reisewege in die Antarktis

NIGHTFALL

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Auf drei unterschiedlichen Wegen lässt sich die Antarktis bereisen.
Die klassischen Routen starten von Ushuaia in Argentinien, von Stanley auf den Falklandinseln oder von Punta Arenas in Chile zum 6. Kontinent. Hierbei unterscheidet man zwischen der kurzen Route, die nur zum antarktischen Festland führt und der langen Route, bei denen die Schiffe die Falklandinseln, Südgeorgien und die antarktische Halbinsel ansteuern.
Eine andere Möglichkeit ist die Rossmeer Route, die in Freemantle und Hobart in Australien oder Christchurch auf Neuseeland beginnt. Hier beträgt die Reisezeit mit dem Schiff bis zur Antarktis fünf bis sechs Tage, statt nur der zwei Tage, auf der klassischen Route von Argentinien oder Chile.
Die dritte Möglichkeit ist mit Flugzeugen der chilenischen Luftwaffe direkt auf das antarktische Festland zu fliegen und von einem „Base-Camp“ per Schiff und Zodiak Ausflüge zu machen
Reisende die sehr viel Zeit und Geld haben, können vereinzelt auch an Halb-oder Vollumschiffungen um die Antarktis teilnehmen. Diese Touren dauern ein bis zwei Monate.



Leaving Fortuna Bay



Reisepreis

Rock Hopper

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Kurze Touren, mit dem Flugzeug oder Überfahrten, die nur das antarktische Festland erreichen sind ab 5.000 Euro zu haben. Je nach Dauer der Fahrt und der Kabinenklasse (mit oder ohne Bullauge oder Fenster und Suiten) steigen die Preise dann auf bis zu 30.000 Euro pro Person.
Einige Agenturen in Ushuaia und Punta Arenas bieten sogenannte „Last Minute“ Touren an. Dabei handelt es sich aber um eigene Kontingente, die nur scheinbar günstig sind. Wenn sie günstiger scheinen, sind es meist nur kurze Touren und bei den Kabinen kann es sich je nach Schiff auch um Innenkabinen handeln. Wir trafen jemanden der noch am Tag des Ausschiffens ein Ticket bekam. Agenturen in Ushuaia vermieten auch Kleidung für die Antarktis Trips. Jedoch ist nichts was man in Ushuaia buchen kann günstiger als man es im Heimatland bekommen würde! Das gilt im Übrigen für alle Waren und Dienstleistungen, die es hier zu kaufen gibt.
Die großen Reiseveranstalter und die selbsternannten Antarktis Spezialisten sind preislich eher im oberen Segment zu finden. Wer bei einer Reise in die Antarktis einen günstigen Preis ergattern will, muss eine Agentur finden die nicht unter den ersten fünf Seiten in der Google Suche auftaucht und sehr früh buchen. Wir sind "Frühbucher" und haben bei Latin Travels ein Team gefunden, das uns von Beginn an wie Freunde und Individualtouristen behandelte.
In den kommenden Jahren werden mehrere Schiffe speziell für die Antarktisreisen gebaut. Ab Ende 2017 könnte es zu einem stärkeren Wettbewerb kommen, was dann auch attraktivere Angebote zu Folge haben könnte.
Wir gehörten zu den Frühbuchern und unsere Wahl fiel auf die MV Plancius. Das 1976 gebaute Forschungsschiff der niederländischen Marine, wurde 2010 zu einem Passagierschiff für Arktis- und Antarktisexpeditionen umgebaut. Die maximale Kapazität von 118 Passagieren ermöglicht Anlandungen in sehr kleinen Fjorden und Buchten.



Schiff ahoi

Dublin meets Ushuaia

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15.02.2017, 9 ° C - Ausgangspunkt für die Tour ist Ushuaia. Eine der günstigsten Übernachtungen finden wir im Hotel „De Los Andes“ (San Martín 753, Zimmer 19 qm, 3 Sterne, 150 €). Ushuaia, zwischen den schneebedeckten Gipfeln der Martial-Bergkette und dem Beagle Kanal, ist Militärbasis und Ausgangspunkt für Touren in die Nationalparks und in die Antarktis.
The place to be in Ushuaia ist das Restaurant „Ramos Generales“, dessen Interieur von zwei argentinischen Künstlern gestaltet wurde. Die Prachtstraße Ushuaias ist die Calle San Martin. Sie durchquert die Stadt von Nord nach Süd und auf ihr reihen sich die wenigen historischen Wellblechhäuser und hunderte Restaurants, Souvenirshops, Supermärkte, Hotels und Bars aneinander. An einem halben Tag hat man Ushuaia vollends entdeckt und man kann sich dem Nationalpark „Tierra del Fuego“ und den Seevögel- und Seelöwenkolonien, die mit Ausflugsschiffen angefahren werden, widmen.
Am Nachmittag geht es dann endlich zum Hafen. Herzlich Willkommen an Bord der Plancius. Die erste Etappe unserer Reise führt durch den von Kapitän Fitz Roy und Charles Darwin 1834 entdeckten, wild zerklüfteten Beagle Kanal nach Osten auf den offenen Atlantik. Während das Schiff Kurs auf die Falklandinseln nimmt, folgt an Bord eine Einweisung auf die andere. Was wo, wann, wie und warum verboten oder erlaubt ist. Rettungsübung auf dem Schiff und an den Rettungsbooten. Dann stellen sich die Crew Mitglieder vor. Bis auf den Kapitänbesteht die Crew aus jungen Leute zwischen 25 und 35 Jahren, die sich gut verstehen und Spaß miteinander haben. Die 106 Passagiere und 48 Crewmitglieder kommen aus 28 Nationen. Woher hier jemand kommt spielt auf dem Schiff keine Rolle! Von den Guides übt niemand einen Beruf aus, alle folgen ihrer Berufung und leben ihre Träume und Ideale. Das macht den entscheidenden Unterschied zwischen einer programmgemäßen Reise und einer erfolgreichen Expedition mit persönlichen Kontakten und Spaßfaktor.



Ushuaia - Falklandinseln

16.02.2017, 8° C - Auf dem offenen Meer begann das Schiff in der Nacht an zu schlingern. Ein Hoch auf die Pharmaindustrie, denn unsere Medikation gegen Seekrankheit scheint zu wirken. Nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet gehen wir an Deck und beobachten die Kapsturmvögel und die Schwarzbrauenalbatrosse, die bei ihren Runden um das Schiff so dicht vorbei segeln, das man die Federn zählen kann. Wer jedoch kein Ornithologe ist, wird sich auf einem Seetag langweilen. Einzige Abwechslung bringen nur das Briefing für die Zodiak Touren, die Verteilung der Gummistiefel, die wir bei jedem Landgang tragen müssen und am Nachmittag ein Fotokurs, sowie ein weiteres Briefing für die Anlandungen am folgenden Tag. Währenddessen wühlt sich das Schiff stoisch durch die Wellen des Atlantiks. Ringsumher nur tiefblaues kaltes Wasser. Wir malen uns aus wie klein das Schiff in dieser scheinbaren Unendlichkeit des Ozeans und wie ausgeliefert man hier draußen im Falle einer Havarie ist.



Schwarzbrauenalbatros



Falklandinseln

Feeder

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17.02.2017, 12° C - Am Morgen vor dem Frühstück schält sich die Küste der Falkland Inseln aus dem Nebel. Im Pebble Sound gesellen sich zu den Seevögeln die uns immer noch begleiten, die ersten Gruppen von Pinguinen. Nach dem Frühstück beginnen wir die erste Anlandung auf die Insel Carcas. Das bedeutet Gummistiefel anziehen, Rettungswesten anlegen und runter auf Deck 3 gehen. Dort werden die Gummistiefel in Trögen gebürstet und gespült damit auch ja keine Partikel von Insel zu Insel getragen werden, die dort nicht hingehören. Am Tag-Board müssen dann die Personen, die das Schiff verlassen oder zurückkehren ihre Karten auf Rot bzw. Grün drehen. Somit wird sichergestellt, dass niemand zurückgelassen wird. Leider ist es immer noch nebelig, es nieselt und wenn es nicht nieselt, dann regnet es in Strömen. Im Haus der Familie McGill werden uns Kaffee, Tee, Kekse und selbstgemachte Pralinen offeriert. Wir wandern dann noch etwas über das öde Eiland und sehen die ersten Magellanpinguine. Sowie wir die Insel verlassen, reißt der Himmel auf und die Sonne erleuchtet die Tristesse. Wir sind jetzt im Auge eines großen Sturmtiefs.

Am Nachmittag sind wir immer noch im Auge des Sturms und so können wir bei schönstem Wetter auf der Insel Sounders anlanden. Hier empfangen uns schon hunderte am Strand brütende Eselspinguine. Die kleine Insel, auf der nur vier Menschen leben, ist auch der Brutplatz von Felsen und Königspinguinen aber auch See- und Watvögel gehören hier zu den Attraktionen. Drei Stunden stehen hier den Besuchern zur Verfügung. In der Gegenwart von hunderten von Pinguinen, sind die Begeisterung und die Ungeduld bei den Besuchern kaum noch zu bremsen. Pinguine füttern ihre Jungen, verteidigen sie gegen Greifvögel, watscheln herum, streiten sich oder reinigen sich gegenseitig das Federkleid. Es gibt hier so viel zu sehen, dass man darauf achten muss, nicht alle Speicherkarten zu verballern. Wieder auf dem Schiff, gibt es abermals ein Briefing für den nächsten Tag. Das Schiff kämpft sich durch meterhohe Wellen, es knarzt in allen Ecken und man kann sich kaum auf den Beinen halten. Die Dinge die auf den Tischen in der Kabine lagen, kollern nun durch das Zimmer. Trotz Medikation erwischt uns jetzt die Seekrankheit und wir hängen über der Toilette. Die ganze Nacht wühlt sich das Schiff durch die stürmische See und man findet kaum ein paar Stunden Schlaf.



Airattack



Falklandinseln

Young Seal

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18.02.2017, 10°C - Wie heißt die Hauptstadt der Falklandinseln? Für die Argentinier ist es Ushuaia! Argentinische Landkarten und Publikationen untermauern dies, denn es muss zusammenwachsen was zusammen gehört! Bis dahin bleibt Stanley nur die Basis einer widerrechtlich besetzten Inselgruppe. Mit den Zodiaks setzen wir über und können dann auf eigene Faust die Stadt erkunden. Stanley hat außer der Kirche, dem Haus des Gouverneurs und einige wenige im englischen Stil erbaute historische Häuser mit ihren bunten Dächern, gepflegten Gärten und englischen Pubs nicht viel zu bieten. Für historisch interessierte Besucher gibt es in der Stadt ein Museum, welches Eindrücke aus den ersten Jahren der englischen Besiedlung und des Falklandkrieges von 1982 vermittelt. Bei einer Windgeschwindigkeit von 72 Kilometer pro Stunde, hält sich unser Entdeckerdrang in Grenzen. Der zunehmende Wind ist dann auch der Grund, warum alle wieder zurück auf das Schiff müssen, denn mit den Zodiaks bei noch höheren Windstärken überzusetzen sei zu gefährlich. Am Nachmittag verlassen wir dann Stanley mit dem Ziel Südgeorgien. Der Sturm lässt das Schiff bedrohlich hin und her schlingern. Wassergläser, Besteck, Milchkännchen und Zuckerdosen, alles beginnt sich zu verselbständigen. Trotz dieser Widrigkeiten gelingt der Crew das Meisterstück, uns das Abendessen zu servieren. Als uns dann aber Wellen mit einer Höhe von zehn Metern treffen, gibt es in der Bordküche mehrmals hörbar Verluste. Wir sind den Pharmakonzernen so unendlich dankbar, dass es ein Medikament gegen Seekrankheit gibt. So können wir trotz des Seegangs etwas Schlaf finden.



southbound

King Pinguin

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21.02.2017, 4° C - Wir fühlen uns nicht wirklich gut. Die Medikation wirkt bei uns nur bis zu einem gewissen Maß. Es gab auch kein Gedränge am Frühstücksbuffet, der Speisesaal war nur halb gefüllt und es war deutlich ruhiger als sonst. Die vergangenen drei Seetage haben die Passagiere gebeutelt. Drei Tage kaum Bewegung, da auch die Außendecks gesperrt waren. Nichtstun und hoffen das der Sturm irgendwann mal nachlässt. Am Nachmittag kommen die schneebedeckten Gipfel von Südgeorgien in Sicht. Wir gehen auf das Oberdeck und bestaunen die Szenerie im Wechselspiel der Sonne, während der Wind versucht, uns die Kleider vom Leib zu reißen. Das „go“ für unsere erste Anlandung reißt alle aus ihrer Lethargie. Es scheint wie ein Wunder, in der Bay of Isles vor dem Salisbury Plain ist das Wasser so ruhig wie auf dem heimischen Dorfteich. Der Salisbury Plain ist die Heimat von 60.000 Paaren von Königspinguinen und von Pelzrobben. Die Luft ist erfüllt von tausendfachen Rufen der Pinguine und verdauten Fisch. Dazwischen mischt sich das Brüllen und Grunzen der Robben. Die ganze Szenerie ist ein Superlativ der Farben. Die markante Färbung der Königspinguine im Kontrast zu den braunen buschigen Jungtieren, die jungen schwarzen Pelzrobben und ihre hellbraunen Eltern. Das grüne Gras und die schneebedeckten Bergflanken von denen der Wind frostige Boten aus Eiskristallen hinunter bläst. Man kann sich kaum sattsehen an diesem so ursprünglichen und scheinbar brutalen Ort, an dem Leben und Tod so nah beieinander sind. Auch Orcas und Seeleoparden kennen diesen Ort und machen Jagd auf Robben und Pinguine. So finden sich auch überall am Strand tote Robbenbabys und Pinguine, die bis zu ihren Hungertod auf die Rückkehr ihrer Eltern gewartet haben. Bevor der Vorhang fällt, inszeniert die Sonne einen dramatischen Sonnenuntergang wie er passender für diesen Ort nicht sein könnte. Während des Abendessens fährt das Schiff weiter in die Fortuna Bay, wo wir über Nacht vor Anker liegen.



Sailsbury Plain



South Georgia

Whaler ship

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22.02.2017, 5° C - Es ist ein Spätsommertag in Südgeorgien. Die Sonne scheint von einem wolkenlosen Himmel, während wir von der Fortuna Bay ausgehend, ein Stück des Shackleton Trails laufen. Der Pfad führt über einen 500 Meter hohen Bergkamm, von dem aus man einen grandiosen Überblick auf die Schneebedeckten Berge und die beiden Buchten hat, wieder hinunter zur Stromness Bay. Am Mittag messen wir in der Sonne 17° C und für arktistaugliche Kleidung ist es definitiv zu warm! In der Stromness Bay leben Königspinguine, Eselspinguine und Robben. Zurück auf dem Schiff gibt es Mittagsbuffet und ein Briefing. Dann folgt ein Vortrag des „South Georgia Heritage Trust“. Dann schlüpfen wir wieder in unsere Gummistiefel, legen uns die Rettungswesten an und werden vor Besteigung der Zodiaks noch einmal gebrieft. Am Strand der Cumberland Bay in Grytviken werden wir dann noch einmal in alles eingewiesen, was verboten ist. Einigermaßen gut gebrieft, betreten wir Grytviken. Das für uns einzig wirklich interessante an dieser Landestelle, sind die Seeelefanten, die wir hier zum ersten Mal sehen. Die Nostalgiker bringen am Grab von Sir Ernest Shackleton einen Tost aus und kippen sich einen Schluck Fusel hinter die Binde. Wem das noch nicht genug Geschichte war, in der denkmalgeschützten Walfangstationen von Grytviken gibt es eine vollständig restaurierte norwegische Kirche, ein Walfangmuseum und jede Menge Schrott aus der Zeit, in der in Südgeorgien bis 1965, 175.250 Wale getötet und verarbeitet wurden. So nebenbei tötete man noch 5.000 Roben pro Jahr. Heute wird der Ort, abgesehen von sechs Saisonarbeitern und den Wissenschaftlern der Forschungsstation, nur noch von Robben, See-Elefanten und Pinguinen bewohnt.

Auf dem Achterdeck steigt am Abend eine BBQ Party mit freien Getränken und Musik, zu der die Bewohner von Grytviken ebenfalls eingeladen sind. Trotzdem dies eine willkommene Abwechslung im „on board“ Alltag ist, entschwinden wir alsbald in unsere Kabine, da Wind und Temperaturen um 5° Celsius, mit unserer Definition von Gemütlichkeit nicht kompatibel sind.



against harpoon



Godthul Bay & Molke Harbour

Anthus antarcticus

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23.02.2017, 3° C - In der Nacht ist das Schiff zur Godthul Bucht weitergefahren. Der erste Blick aus dem Fenster offenbart eine signifikante Wetteränderung. Es ist nebelig und schneit. Trotzdem findet wie geplant die Anlandung in der Godthul Bay statt. Die relativ kleine Bucht ist die Kinderstube der Eselspinguine, Robben und See-Elefanten. Während unseres Aufenthaltes in der Bucht wird aus Schneegriesel Regen. Nach eineinhalb Stunden waren wir komplett durchnässt und wechseln vom Strand an die Kaffee Bar.
Nach dem Mittag schlummern wir etwas in der Koje und stellen uns dann eher widerwillig zur zweiten Anlandung in der Molke Harbour an. Immer noch herrscht Schneeregen und überall zwischen den Bergflanken hängt weißer Nebel und Wolkenschleier. Es ist so unglaublich ungemütlich, die Kälte kriecht mehr und mehr in die klamme Kleidung und wir beschließen wieder an die Kaffee Bar zu wechseln. Täglich um 16:00 Uhr wird in der Lounge Kuchen serviert und man kann sich aus dem Automaten kostenlos mit Kaffee, Kakao oder Tee versorgen. Wir versuchen die nassen Sachen zu trocknen und warten auf das Briefing für den nächsten Tag und das Abendessen.



Wedellrobbe



Südpolarmeer

Chink of Sun

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24.02.2017, 2° C - Am Morgen liegen wir in der Bucht von Gold Harbour und die aufgehende Sonne taucht die wildromantische Küste immer wieder in magisches Licht. Die Wellen sind für eine Anlandung zu hoch und so fahren wir weiter in der Cooper Bay. Dort wird unser Schiff von Macaroni Pinguinen im Wasser regelrecht umzingelt. Aber auch hier ist eine Anlandung wegen des Wellenganges nicht möglich. Die MV Plancius fährt weiter zum Drygalsky Fjord an dessen Ende der Risting Glacier kalbt. Langsam tastet sich das Schiff durch die enge Felsschlucht in die auch der Jenkins Glacier und der Dead End Glacier münden. Auf dem glasklaren blauen Wasser schwimmen unzählige Eisbrocken auf denen sich Robben ausruhen. Andächtige Stille herrscht in dem Fjord vor dem Gletscher. Nur das Geräusch der aneinanderstoßenden Eisbrocken ist zu hören und von Zeit zu Zeit das Donnern des Gletschers, wenn ein neuer Riss entsteht oder ein riesiger Brocken Eis in den Fjord stürzt. Nur fünfzig Meter vor dem Gletscher bleibt das Schiff stehen und der eisige Hauch des Gletschers lässt die Finger klamm und steif werden und man zieht sich bald wieder zurück ins Innere des Schiffes und wärmt sich mit einem Glas Tee in der Hand. Am Nachmittag wird ein Zodiak-Cruise in der Bucht von Larson Harbour angeboten, an den wir aber wegen der widrigen Wetterbedingungen nicht teilnehmen. In der Region um das legendäre Südgeorgien, hat sich wieder einmal gezeigt, wie extrem die Erwartungen die durch Reisebeschreibungen und Bebilderungen geweckt werden, von der Realität abweichen können. Mit Kurs Südwest steuert das Schiff nun auf das Südpolarmeer.

25.02. 2017 Auf See Wer nicht den ganzen Tag an Deck stehen will, dem kann die Zeit lang werden. An Deck gibt es ab und zu verschiedenartige Seevögel zu sehen, die das Schiff begleiten. Mit etwas Glück sieht man auch seltene Antarktisvögel, wie etwa den Schneesturmvogel und die MacCormick Raubmöwe. Das wir auf diesem Teilstück Orcas und Finnwale sehen konnten, war besser als jeder Vogel.



Death End Glacier



South Orkney Inseln

Orcadas Station

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26.02. 2017, 3° C - Wir besuchen heute die argentinischen Forschungsstation „Orcadas“ auf den Süd-Orkney-Inseln. Auf der Landzunge zwischen zwei Felseninseln, findet sich eine kleine Kolonie von Kehlstreifenpinguinen. Das freundliche Stationspersonal zeigt uns, wie man hier lebt und arbeitet. Wir genießen den Ausblick auf die umliegenden Gletscher, die jedoch recht schmuddelig aussehen. Unser Eindruck ist, dass wir eher zur Ermunterung der Orcadas Besatzung beizutragen haben, denn die leben hier eindeutig am ungemütlichsten und langweiligsten Ort der südlichen Hemisphäre.

27.02.2017, 1°C - Auf See Kaum sind die South Orkney Inseln am Horizont entschwunden, schon zeigt Neptun was er drauf hat. In der Drake Passage tobt der schlimmste Sturm den man seit langen erlebt hat und die Auswirkungen sind bis ins Süd-Polarmeer zu spüren. Der Wind schleudert Wasserberge gegen das Schiff das es nur so knallt. Schon lange sind alle Außendecks gesperrt. Das Schiff erklimmt ächzend Wellenberge und reitet auf dem Wellenkamm für Sekunden fast bewegungslos. Dann geht es abwärts und mit einem Knall taucht das Schiff in einen Wellenberg ein. Dann beginnt das Ganze wieder von neuem. Während der Wind ohrenbetäubend jault, finden sich die Hartgesottenen im Restaurant zusammen. Heute ist freie Tischwahl, denn ein Drittel der Passagiere bleiben in den verschiedensten Zuständen von Seekrankheit in ihren Kabinen. Auch ich habe einen neuen Freund den ich innig umarme – die Toilette. Bis etwa ein Uhr in der Nacht ändert sich an der Höllenfahrt nichts. Gegen Morgen ist der Spuk vorbei und wir können sogar mal an Deck gehen, denn dort gibt es wieder Finnwale zu sehen.



Antarktische Halbinsel

Orcas

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28.02.2017, -1° C - Am Morgen gibt es erste Eisberge zu sehen. Unbeschreiblich ist der Anblick der gigantischen Eisblöcke, an denen unser Schiff mit respektvollem Abstand entlang gleitet. Es herrschen zwar moderate minus vier Grad Celsius, der Wind bläst jedoch so eisig, dass es einem wie minus vierundzwanzig Grad Celsius vorkommt. Wir steuern in das Weddelmeer durch den eisträchtigen Antarctic Sound. Dann tauchen plötzlich Orcas auf! Keine Handschuhe an, dass metallende Teleobjektiv in der Hand, ich glaube mir sterben die Hände ab und die Schmerzen werden unerträglich. Erst nach zwanzig Minuten im überheizten Zimmer ist es wieder besser. Auch die Schlechtwetterfront haben wir hinter uns gelassen. Die Sonne scheint von einem strahlend blauen Himmel und der Wind hörte bei der Einfahrt in die Bucht schlagartig auf zu blasen. Hier, auf der Ostseite der Antarktischen Halbinsel ankert das Schiff und wir betreten zum ersten Mal den antarktischen Kontinent.
Am Strand und an den Felsen leben Gentoo Pinguine und Wedellrobben, doch die eigentliche Attraktion ist diese surreale Landschaft mit zwei kalbenden Gletschern und den vielen Eisbergen, die in der Bucht schwimmen.



...nun spring endlich!



Wale, Pinguine und Robben

Foyn Harbour

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01.03.2017, 3° C - Während das Schiff zum Sonnenaufgang in die Bucht von Cuverville Island einläuft, wird es schon von Walen begleitet. Pinguine, die in Gruppen in der Bucht schwimmen, springen wie zur Freude aus dem Wasser, um dann für einen Moment wieder abzutauchen. Das Wasser ist fast wie ein Spiegel und am Himmel ist nicht eine Wolke zu entdecken. Zuerst gehen wir am Strand von Cuverville an Land. Hier finden sich außer den vielen Knochen verendeter Wale, Gentoo Pinguine und Robben. Eineinhalb Stunden genießen wir den Strand, dessen feinste Körnung die Größe einer Faust hat. Auf unserer Zodiak-Cruise treffen wir auf eine Gruppe von drei Buckelwalen. Das Unglaubliche, dass wir nie erwartet hätten, die Wale kommen zum Anfassen nah an die Zodiaks und verweilen dort über eine Stunde. Alle sind total geflasht und selbst die Guides, die hier schon seit Jahren unterwegs sind, haben das so noch nie erlebt. Dieses Erlebnis allein ist jeden Cent des Reisepreises wert. Nach der Lunch Pause auf dem Schiff, fahren wir in den Fjord mit dem verheißungsvollen Namen Paradise Harbour. Hier befindet sich die argentinische Station Base Brown. Der Argentinier, der hier 1984 den vierten Winter in Folge überwintern sollte, fand es weniger paradiesisch und brannte die Station nieder, als ein Schiff in der Nähe war, dass die Rauchsäule sah und ihn dann aufnahm. Inzwischen ist es so warm geworden, dass die Pinguine dem Hitzeschlag nahe, nach Schatten suchen und ihre Füße im Wasser kühlen. Oberhalb der Station gibt es ein paar interessante Aussichtspunkte auf die Gletscherlagune und die Bucht in der unzählige Eisberge schwimmen.
Im Zodiak gleitet man an Felsenwänden entlang, die tausend Meter hoch aufragen. Ein Schiff kann hier stoppen, doch ist keine Ankerkette lang genug den Grund zu erreichen. Eingerahmt werden die Fjorde von dramatisch geformten Gipfeln die unüberwindlich erscheinen. Die Täler sind gefüllt mit unvorstellbaren Mengen von Schnee und Eis. Da liegen auf der Kontinentalplatte mal eben zwei bis vier Kilometer Eis. Nur an den Rändern, die uns Reisenden zu sehen vergönnt sind, werden diese Bergeketten teilweise sichtbar. Eisstürme würden uns erfrieren und Gletscherspalten uns von der Oberfläche tilgen. So tödlich diese Landschaft für Menschen ist, so surreal schön ist sie und wir müssen uns eingestehen, sie mit Worten nicht beschreiben zu können. So versuchen wir in Bildern zu dokumentieren was wir sehen, wissend, dass die Bilder nur ein fahler Abklatsch dessen sind, was die Natur hier an Formen, Farben und Dimensionen aufbietet. An diesem Punkt entsteht eine Kluft zwischen den Menschen die es erlebt haben und dem Rest. Das Ausrufezeichen hinter diesem Tag setzt ein Sonnenuntergang mit einem der sehr seltenen „Arch-Eisberge“. Das war zu viel für einen Tag und unter der Flut der Eindrücke kann ich lange nicht einschlafen.



Humpback Whale



Letzter Akkord

Guvernøren wreck

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02.03.2017, 6° C - Einen Lipstick Sunrise erleben wir in der Bucht von Enterprise Island. In der Bucht Portal Point in der hunderte von malerischen Eisbergen treiben entdecken wir beim Zodiak cruisen sogar einen See-Leoparden. So viel Glück ist schon fast unheimlich. Das Schiff gleitet weiter durch die Eiswelt nach Foyn Harbour. Während des fast dreistündigen Zodiak Cruises nach dem Lunch, treffen wir auf drei verschiedene Gruppen von Buckelwalen die sich jedoch nicht für unsere Zodiaks interessieren und diesen eher fern bleiben wollen. Sie fischen in Gruppen nach Krill und kleinen Fischen, während die Zodiaks versuchen sie irgendwo beim Auftauchen aus der Nähe zu erwischen. Es erinnert sehr an die Geschichte von Hase und Igel und wirkt schon etwas absurd. Zwischendurch besichtigen wir noch das beeindruckende Wrack des Walfangschiffes „Guvernoren“ das hier 1915 während eines Brandes auf Grund gesetzt wurde. In der Nähe liegen noch zwei hölzerne Beiboote, die hier in diesem Klima bis heute gut erhalten sind. Am Abend inszenieren Wolken und Sonne einen dramatischen Sonnenuntergang, der wirkt als ging es darum noch einmal alle Farbschattierungen zu zeigen, die die Antarktis aufbieten kann. Ein Abschied wie ein letzter Akkord.



Skontorp Cove



South Shetland Islands

on the rocks

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03.03.2017, 3° C - Die Sonne färbt um 5:30 Uhr am Morgen noch einmal die immer dichter werdende Wolkendecke. Wir haben South Shetland erreicht. Die steil aufragenden Granittürme von Half Moon Island sind Brutstätte für 7.000 Zügelpinguine, für Pelzrobben und Riesensturmvögel. Das Landschaftsbild ist auch hier geprägt von den hohen vergletscherten Bergen, die so typisch für die Antarktis sind. Leider haben wir uns gestern Abend von dem traumhaften arktischen Sommerwetter verabschiedet. Heute herrscht ganz normales antarktisches Wetter und alles liegt alles unter einer grauen Wolkendecke. Am Strand beobachten wir wie ein See-Leopard im Wasser einen Pinguin fängt und in Häppchen zerfetzt.

Die letzte Station ist Deception Island. Dort tastet sich das Schiff durch eine spektakuläre enge Einfahrt bei Neptune’s Bellow mit steilen Felswänden auf der Südostseite der Insel ins Innere des Kraters eines aktiven Vulkans vor. Auf der hufeisenförmigen Vulkaninsel, die den versunkenen Krater umschließt, befindet sich die verlassene Walfangstation Whalers Bay. Am schwarzen Strand blubbert es an einigen Stellen aus dem Sand. Dampf wabert über dem Wasser und es riecht nach Schwefel. Hier versammeln sich Pelzrobben und einige Eselspinguine machen hier Pause. Die Mutigen unter den Passagieren gehen hier nahe der heißen Quellen baden. Zum Ende des Tages zeigt sich auch noch einmal die Sonne. Doch nichts kann die vergangenen Tage in der Antarktis toppen. Keine Reise, die wir je gemacht haben und noch machen werden, wird mit der unglaublichen Schönheit der Landschaft und den Erlebnissen mit der Tierwelt vergleichbar sein. Während wir beim Abendessen sitzen, schwimmen wieder drei Buckelwale am Fenster vorbei und vielen entlockt es wieder ein spontanes „ohhh“ oder „ahhh“. Einfach fantastisch!



Morning Death



Drake Passage

Whale bones

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Tage 04.03. - 05.03.2017, 3° C - Für die Fahrt von der antarktischen Halbinsel nach Ushuaia, benötigt ein Schiff eineinhalb Tage. Warum auf unserer Tour dafür zweieinhalb Tage dafür angesetzt wurden, haben wir erst verstanden als wir die Geschichte des Schwesterschiffes, der MV Ortelius hörten. Das Schiff geriet auf der Rückfahrt von der antarktischen Halbinsel nach Ushuaia in so einen schweren Sturm, dass es zweitweise nur mit einem Knoten vorankam. Der Wind drückte es immer wieder zurück Richtung Antarktis. Nicht genug, dass die meisten Passagiere seekrank wurden, die Überfahrt dauerte vier Tage und alle verpassten ihre Flüge. Da am Tag der Ankunft in Ushuaia auch gleich die nächste Tour startet, verschob sich diese auch um zwei Tage. Wir haben das Glück, die Drake Passage bei ruhiger See machen zu können. Am Vormittag des 05.03. erreichen wir Kap Horn. Das stand zwar nicht auf dem Reiseplan, aber wenn wir schon mal so viel Zeit haben, kann das ja auch noch gleich mit erschlagen werden. Die Passagiere freuen sich über die Abwechslung, stehen an der Reling und machen Bilder von sich mit der unscheinbaren Felsenkette im Hintergrund. Die Chilenen erlauben dem Schiff nur die Annäherung auf drei Seemeilen. Nun sind es nur noch etwa 120 Kilometer bis zur Einfahrt in den Beagle Kanal.

Wir hatten ruhige und schwere See. Wir hatten schlechtes Wetter auf den Falklands und Sonne satt in der Antarktis. Es ging uns gut aber auch dreckig und zum Ende der Tour bekamen wir „Cabin Fever“. Das bedeutet nach 19 Tagen auf dem Schiff konnten wir weder die anfangs so leckeren Mahlzeiten, noch das Brot, das Obst und am aller wenigsten das Wasser aus der Meerwasseraufbereitung ertragen. Da auch Tee und der Kaffee aus dem Automaten damit zubereitet wird, können wir auch das nicht mehr trinken. Aber wir hatten unglaubliche Begegnungen mit der antarktischen Tierwelt. Wir hatten riesen Spaß und ein familiäres Klima mit der jungen Crew. Vor allem aber hatten wir mit David Berg einen Tourleader der aus dem Eis kommt und der mehrfach bewiesen hat, dass er einen siebenten Sinn hat, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir erreichen den Hafen von Ushuaia am 06.03.2017 um 7.00 Uhr am Morgen. Nach dem Frühstück werden wir dann noch mit Knuddeln und Drücken von der Expeditionscrew verabschiedet. Von Ushuaia mit einem Stopp-Over in Buenos Aires geht es wieder nach Deutschland wo es Anfang März leider auch nicht viel wärmer ist als in der Antarktis.

Weitere, teils andere Bilder und ein wenig vom "making off" auf www.intertourist.de.



Südlicher Buckelwal


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Kommentare

  • traveltime

    Schöner Bericht!

    Ich bin eingefleischter See - und Kreuzfahrer, aber
    ich würde Touri - Touren in dieses einmalige und noch fast unberührte Gebiet der Erde verbieten.
    Da beginnt jetzt auch der Massentourismus was ich schade finde.
    Bei mir hätten nur Forscher und Doku-Filmteams dort Zutritt.

    Wann geht die Reise zum Mond?

    LG Rolf

  • INTERTOURIST

    Ja, das ist eine Sichtweise die ich durchaus zulasse und die ich auch gedacht habe.
    Für Flora, Fauna und Klima wäre es besser wir würden alle zu Hause bleiben.
    Wo ist aber die Grenze?

    In der Tourismuswirtschaft arbeiten weltweit etwa 70 Millionen Menschen. Davon sind etwa 70 Prozent Frauen. Die wären dann ohne Job.
    Das soll keine Rechtfertigung sein. Nur ein Aspekt.
    ...und vom Mond kann man natürlich tolle Bilder unseres Planeten machen.

    Grüße Jörg

  • Blula

    Ein wirklich faszinierender Erlebnisbericht mit TOP-Fotos umrahmt. Danke dafür.
    VG Ursula

  • Schalimara

    Ein wunderbares Erlebnis....eine fast unberührte Natur - in der Hoffnung, daß sich der Tourismus dort in Grenzen halten wird.
    LG Schalimara

  • ouzo

    Sehr beeindruckend mit tollen Bildern! Vielen Dank fürs Mitnehmen!
    Bleibt zu hoffen, dass die Preise nicht zu weit runtergehen, damit es auch künftig kein Massentourismus geben wird und eine solche Reise ein einmaliges Erlebnis bleiben kann!
    LG Pete

  • brandriba

    Sehr gut geschriebener Bericht mit wirklich starken und aussagekräftigen Bildern. Die Gedanken zum Sinn und Grenzen des Tourismus sind in dieser fragilen Region mehr als nur nötig, ich glaube viele Besucher auf den Riesenpötten sind nur dort weil es eben "IN" ist und man dokumentieren kann dass man es sich leisten kann.
    Im Umfang der Plancius (1 +/- 100 Gäste) - der ich während der Spitzbergenumrundung auf dem Segelschiff Antigua begegnete - sind mit dem entsprechenden ökologischen Feingefühl m. E. durchaus vertretbar. Ich muss zugeben auch mir würde eine solche Reise gefallen obwohl für Rolfs Vorschlag sicherlich auch einiges spricht....
    LG DAni

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