Diskriminierung Die wahre Geschichte der Unabhängigkeitserklärung

Diskriminierung: Die wahre Geschichte der Unabhängigkeitserklärung
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Gleiche Rechte für alle? So steht es in der Unabhängigkeitserklärung der USA – doch gemeint waren ursprünglich weder Frauen, Sklaven noch die indigene Bevölkerung Nordamerikas

1776: Thomas Jefferson bleibt nur wenig Zeit, um eine Schrift zu verfassen, die in die Geschichte eingehen wird. Gemeinsam mit John Adams, Benjamin Franklin, Robert R. Livingston und Roger Sherman formuliert er die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika, die damals noch eine eher ungeordnete Gemeinschaft von kleinen Kolonien waren.

Im Anschluss diskutiert eine Delegation den Entwurf. Die 56 Delegierten drehen und wenden jeden Satz, streichen Abschnitte, fügen Formulierungen hinzu. Der Kern dessen, was dabei herumkommt, beruft sich auf die Rechte aller Menschen.

Aller Menschen? Nein, denn die Männer haben eine genaue Vorstellung davon, wer tatsächlich als volles Mitglied des bürgerlichen Gemeinwesens gilt – und wer nicht. So kommt es, dass die Unabhängigkeitserklärung der USA nicht hält, was sie verspricht. Alle Hintergründe im Video.

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