Regelmäßig bricht der Ätna aus. Eine riesige Rauchwolke sammelt sich dann über seinem Krater, Lavafontänen schießen in die Luft, und Magmaströme fließen die Hänge herab. Nicht umsonst gilt der Ätna als aktivster Vulkan Europas.
Aber wie lassen sich solche Eruptionen in Zukunft zuverlässiger vorhersagen? Eine Schlüsselrolle könnten die Gase spielen, die der Vulkan ausstößt. Doch diese Gase sind zum Teil giftig. Sie vor Ort zu messen ist für Menschen nicht nur aufwendig, sondern auch gefährlich.
Ein Forschungsteam der ETH Zürich hat nun einen Roboter entwickelt, der dabei unterstützen soll. Der "Roboterhund" besteht aus einem länglichen Korpus und vier Metallbeinen. Außerdem: zahlreiche Sensoren, Kameras und ein Massenspektrometer, das das Gas misst.
Videoaufnahmen der Hochschule zeigen erste Anwendungsversuche am Hang des Ätnas: Langsam, aber zielstrebig stakst der Roboter über den steinigen Untergrund, im Schlepptau eine Gruppe aus Forschenden, die seine Schritte wachsam überblicken.