Keine Spuren hinterlassen in Kambodscha

Fernziele müssen sich oft den Vorwurf gefallen lassen, dass allein der Flug dorthin das Klima schädigt. Dieser lässt sich auch nicht wirklich leugnen. Kambodscha ließe sich natürlich auch über Land- oder Schiffswege erreichen, doch dafür fehlt den meisten Urlaubern die Zeit. Wer sich also entscheidet zu fliegen, sollte so lange wie möglich vor Ort bleiben, so oft es geht in die lokale Wirtschaft einzahlen zum Beispiel mit Restaurantbesuchen oder Einkäufen und mindestens genauso oft in nachhaltigen Unterkünften nächtigen. In vielen Ländern sind diese unter Dachverbänden organisiert, andere muss man suchen, wie die „4 Rivers Lodge“ in Kambodscha. Auf dem Fluss Tatai mitten im Dschungel sind auf recyclebaren Plattformen zwölf schwimmende Zeltunterkünfte entstanden. Im Inneren der Zelte stehen Möbel die allesamt aus Wasserhyazinthen gemacht wurden. Die architektonische Herangehensweise sorgt dafür, dass die Natur hier nach Abbau der Lodge nach kürzester Zeit wieder zu ihrem ursprünglichen Zustand zurückkehren könnte. Ein Großteil der Angestellten stammen aus dem nächsten Dorf, das somit nachhaltig wirtschaftlich von der Lodge profitiert, ohne selbst ökologische Einschnitte befürchten zu müssen.

4Rivers Floating Lodge oder zum Verbund

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