Verlierer: Tropische Korallenriffe
Bereits vergangenes Jahr gehörten tropische Korallenriffe zu den WWF-Verlierern. "Der Flächenbrand unter dem Meeresspiegel setzte sich fort", heißt es nun von der Umweltorganisation. Viele solche Riffe seien womöglich dauerhaft verloren, wenn die Weltgemeinschaft nicht schnell etwas gegen die steigenden Temperaturen tue. Nachdem 2023 in der Karibik umfassende Korallenbleichen beobachtet wurden, kam es 2024 auch am berühmten Great Barrier Reef in Australien zu einer der bis dahin stärksten Massenbleichen. 2025 nahm dann die vierte globale Massenbleiche an der Westküste Australiens noch nie da gewesene Ausmaße an. Neueren Forschungen zufolge könnte der Kipppunkt für das Überleben der Warmwasserkorallen bei 1,2 Grad Celsius Temperaturerhöhung liegen – und damit bereits überschritten sein.
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