Manchen Tieren ging es im Jahr 2025 besser, anderen schlechter: Die Umweltorganisation WWF (World Wide Fund For Nature) zieht für das abgelaufene Jahr mit Blick auf den weltweiten Artenschutz eine gemischte Bilanz. Breitmaulnashörner, arktische Robben und Korallen gehören dem WWF zufolge zu den Verlierern. Auch vielen Vögeln ging es weltweit schlechter, in Deutschland setzte vor allem die Geflügelpest den Kranichen zu. Mit dem Rückgang des Phytoplanktons sei außerdem das "grüne Herz der Meere" bedroht, heißt es in dem WWF-Bericht. Gute Entwicklungen gab es dagegen bei Antilopen, Luchsen, Koalas und Schildkröten.
Die Hauptursachen für Artensterben seien zerstörte Lebensräume, Wilderei, Übernutzung, invasive Arten, Umweltverschmutzung sowie die Klimakrise, sagte Kathrin Samson, Vorständin Naturschutz beim WWF Deutschland. "Das bedeutet aber auch, dass der Mensch den Schlüssel zur Lösung dieser Krise in den Händen hält."