Lebensmittelverschwendung Eine Woche nur gerettete Lebensmittel essen – geht das? Ein Selbstversuch

Lebensmittelverschwendung: Eine Woche nur gerettete Lebensmittel essen – geht das? Ein Selbstversuch
© mauritius images / Yuliia Chyzhevska / Alamy
Jede Sekunde landen in Deutschland 313 Kilo genießbare Lebensmittel im Müll. Mehr als genug eigentlich, um sich eine Woche lang nur von dem zu ernähren, was in der Tonne landen würde. Aber funktioniert das wirklich – und ist das überhaupt okay?

Irgendwann höre ich auf zu zählen. Mohnbrötchen, Laugenstange, Schokocroissant – mit der Zange in der Hand greift die Verkäuferin ein Gebäckstück nach dem anderen aus der Auslage der Bäckerei und verfrachtet es in eine Tüte. Die ist groß, weit größer als der Jutebeutel, den ich zur Abholung mitgebracht hatte. Und sie wird immer voller. „Noch ein halbes Walnussbrot? Das muss auch weg“, fragt sie. Ich nicke. Und weiß: Zuhause wird wieder Tetris gespielt. Wer gewinnt wohl diesmal, das viel zu kleine Gefrierfach oder ich?

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